Tunnel Kirchdorf

Tunnel Kirchdorf
Nutzung Autobahntunnel
Verkehrsverbindung Brucker Schnellstraße
Ort Kirchdorf
Länge 2400 m
Fahrzeuge pro Tag 21.000
Anzahl der Röhren 2
Querschnitt Autobahndep1
Bau
Baubeginn 2006
Fertigstellung 29. Mai 2010
Planer ASFINAG
Betrieb
Betreiber ASFINAG
Maut Vignettenpflicht
Freigabe 29. Mai 2010
Lage
Tunnel Kirchdorf (Steiermark)
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Koordinaten
Nordwestportal 47° 22′ 40″ N, 15° 18′ 1″ O47.37777777777815.300277777778
Südostportal 47° 21′ 13″ N, 15° 20′ 22″ O47.35361111111115.339444444444

Der Tunnel Kirchdorf ist ein zweiröhriger Autobahntunnel auf der Brucker Schnellstraße (S35), und wurde gemeinsam mit dem Tunnel Kaltenbach im Zuge des Lückenschlusses Nord am 29. Mai 2010 für den Verkehr freigegeben. Er umfährt die Orte Kirchdorf und Pernegg im Westen und entlastet diese vom starken Durchzugverkehr zwischen Bruck an der Mur und Graz. Er ist mit einer technischen Neuheit, dem Akustischen Tunnel-Monitoring ausgestattet. Im Tunnel wurden ca. alle 100 Meter Mikrofone installiert, die ungewöhnliche Tunnelgeräusche (Unfallgeräusche, Hupen, usw.) an einen Computer der Tunnelwarte übertragen, der dann in wenigen Sekundenbruchteilen die Autofahrer per LED-Verkehrsbeeinflussungsanlage vor Gefahren warnt (Unfälle, Stau oder Tunnelbrand), oder den Tunnel komplett sperrt. An den Portalen ist wie bei den Tunnels Kaltenbach und Mixnitz eine blaue Glasüberdachung installiert.

Bauverzögerung

Der Bau des Tunnel war aufgrund von Serpentinitvorkommen (asbesthaltiges Gestein) äußerst schwierig zu bauen. Auf Grund der hohen Sicherheitsbestimmungen wegen der Gesundheitsgefahren für die Arbeiter verzögerte sich die Bauzeit um ein Jahr.