Unterfrauenhaid

Unterfrauenhaid
Wappen von Unterfrauenhaid
Unterfrauenhaid (Österreich)
Unterfrauenhaid
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberpullendorf
Kfz-Kennzeichen: OP
Fläche: 10,96 km²
Koordinaten: 47° 34′ N, 16° 30′ O47.572516.499722222222323Koordinaten: 47° 34′ 21″ N, 16° 29′ 59″ O
Höhe: 323 m ü. A.
Einwohner: 665 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 60,68 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7321
Vorwahl: 02619
Gemeindekennziffer: 1 08 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 28
7321 Unterfrauenhaid
Website: www.unterfrauenhaid.at
Politik
Bürgermeister: Friedrich Kreisits (SPÖ)
Gemeinderat: (2012)
(13 Mitglieder)
7
6
Von 13 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Unterfrauenhaid im Bezirk Oberpullendorf
Deutschkreutz Draßmarkt Frankenau-Unterpullendorf Großwarasdorf Horitschon Kaisersdorf Kobersdorf Lackenbach Lackendorf Lockenhaus Lutzmannsburg Mannersdorf an der Rabnitz Markt Sankt Martin Neckenmarkt Neutal Nikitsch Oberloisdorf Oberpullendorf Pilgersdorf Piringsdorf Raiding Ritzing (Burgenland) Steinberg-Dörfl Stoob Unterfrauenhaid Unterrabnitz-Schwendgraben Weingraben Weppersdorf BurgenlandLage der Gemeinde Unterfrauenhaid im Bezirk Oberpullendorf (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Gemeindeamt an der Hauptstraße
Gemeindeamt an der Hauptstraße
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Unterfrauenhaid (ungarisch: Lók, kroatisch: Svetica) ist eine Marktgemeinde im Bezirk Oberpullendorf im Burgenland in Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im Mittelburgenland, am westlichen Ufer des Raidingbaches, zwischen Lackenbach und Raiding an den Ausläufern des Ödenburger Gebirges.

Unterfrauenhaid ist der einzige Ort in der Gemeinde.

Geschichte

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Unterfrauenhaid dann in der Provinz Pannonia.

Unterfrauenhaid ist seit 1578 Marktgemeinde.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Lók verwendet werden. In der Dorfkirche wurde der Komponist Franz Liszt getauft.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

1971 wurde Unterfrauenhaid mit Lackendorf und Raiding zu einer Großgemeinde zusammengeschlossen, die später aber wieder aufgelöst wurde.

Das Marktgemeinderecht von Unterfrauenhaid wurde 1990 erneuert.

Wappen

Die Verleihung des Wappens erfolgte am 28. Juni 1992.

Blasonierung: „In einem von Blau und Silber gespaltenen Schild, vorne ein silberner barocker Kirchenturm, hinten ein aufrechtes grünes Eichenblatt.“

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung


Politik

Bürgermeister ist Friedrich Kreisits von der SPÖ.

Die Mandatsverteilung (13 Sitze) in der Gemeindevertretung ist 7 SPÖ und 6 ÖVP. FPÖ, Grüne und andere Listen haben keine Mandate.

Bildung

  • Kindergarten
  • Volksschule

Persönlichkeiten

  • Dine Petrik (* 1942), österreichische Schriftstellerin

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt: Entstanden um 1200. Die Kirche von Unterfrauenhaid ist historisch eine der wenigen romanischen Pfarrkirchen des Burgenlandes.
  • Friedhof: Mitte des 15. Jahrhunderts Erweiterung und Umbau zu einer Wehrkirche mit Wehrmauer zum Schutz der Bürger im Falle eines feindlichen Angriffes.
  • Kreuzkapelle in der Hauptstraße
  • Bildstöcke: Nischenpfeiler am östlichen Ortsausgang, Schmerzensmann bei der Kirche (1628), Friedensäule in der Feldgasse (1620).

Galerie

Weblinks

 Commons: Unterfrauenhaid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien