UZB – Bets

UZB – Bets / SöStB – Bets / StEG 70
UZB – „Bets“ bereits mit StEG-Nummer 70
UZB – „Bets“ bereits mit StEG-Nummer 70
Nummerierung: SöStB 14
StEG 70
Anzahl: 1
Hersteller: WRB
Baujahr(e): 1846
Ausmusterung: 1865
Achsformel: 1A1 n2
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 7,654 m
Höhe: 4,609 m
Breite: 2,213 m
Gesamtradstand: 3,293 m
Leermasse: 24,472 t
Dienstmasse: 27,272 t
Reibungsmasse: 10,752 t
Treibraddurchmesser: 1.738 mm
Laufraddurchmesser: 1.106 mm
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 368 mm
Kolbenhub: 579 mm
Kesselüberdruck: 6,0 atm
Anzahl der Heizrohre: 123
Heizrohrlänge: 4,030 m
Rostfläche: 1,16 m²
Strahlungsheizfläche: 5,03 m²
Rohrheizfläche: 82,07 m²
Verdampfungsheizfläche: 87,1 m²

Die UZB – Bets war eine Dampflokomotive der Ungarischen Zentralbahn (UZB) Österreich-Ungarns.

Die Lokomotive wurde von der Lokomotivfabrik der WRB 1846 geliefert. Sie bekam den Namen „BETS“ (alte ungarische Schreibweise für Wien). Ihr technischer Aufbau folgte George Stephenson insofern als die Siederohre im Vergleich zur „Patentee“-Type (vgl. etwa Adler (Lokomotive)) verlängert wurden, damit die hohe Temperatur der Heizgase besser ausgenutzt werden konnte. Der Nachteil dieser Konstruktion war ein extrem unruhiger Lauf durch die großen vorderen und hinteren Überhänge. Daher baute John Haswell, damals Leiter der Lokomotivfabrik der WRB, auch nur dieses eine Stück.

Als 1850 die UZB in der k.k. südöstlichen Staatsbahn (SöStB) aufging, bekam die „BETS“ die Betriebsnummer 14. Als dann 1855 die SöStB an die Staats-Eisenbahn-Gesellschaft (StEG) verkauft wurde, erhielt die Maschine die Betriebsnummer 70. Sie wurde 1865 ausgemustert.

Literatur

  •  Lokomotiv-Typen der k.k. landesbef. Maschinen-Fabrik in Wien der priv. österreichisch-ungarischen Staats-Eisenbahn-Gesellschaft. M. Engel & Sohn, k.k. Hof-Buchdruckerei und Hof-Lithographie, Wien 1888.
  •  Karl Gölsdorf: Lokomotivbau in Alt-Österreich 1837–1918. Verlag Slezak, Wien 1978, ISBN 3-900134-40-5.
  •  Johann Stockklausner: Dampfbetrieb in Alt-Österreich. Verlag Slezak, Wien 1979, ISBN 3-900134-41-3.