Trisselwand

Trisselwand
Blick von Altaussee auf die Trisselwand

Blick von Altaussee auf die Trisselwand

Höhe 1755 m ü. A.
Lage Altaussee, Steiermark, Österreich
Gebirge Totes Gebirge
Geographische Lage 47° 38′ 46″ N, 13° 48′ 48″ O47.64606813.8134411755Koordinaten: 47° 38′ 46″ N, 13° 48′ 48″ O
Trisselwand (Steiermark)
Trisselwand
Normalweg Wanderung vom Tressensattel

Die Trisselwand (auch Trisselberg und Trisselkogel) ist ein 1755 m hoher Berg im Toten Gebirge in Österreich. Der rund 1.000 Meter über dem Altausseer See aufragende Berg mit seiner markanten, rund 600 Meter hohen Felswand gilt neben dem Loser als Hausberg der Gemeinde Altaussee. Der markante Westpfeiler, auch Preußpfeiler, trennt die Westwand von der Südwestwand.

Inhaltsverzeichnis

Name

Der Name Trissel(-wand) leitet sich höchstwahrscheinlich von altslavisch "drstelj" (= Kalk, zerkleinertes Gestein, Sand) ab.[1][2]

Sagen

Hoch oben in der Trisselwand ist das auffällige Trisselbergloch, eine Halbhöhle. Der Sage nach wohnten dort früher die Wildfrauen.[3] Heute sollen in der Höhle die Miglon [miɡlɔn] hausen.

Routen zum Gipfel

  • Vom Altausseer Ortszentrum (712 m) über den Tressensattel (963 m), Gehzeit rund 4 Stunden.
  • Kletterrouten durch die Trisselwand-Westwand und -Südwestwand (III+ bis VII-)[4], Einstieg bei der Gamsstelle (1300 m).

Die Südwestwand wurde 1906 von K. Greenitz, J. Kleinhans und H. Reinl über den Reinlweg (III und II) erstmals begangen, der Westpfeiler 1911 von Paul Preuß mit G. Löw und H. Hüdl im Freikletterstil (V und IV) bezwungen und die Westwand schließlich 1935 von K. Reifschneider und F. Krippner (V).

Literatur und Karten

Weblinks

 Commons: Trisselwand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1.  Ferdinand von Andrian-Werburg: Ein Beitrag zur Volkskunde des Salzkammergutes. Hölder, Wien 1905, S. 5.
  2.  Franz Hollwöger: Das Ausseer Land. Geschichte der Gemeinden Bad Aussee, Altaussee, Grundlsee, Mitterndorf und Pichl. Norbertus-Druck, Wien 1956, S. 12.
  3.  Ferdinand von Andrian-Werburg: Ein Beitrag zur Volkskunde des Salzkammergutes. Hölder, Wien 1905, S. 2, 142.
  4. Routenbeschreibungen. In: bergsteigen.at. Abgerufen am 2012–07–12.