U-Bahn-Station Schönbrunn

Schönbrunn
U-Bahn Wien.svg
U-Bahn-Station in Wien
Schönbrunn
Station Schönbrunn, Blick auf die Bahnsteige
Basisdaten
Bezirk: Hietzing
Eröffnet: 1898 (Stadtbahn), 1981 (U-Bahn)
Neugestaltet: 2008 (saniert)
Gleise (Bahnsteig): 2 (Seitenbahnsteig)
Nutzung
Linie(n): U 4
Umsteigemöglichkeiten: 10A N60
Stationsname an der Bahnsteigsfassade

Die Station Schönbrunn der Wiener U-Bahnlinie U4 ist im 13. Wiener Gemeindebezirk Hietzing. Namensgeber ist die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger, Schloss Schönbrunn.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Besonderheiten

Die Station befindet sich im Einschnitt neben dem Wienfluss westlich der Schönbrunner Brücke. Ausgänge an beiden Bahnsteigenden führen auf die Grünbergstraße und auf die Fläche zwischen dem Wienfluss und der Schönbrunner Schlossstraße. Diese Flächen werden für Sportplätze und als Parkplatz für Reisebusse genutzt. Wegen der Nähe zu Schönbrunn, der meistbesuchten Sehenswürdigkeit Österreichs, wird die Station vorwiegend von Touristen genutzt. Der Ausgang Schloss Schönbrunn in Richtung Schönbrunner Schlossstraße wurde zu Beginn der 2000er Jahre neu errichtet, ein Aufzug wurde miteingebaut. In Richtung Grünbergstraße (Schönbrunner Brücke) ist noch eines der historischen Aufnahmegebäude erhalten geblieben.

Der erstmals 1898 als Teil der Wiener Stadtbahn eröffnete Bahnhof ist weitestgehend im originalen Otto-Wagner-Stil erhalten geblieben. Die beiden Seitenbahnsteige verfügen über Trapezdächer, die tragenden Metallsäulen, teilweise die Stationsschilder und die Bodenfliesen sind mit den für die Wiener Stadtbahn typischen Jugendstilelementen verziert. In den 1970er Jahren erfolgte der Umbau für den U-Bahnbetrieb und die sanfte Anpassung an das Generaldesign der Architektengruppe U-Bahn. Am 31. August 1981 erfolgte mit dem kleinen Teilstück Meidlinger Hauptstraße – Hietzing die Betriebsaufnahme für die Linie U4.[1] Im Herbst 2008 wurde die denkmalgeschützte Station für die Dauer von einigen Wochen gesperrt und generalsaniert. Dabei wurden unter anderem die beschädigten Bodenfliesen durch originalgetreu reproduzierte ersetzt.[2]

Einzelnachweise

  1. Linie U4 Heiligenstadt-Hütteldorf
  2. U4-Station Schönbrunn wieder offen (ORF Wien, 1. November 2008)

Literatur

  • Heinz Geretsegger, Max Peintner: Otto Wagner 1841–1918. Unbegrenzte Großstadt: Beginn der modernen Architektur. München 1980.

Weblinks

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Hietzing
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Heiligenstadt →

48.18597222222216.319111111111Koordinaten: 48° 11′ 9″ N, 16° 19′ 9″ O