U-Bahn-Station Schweglerstraße

Schweglerstraße
U-Bahn Wien.svg
U-Bahn-Station in Wien
Schweglerstraße
Eingang in der Benedikt-Schellinger-Gasse
Basisdaten
Bezirk: Rudolfsheim-Fünfhaus
Eröffnet: 1994
Gleise (Bahnsteig): 2 (Mittelbahnsteig)
Nutzung
Linie(n): U 3
Umsteigemöglichkeiten: 9 49 12A N49

Die Station Schweglerstraße der Wiener U-Bahnlinie U3 ist mehrgeschoßig und im 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus. Sie wurde im Zuge der Freigabe des 3. Teilstücks der U3 am 3. September 1994 eröffnet. Namensgeber ist die 1875 nach dem Bürgermeister der ehemals selbstständigen Gemeinde Rudolfsheim, Johann Schwegler (1820–1903) benannte Straße.

Die Station erstreckt sich unter der Märzstraße zwischen der Benedikt-Schellinger-Gasse und der Stättermayergasse und verfügt über einen Mittelbahnsteig[1]. Vier Ausgänge führen in die verkehrsberuhigte Benedikt-Schellinger-Gasse sowie in die Stättermayergasse. Die Station ist sowohl mit festen Stiegen wie auch mit Rolltreppen ausgestattet, darunter die drei zur Zeit der Errichtung längsten Rolltreppen Österreichs, die auf einer Länge von 43 Metern einen Höhenunterschied von 20 Metern überwinden.[2] Im Betriebsgebäude Benedikt-Schellinger-Gasse 13 wurde ein barrierefreier Ausgang per Aufzug eingerichtet. Es besteht die Möglichkeit zu den Straßenbahnlinien 9 nach Gersthof bzw. Westbahnhof und 49 in Richtung Dr.-Karl-Renner-Ring bzw. Hütteldorf sowie zur Autobuslinie 12A in Richtung Längenfeldgasse bzw. Schmelz umzusteigen. In der Nähe befand sich das Kaiserin-Elisabeth-Spital und befindet sich der Reithoffer-Park.

Künstlerische Ausgestaltung

Gemäß der Tradition, die Stationen der Linie U3 mit Kunstwerken auszustatten, wurde die Station Schweglerstraße unter das Motto „Kunst der Technik“ gestellt. Der Schwallluftschacht beherbergt eine „Wellenmaschine“, einen Propeller mit einem Durchmesser von drei Metern, der durch die Schwallluft der ein- und ausfahrenden Züge angetrieben wird. Im Schachtbereich zwischen den Aufzügen hängen ein Mini-Cooper, die Räder einer Lokomotive, ein Sportflugzeug und eine Mercury-Landekapsel von der Decke. Eine Videoinstallation unter dem Titel Tele-Archäologie wurde von Nam June Paik geschaffen.[3]

Der Ausgang Benedikt-Schellinger-Gasse ist mit Porträts bedeutender österreichischer Erfinder dekoriert: Ladislaus von Rabcewicz, Leopold Müller, Christian Veder, Ludwig Boltzmann, Carl Ritter von Ghega, Karl Gölsdorf, Lise Meitner, Alois Negrelli Ritter von Moldelbe, Josef Ressel, Erwin Schrödinger, Carl Auer von Welsbach, Viktor Kaplan, Johann Korbuly, Friedrich Ignaz von Emperger, Wilhelm Exner, Gustav Tauschek, Christian Doppler, Robert von Lieben, Siegfried Marcus, Josef Maximilian Petzval, Ferdinand Porsche, Wilhelm Kress

Einzelnachweise

  1. Lage der Stationen
  2. Wiener Stadtwerke-Verkehrsbetriebe: Vom Westbahnhof zur Johnstraße, Die neue U-Bahn-Strecke in Rudolfsheim-Fünfhaus, 1994 (Broschüre)
  3. Kunstmediator 2004: Die Wiener Linien

Weblinks

 Commons: U-Bahnhof Schweglerstraße (Wien) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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48.19819444444416.328277777778Koordinaten: 48° 11′ 53″ N, 16° 19′ 42″ O