Victor Ofenheim von Ponteuxin

Victor Ritter Ofenheim von Ponteuxin

Victor Ritter Ofenheim von Ponteuxin (* 1820 in Wien; † 11. Oktober 1886 ebenda) war ein österreichischer Industrieller und Honorar-Generalkonsul für das Kaiserreich Persien.

Leben

Victor Ofenheim studierte Rechtswissenschaft, wurde 1843 in der Hofkammer Beamter, 1849 in die Generaldirektion für Eisenbahnbauten berufen, 1856 trat er in die Verwaltung der Galizische Carl Ludwig-Bahn ein. 1864 wurde er Teilhaber an der Konzession für die Lemberg-Czernowitz-Jassy-Eisenbahn und Generaldirektor. Daneben war er an als 100 weiteren Unternehmen beteiligt. Auf der Lemberg-Czernowitzer Bahn ereigneten sich eine Reihe von Unfällen, darunter der Einsturz der Brücke über den Pruth, worauf sie unter Zwangsverwaltung gestellt wurde. Daneben wurde gegen Victor Ritter Ofenheim von Ponteuxin Untersuchungen wegen Aneignung unerlaubter Gewinne von Bauunternehmern und Lieferanten geführt, beim Gerichtsverfahren am im Januar 1876 wurde er aber von den gegen ihn vorgebrachten Anklagen, freigesprochen.[1]

1882 bis 1886 fungierte er als generalvertretender Honorarkonsul von Persien am Wiener Hof.

Einzelnachweise

  1. Ofenheim, Viktor, Ritter von Ponteuxin. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 12, Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1892, S. 335.