Unfallkrankenhaus Graz

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Unfallkrankenhaus Graz
Trägerschaft AUVA
Ort Graz
Bundesland Steiermark
Staat Österreich
Leitung Franz Josef Seibert
Betten 145
Mitarbeiter 435
Gründung 1919
Website www.auva.at/ukhgraz

Das Unfallkrankenhaus Graz befindet sich in der steirischen Landeshauptstadt Graz und wird von der AUVA betrieben.[1] Es verfügt über 145 Betten, jährlich erfolgen rund 6000 stationäre Aufnahmen. Das Behandlungsspektrum auf den sechs Stationen reicht von der Operativen sowie konservativen Versorgung von einfachen und komplexen Knochenbrüchen, Gelenks- und Weichteilverletzungen der oberen und unteren Extremität sowie der Versorgung von Schädel, -Wirbelsäulen, -Brustkorb, Bauch- und Beckenverletzungen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Unfallkrankenhaus Graz

Im Jahr 1889 bekam die Unfallversicherung für Arbeiter gesetzlichen Status in Österreich, diese löste damit sie die Haftpflichtversicherung der Unternehmen ab. Kurze Zeit später wurde die Arbeiterunfallversicherungsanstalt für Steiermark und Kärnten mit Sitz in Graz errichtet. Zuerst konzentrierte man sich auf orthopädische Behandlungen von Arbeitsunfallopfern in einem Gebäude in der Theodor-Körner-Straße, welches von 1912-1919 erbaut wurde.

Aufgrund schlechter Raumsituationen wurde ein Neubau der Unfallkrankenhauses in den 70er Jahren in Angriff genommen, 1981 übersiedelte das UKH Graz zum heutigen Standort in Graz-Eggenberg. Eine erneute Sanierung wurde im Jahr 2000 begonnen. Zusätzlich wurde im Jahr 2002 das LKH Graz-West direkt anliegend an das UKH Graz eingeweiht.

Es werden jährlich im Durchschnitt 50.000 Patienten behandelt, davon 6.000 stationär.[2]

Medizinische Ausstattung

Das UKH beherbergt das Institut für Anästhesie und Intensivmedizin, einen Schockraum für Schwerverletzte sowie ein medizinisch-diagnostisches Labor (in Kooperation mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eggenberg).[3] Es bietet die Möglichkeit zu psychotherapeutischer, stationärer und ambulanter Betreuung sowie zu Bewegungsübungen im Schwimmbad, Lymphdrainage, Elektrotherapie, Lasertherapie, Ultraschalltherapie und Stoßwellentherapie. Im Bereich Radiologie arbeitet das UKH mit dem Multislice Computer-Tomograph, ein digitales Röntgen. Magnetresonanz und 2-Ebenen-Angiographie werden von den Kooperationsspitälern LKH Graz West und Barmherzige Brüder betrieben.[3]

Qualitätsmanagement

Im Rahmen der Implementierung eines umfassenden Qualitätsmanagements-Systems für alle medizinischen Einrichtungen der AUVA fungierte das UKH Graz als Pilotkrankenhaus innerhalb der Gesamtorganisation. Im Oktober 2006 wurde das Fehlermeldesystem CIRPS (Critical incident reporting and prevention system) eingeführt. Dabei handelt es sich um ein Gesamtkonzept zur Meldung, Bearbeitung und Prävention unerwünschter Ereignisse bei der Behandlung von Patienten.[4] Das UHZ Graz erhielt als eines der ersten Krankenhäuser Österreichs bereits zwei Mal die ÖKOPROFIT-Umwelt-Auszeichnung der Stadt Graz[5]

Einzelnachweise

  1. S. Karger: Bibliotheca haematologica; Ausgabe 11, 1985
  2. http://www.neomedia.at/download/magazine/uhk-graz.pdf
  3. a b Unfallkrankenhaus Graz (UHZ Graz) bei der Österreichischen Unfallversicherung
  4. Bericht vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
  5. Patienten-Inforarmationsportal der Landeskrankenhäuser Graz-West

Weblinks