Tuxeck

Tuxeck
Gipfelaufbau des Tuxecks vom Treffauer

Gipfelaufbau des Tuxecks vom Treffauer

Höhe 2226 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Kaisergebirge
Geographische Lage 47° 33′ 8″ N, 12° 17′ 20″ O47.55222222222212.2888888888892226Koordinaten: 47° 33′ 8″ N, 12° 17′ 20″ O
Tuxeck (Tirol)
Tuxeck
Erstbesteigung J. Enzensperger und H. Hahn am 14. August 1897
Normalweg Scheffau - Jägerwirt - Tuxeck (III am Gipfelaufbau)

Das Tuxeck (auch Tuxegg) ist ein 2226 m ü. A.[1] hoher Gipfel im Kaisergebirge in Tirol. Es ist dem Treffauer südlich vorgelagert und wird auch Ellmauer Hochkaiser genannt.[2]

Routen

Ein bezeichneter Weg führt vom Jägerwirt bei Scheffau von Südwesten auf den Gipfel. Lediglich die letzten 10 m auf den Gipfel weisen Schwierigkeiten des III. Grades (UIAA) auf (mit wenigen Ringen etwas entschärft, aber steil und ausgesetzt), der Rest ist nicht schwieriger als I, aber steinschlaggefährdet.

Ein weiterer Anstieg führt von Osten, von der Gruttenhütte über die Schutterfeldköpfe zum Gipfel, dieser inzwischen wieder gut markierte Steig ist landschaftlich herrlich, aber ziemlich anspruchsvoll, da nicht seilgesichert (bis auf eine fast griff- und trittlose Steilstufe), brüchig und extrem steinschlaggefährdet.[3]

Des Weiteren gibt es einen ebenfalls markierten Übergang zwischen Tuxeck und Treffauer. Diesen Weg wählten J. Enzensperger und H. Hahn am 14. August 1897 bei der Erstbesteigung des Tuxecks.[3]

Schwierigere Kletterrouten sind hier kaum zu finden. Der Südgrat im Schwierigkeitsgrad IV wird kaum begangen und ist nur noch von historischer Bedeutung,[2] auch weitere Anstiege wie jener von Südwesten (II) oder die Südwand (II) sind unbedeutend.[3]

Literatur

Einzelnachweise

  1. BEV 1:50000 www.austrianmap.at
  2. a b  Pit Schubert, Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein, Alpenverein Südtirol (Hrsg.): Kaisergebirge Alpenvereinsführer "extrem" für Bergsteiger und Kletterer. Rother, München 2000, ISBN 9783763312726, S. 66 (Google Books, abgerufen am 30. Oktober 2010).
  3. a b c Höfler, Piepenstock, Alpenvereinsführer Kaisergebirge alpin, S. 108-110