Trenkwalder Arena

Trenkwalder Arena
Trenkwalder-Arena (vormals Bundesstadion Südstadt).jpg
Blick auf die Haupttribüne
Daten
Ort Maria Enzersdorf, Österreich
Koordinaten 48° 5′ 51,3″ N, 16° 18′ 39,4″ O48.09759316.310936Koordinaten: 48° 5′ 51,3″ N, 16° 18′ 39,4″ O
Eröffnung 4. März 1967
Erstes Spiel FC Admira - FC Wacker Innsbruck (3:1)
Kapazität 12.000
Spielfläche 105 x 64
Verein(e)

FC Admira Wacker Mödling

Grashügel im Auswärtssektor

Die Trenkwalder Arena, ehemals Bundesstadion Südstadt, im niederösterreichischen Maria Enzersdorf ist Heimstätte des Fußballvereins FC Admira Wacker Mödling. Das Stadion bietet rund 12.000 Menschen Platz und wurde in den Jahren 1965 bis 1967 erbaut. 1970 war das Stadion Gastgeber eines Rekordes als nur 1.800 Zuseher dem ÖFB-Cup-Endspiel zwischen dem FC Wacker Innsbruck und dem Linzer ASK beiwohnten, das erstere mit 1:0 gewannen.


Der Vorgängerverein des VfB Admira Wacker Mödling, SK Admira Wien, war ursprünglich im Jedleseer Stadion an der Hopfengasse beheimatet. Der damalige Sponsor des Vereins NEWAG/NIOGAS, Vorgänger des niederösterreichischen Energieversorgers EVN, hatte sich entschlossen, den Verein aus dem Norden Wiens ins niederösterreichische Maria Enzersdorf im Süden der Stadt umzusiedeln. In diesem Ort war auch der Sponsor selbst angesiedelt. Auf seinem Nachbargrundstück ließ er das neue Admira-Stadion Südstadt erbauen. Der Verein spielte bis zum Bau des neuen Stadions Südstadt in Maria Enzersdorf in der Hopfengasse und übergab das Stadion nach dem Auszug 1966 an den Floridsdorfer AC, der bis heute seine Heimspiele dort austrägt.

Die Admira übersiedelte zunächst für die Herbstsaison 1966 in das Stadion Mödling, Spielstätte des VfB Mödling, da das neue Südstadt-Stadion erst mit Verspätung fertiggestellt wurde. Die Eröffnung des neuen Bundesstadions Südstadt konnte schließlich am 4. März 1967 mit dem Meisterschaftsspiel Admira Energie-FC Wacker Innsbruck erfolgen, welches die Heimmannschaft mit 3:1 gewann. Das erste Tor im neuen Stadion erzielte der Admira-Stürmer Willy Kreuz.

Charakteristisch für die Arena sind die Grashügel hinter den Toren. Hier sollten ebenfalls Tribünen entstehen, die aus Geldmangel letztlich nicht errichtet wurden.

Nach 41 Jahren wurde das Bundesstadion Südstadt im Sommer 2008 erstmals umbenannt. Es trägt nun den Namen Trenkwalder Arena. Im Oktober 2008 wurden größere Renovierungsarbeiten vorgenommen. Unter anderem wurde die Flutlichtanlage komplett erneuert. Ein neuer Fernsehturm gegenüber der Haupttribüne soll ab 2009 attraktivere Fernsehbilder liefern.