Vierschanzentournee 2009/10

Skispringen 58. Vierschanzentournee FIS.svg

Sieger
Tourneesieger OsterreichÖsterreich Andreas Kofler
Oberstdorf OsterreichÖsterreich Andreas Kofler
Garmisch-Partenkirchen OsterreichÖsterreich Gregor Schlierenzauer
Innsbruck OsterreichÖsterreich Gregor Schlierenzauer
Bischofshofen OsterreichÖsterreich Thomas Morgenstern
2008/09 2010/11

Die 58. Vierschanzentournee 2009/10 (offizielle Bezeichnung 58. Internationale Jack Wolfskin Vierschanzentournee) ist eine als Teil des Skisprung-Weltcups 2009/2010 von der FIS zwischen dem 29. Dezember 2009 und dem 6. Januar 2010 veranstaltete Reihe von Skisprungwettkämpfen.

Beim ersten Springen in Oberstdorf gewann der Österreicher Andreas Kofler und holte dabei einen großen Vorsprung auf die weiteren Tourneefavoriten heraus, insbesondere auf den Schweizer Simon Ammann und Gregor Schlierenzauer, ebenfalls aus Österreich. Obwohl Schlierenzauer beim zweiten und beim dritten Wettkampf triumphierte, konnte er seinen Rückstand auf Kofler nur verkleinern, jedoch nicht vollkommen aufholen. Vor dem Abschlussspringen von Bischofshofen wurde allgemein ein Duell zwischen Kofler und Schlierenzauer um den Sieg erwartet. Beim Sieg seines Teamkollegen Thomas Morgenstern vergab Schlierenzauer jedoch seine Chance und fiel auf den vierten Rang in der Tourneegesamtwertung zurück, noch hinter den Finnen Janne Ahonen und den Titelverteidiger Wolfgang Loitzl. Den Tourneesieg sicherte sich jedoch aufgrund eines weiteren vorderen Ergebnisses Andreas Kofler, der zuvor erst ein Weltcupspringen für sich entschieden hatte.

Inhaltsverzeichnis

Vorfeld

Weltcup und Favoriten

Vor der Vierschanzentournee waren bereits sechs Einzelweltcups ausgetragen worden; die Saison hatte Ende November, einen Monat vor dem Tourneestart, begonnen. Nachdem das erste Springen des Winters von schlechten Windbedingungen und damit etlichen Favoritenausfällen geprägt war, entwickelte sich im Dezember ein Zweikampf zwischen dem Österreicher Gregor Schlierenzauer sowie dem Schweizer Simon Ammann. Die letzten fünf Wettkämpfe vor der Tournee gewann jeweils einer der beiden, sodass die Situation an der Spitze nahezu identisch mit der im Vorjahr war. Damals hatten ebenfalls diese Athleten in den ersten Saisonwettbewerben dominiert, in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee jedoch nur die Ränge zwei und drei belegt.

Gesamtweltcupstand vor der Vierschanzentournee[1]
1. Simon Ammann SchweizSchweiz Schweiz 424 Punkte
2. Gregor Schlierenzauer OsterreichÖsterreich Österreich 382 Punkte
3. Bjørn Einar Romøren NorwegenNorwegen Norwegen 279 Punkte
4. Andreas Kofler OsterreichÖsterreich Österreich 276 Punkte
5. Thomas Morgenstern OsterreichÖsterreich Österreich 233 Punkte
6. Wolfgang Loitzl OsterreichÖsterreich Österreich 191 Punkte
7. Pascal Bodmer DeutschlandDeutschland Deutschland 188 Punkte
8. Harri Olli FinnlandFinnland Finnland 177 Punkte
9. Daiki Itō JapanJapan Japan 174 Punkte
10. Emmanuel Chedal FrankreichFrankreich Frankreich 163 Punkte

Die Prognose in Hinsicht auf die Vierschanzentournee fiel in den Medien recht einhellig aus, erwartet wurde ein Duell zwischen Schlierenzauer und Ammann. Der Schweizer selbst erklärte vor der Tournee: „Es sieht natürlich nach einem Duell aus. Aber es gibt eine ganze Reihe von Kandidaten, die den Sieg wollen und darauf aus sind, uns zu schlagen“[2] Auch Schlierenzauer meinte, es gebe – insbesondere im österreichischen Team – starke Konkurrenten wie etwa den Titelverteidiger Wolfgang Loitzl sowie den anderen Mannschaftskollegen Andreas Kofler. Nach einem Jahr Pause war zudem der Finne Janne Ahonen, fünffacher Gesamtsieger, in den Weltcup zurückgekehrt. Ahonen bezeichnete den Tourneestart für sich zwar als „nichts Spezielles“, erklärte aber gleichzeitig, er sei physisch in der besten Form seines Lebens, es könne alles passieren.[3]

Deutsche Mannschaft

Das siebenköpfige deutsche Aufgebot wurde von Martin Schmitt angeführt, der bereits zum vierzehnten Mal an einer Vierschanzentournee teilnahm. Trotz seiner Erfahrung meinte Schmitt vor Tourneestart, die Faszination sei ungebrochen. Wenngleich er selbst seine Form als nicht so gut wie im Vorjahr beschrieb,[4] setzte der deutsche Bundestrainer Werner Schuster dennoch auf ihn und die weiteren Arrivierten wie Michael Uhrmann und Michael Neumayer als Führungskräfte: „Die haben genug Routine, genug Klasse, um speziell in Oberstdorf einen guten Auftakt zu liefern. Die Schanze mögen sie ganz gerne.“[5]

Von den jüngeren Athleten hatte zu Saisonbeginn besonders der 18-jährige Pascal Bodmer für Aufmerksamkeit gesorgt, als er beim Weltcupauftakt den zweiten Rang belegte und so vor dem Tourneestart Siebter im Gesamtweltcup war. Der junge Springer selbst meinte zu den Erwartungen, die an ihn als „Hoffnungsträger“[5] gebunden waren: „Ich sehe mich nicht als deutscher Hoffnungsträger bei der Tournee, sondern ich springe einfach.“[6] Ähnlich äußerte sich der Bundestrainer: „Pascal würde ich einfach mal springen lassen, auch wenn er im Moment vom Potenzial her der stärkste Deutsche ist.“[5] Neben Bodmer wurde auch der ebenfalls 18 Jahre alte Richard Freitag nominiert, zudem der Juniorenweltmeister Andreas Wank sowie der 26-jährige Stephan Hocke.

Als eine der beiden ausrichtenden Nationen durfte Deutschland für den zweiten Wettkampf, das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen 13 Athleten nominieren. Hier starteten zusätzlich zu den bereits genannten sieben Springern Severin Freund, Maximilian Mechler, Felix Schoft, Julian Musiol, Christian Ulmer und Tobias Bogner, die zuvor alle schon eher erfolglos am Weltcup teilgenommen hatten. Als bester Deutscher kam Pascal Bodmer im Gesamtergebnis auf Rang sieben.

Österreichische Mannschaft

Das ebenfalls sieben Springer umfassende österreichische Aufgebot galt insgesamt als das stärkste der Tournee. Zum einen führte Österreich die Nationenwertung im Weltcup an, zum anderen waren vier Athleten aus dem Alpenland unter den besten sechs im Weltcup platziert. Der deutsche Bundestrainer Werner Schuster meinte: „Die Österreicher sind momentan allen anderen haushoch überlegen.“[7] Auch der österreichische Trainer Alexander Pointner gab als Ziel den Sieg aus: „Da brauchen wir gar nichts schönreden. Wir haben alle so gearbeitet, dass wir die Tournee gewinnen möchten.“ Zugleich erklärte er seinen Athleten Gregor Schlierenzauer zu einem Anwärter auf den Triumph: „Es wäre tiefgestapelt, wenn man ihn nicht zu den Favoriten zählen würde.“[8]

Außer Schlierenzauer zählten auch der Titelverteidiger Wolfgang Loitzl, Thomas Morgenstern sowie Andreas Kofler zu den besten Skispringern des bisherigen Winters. Kofler hatte sich als einziger Athlet in jedem Wettkampf unter den besten Zehn platziert. Die Mannschaft wurde von Martin Koch sowie Stefan Thurnbichler und Lukas Müller ergänzt. Die Letztgenannten waren zuvor in der Saison nicht im Weltcup eingesetzt worden, sondern nur im zweitklassigen Continentalcup gestartet.

Bei den österreichischen Wettkämpfen ergänzten Michael Hayböck, Markus Eggenhofer, Andreas Strolz, David Unterberger, Mario Innauer und Manuel Fettner die Mannschaft. Innauer und Fettner setzten sich bei einer internen Ausscheidung gegen andere Skispringer durch.[9]

Schweizer Mannschaft

Wie schon bei der vorherigen Tournee bestand die gesamte Schweizer Mannschaft 2009/10 zunächst aus nur zwei Sportlern. Neben Simon Ammann, der als Tourneefavorit gehandelt wurde, startete zusätzlich Andreas Küttel. Dieser hatte bei der Weltmeisterschaft 2009 auf der Großschanze vor Martin Schmitt triumphiert, als der Wettkampf nach einem Durchgang abgebrochen worden war. Bei dieser Vierschanzentournee galt Küttel jedoch nicht als Sieganwärter, zumal er im Weltcup zuvor kein einziges Mal die Top Ten erreicht hatte und in der Gesamtwertung auf Rang 23 platziert war. Pascal Egloff und Remi Francais stiegen bei der zweiten Tourneestation in den Bewerb ein, ließen jedoch in der Folge auch den Bewerb in Bischofshofen aus.

Oberstdorf

Hauptartikel: Vierschanzentournee 2009/10/Oberstdorf

Die Schattenbergschanze in Oberstdorf

Das Springen in Oberstdorf fand am 29. Dezember 2009 auf der Schattenbergschanze statt, die eine Schanzengröße von 137 Metern, einen Kalkulationspunkt von 120 Metern, eine Aufsprungneigung am K-Punkt von 35,50°, eine Turmhöhe von 43 Metern, eine Anlauflänge von 93 Metern und eine Gesamtlänge bis zum Beginn des Auslaufs von 238 Metern aufweist. Aktueller Schanzenrekordhalter ist der Norweger Sigurd Pettersen, der am 29. Dezember 2003 eine Weite von 143,5 Metern erreichte.

Platzierungen

Rang Name Punkte Weite 1 Weite 2
01 OsterreichÖsterreich Andreas Kofler 265,2 125,0 m 134,0 m
02 FinnlandFinnland Janne Ahonen 253,3 116,5 m 137,0 m
03 OsterreichÖsterreich Thomas Morgenstern 250,3 124,5 m 126,5 m
04 OsterreichÖsterreich Wolfgang Loitzl 245,4 124,0 m 124,0 m
05 SchweizSchweiz Simon Ammann 236,6 119,5 m 125,0 m
06 OsterreichÖsterreich Lukas Müller 232,9 116,0 m 127,0 m
07 SlowenienSlowenien Jernej Damjan 230,9 121,5 m 121,5 m
08 PolenPolen Adam Małysz 229,7 117,5 m 124,0 m
09 OsterreichÖsterreich Gregor Schlierenzauer 228,8 118,0 m 123,0 m
10 NorwegenNorwegen Johan Remen Evensen 227,5 120,0 m 120,0 m
10 OsterreichÖsterreich Martin Koch 227,5 121,5 m 121,0 m
12 DeutschlandDeutschland Pascal Bodmer 226,9 118,5 m 122,0 m
13 JapanJapan Noriaki Kasai 221,3 115,5 m 123,0 m
14 JapanJapan Daiki Itō 218,3 115,5 m 120,5 m
15 TschechienTschechien Lukáš Hlava 204,2 113,0 m 116,0 m
Rang Name Punkte Weite 1 Weite 2
16 SlowenienSlowenien Robert Kranjec 203,3 115,0 m 113,5 m
17 FinnlandFinnland Harri Olli 202,8 111,0 m 117,5 m
18 SlowenienSlowenien Mitja Mežnar 202,7 115,0 m 114,0 m
19 NorwegenNorwegen Roar Ljøkelsøy 201,6 112,0 m 115,0 m
20 TschechienTschechien Jan Matura 197,1 110,5 m 114,0 m
21 ItalienItalien Sebastian Colloredo 194,5 115,0 m 110,0 m
22 OsterreichÖsterreich Stefan Thurnbichler 192,8 108,5 m 115,0 m
23 DeutschlandDeutschland Martin Schmitt 190,8 115,5 m 108,0 m
24 NorwegenNorwegen Anders Jacobsen 190,3 111,0 m 112,5 m
25 FinnlandFinnland Kalle Keituri 186,2 113,5 m 105,5 m
26 TschechienTschechien Jakub Janda 184,1 106,0 m 113,5 m
27 TschechienTschechien Martin Cikl 182,8 108,0 m 110,5 m
28 SchweizSchweiz Andreas Küttel 179,2 103,0 m 113,5 m
29 Korea SudSüdkorea Kim Hyun-ki 176,1 113,5 m 101,0 m
30 FinnlandFinnland Matti Hautamäki 164,6 113,0 m 99,0 m

Garmisch-Partenkirchen

Hauptartikel: Vierschanzentournee 2009/10/Garmisch-Partenkirchen


Das Springen in Garmisch-Partenkirchen fand am 1. Januar 2010 auf der Großen Olympiaschanze statt, die eine Schanzengröße von 140 Metern, einen Kalkulationspunkt von 125 Metern, eine Aufsprungneigung am K-Punkt von 34,70°, eine Turmhöhe von 60,4 Metern, eine Anlauflänge von 103,5 Metern und eine Gesamtlänge bis zum Beginn des Auslaufs von 235 Metern aufweist. Aktueller Schanzenrekordhalter ist der Schweizer Simon Ammann, der am 1. Januar 2010 eine Weite von 143,5 Metern erreichte.

Platzierungen

Rang Name Punkte Weite 1 Weite 2
01 OsterreichÖsterreich Gregor Schlierenzauer 277,7 136,5 m 137,5 m
02 OsterreichÖsterreich Wolfgang Loitzl 272,5 135,0 m 135,0 m
03 SchweizSchweiz Simon Ammann 272,4 132,0 m 143,5 m
04 OsterreichÖsterreich Andreas Kofler 271,9 136,0 m 137,0 m
05 NorwegenNorwegen Anders Jacobsen 269,5 136,0 m 134,0 m
06 FinnlandFinnland Janne Ahonen 259,2 129,5 m 137,0 m
07 NorwegenNorwegen Johan Remen Evensen 259,0 129,0 m 136,0 m
08 NorwegenNorwegen Bjørn Einar Romøren 258,4 131,0 m 134,5 m
09 OsterreichÖsterreich Thomas Morgenstern 255,0 130,0 m 132,5 m
10 OsterreichÖsterreich Stefan Thurnbichler 254,4 130,0 m 133,0 m
11 PolenPolen Adam Małysz 249,4 128,5 m 132,0 m
12 OsterreichÖsterreich Martin Koch 248,7 129,0 m 132,5 m
13 JapanJapan Noriaki Kasai 247,0 127,0 m 133,0 m
14 TschechienTschechien Jakub Janda 246,4 128,5 m 129,5 m
15 FinnlandFinnland Harri Olli 244,2 128,0 m 131,0 m
Rang Name Punkte Weite 1 Weite 2
16 DeutschlandDeutschland Pascal Bodmer 243,6 128,0 m 131,5 m
17 DeutschlandDeutschland Michael Neumayer 242,1 126,5 m 133,0 m
18 FrankreichFrankreich Emmanuel Chedal 238,3 126,5 m 129,5 m
19 RusslandRussland Dmitri Wassiljew 237,1 126,5 m 130,5 m
20 DeutschlandDeutschland Andreas Wank 235,9 128,0 m 127,5 m
21 SlowenienSlowenien Jernej Damjan 235,1 125,5 m 129,0 m
22 OsterreichÖsterreich Lukas Müller 234,9 129,0 m 126,5 m
23 PolenPolen Kamil Stoch 234,1 129,5 m 125,0 m
24 JapanJapan Daiki Itō 232,9 126,5 m 126,5 m
25 DeutschlandDeutschland Martin Schmitt 232,4 124,5 m 128,5 m
26 ItalienItalien Sebastian Colloredo 231,8 128,5 m 125,0 m
27 TschechienTschechien Lukáš Hlava 228,3 125,5 m 125,5 m
28 SlowenienSlowenien Peter Prevc 226,4 124,0 m 126,5 m
29 SlowenienSlowenien Robert Kranjec 225,0 122,0 m 128,0 m
30 NorwegenNorwegen Roar Ljøkelsøy 216,6 121,5 m 123,0 m

Tournee-Zwischenstand

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse von Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen ergibt sich folgender Zwischenstand in der Tournee-Gesamtwertung (angeführt sind die zehn besten Starter):

Innsbruck

Die Bergisel-Schanze in Innsbruck

Das Springen in Innsbruck fand am 3. Januar 2010 auf der Bergiselschanze statt, die eine Schanzengröße von 130 Metern, einen Kalkulationspunkt von 120 Metern und eine Aufsprungneigung am K-Punkt von 34,34°, eine Turmhöhe von 50,0 Metern, eine Anlauflänge von 91,3 Metern und eine Gesamtlänge bis zum Beginn des Auslaufs von 316 Metern aufweist. Aktueller Schanzenrekordhalter ist der Deutsche Sven Hannawald, der am 4. Januar 2004 eine Weite von 134,5 Metern erreichte; den bestehenden Mattenrekord hält der Pole Adam Małysz mit 136,0 Metern (aufgestellt am 11. September 2004).

Platzierungen

Rang Name Punkte Weite 1 Weite 2
01 OsterreichÖsterreich Gregor Schlierenzauer 251,1 130,0 m 122,0 m
02 SchweizSchweiz Simon Ammann 237,8 128,5 m 117,5 m
03 FinnlandFinnland Janne Ahonen 237,4 128,0 m 117,5 m
04 OsterreichÖsterreich Andreas Kofler 235,1 126,0 m 118,5 m
05 NorwegenNorwegen Anders Jacobsen 234,3 126,5 m 117,0 m
06 OsterreichÖsterreich Wolfgang Loitzl 232,8 122,0 m 119,0 m
07 PolenPolen Adam Małysz 231,7 123,5 m 118,0 m
08 DeutschlandDeutschland Pascal Bodmer 228,8 122,5 m 118,5 m
09 JapanJapan Noriaki Kasai 225,2 122,0 m 117,0 m
10 OsterreichÖsterreich Mario Innauer 223,7 121,0 m 118,0 m
11 NorwegenNorwegen Bjørn Einar Romøren 222,0 119,0 m 118,5 m
12 DeutschlandDeutschland Michael Uhrmann 220,2 121,0 m 115,5 m
13 JapanJapan Daiki Itō 218,7 117,5 m 119,0 m
14 OsterreichÖsterreich Thomas Morgenstern 217,1 117,5 m 117,0 m
15 SlowenienSlowenien Robert Kranjec 215,5 118,5 m 116,5 m
Rang Name Punkte Weite 1 Weite 2
16 RusslandRussland Dmitri Wassiljew 214,6 120,5 m 116,5 m
17 OsterreichÖsterreich Michael Hayböck 214,3 120,0 m 116,0 m
18 OsterreichÖsterreich Martin Koch 213,7 127,5 m 106,5 m
19 PolenPolen Kamil Stoch 213,5 116,5 m 118,5 m
20 NorwegenNorwegen Roar Ljøkelsøy 211,6 116,0 m 116,0 m
21 FrankreichFrankreich Emmanuel Chedal 211,0 117,5 m 115,0 m
22 NorwegenNorwegen Johan Remen Evensen 207,4 117,5 m 113,0 m
23 RusslandRussland Pawel Karelin 206,8 123,5 m 107,5 m
24 FinnlandFinnland Harri Olli 206,2 121,0 m 110,5 m
25 RusslandRussland Denis Kornilow 205,0 115,5 m 114,5 m
26 OsterreichÖsterreich Manuel Fettner 198,9 116,5 m 111,5 m
27 JapanJapan Taku Takeuchi 195,8 116,0 m 110,0 m
28 OsterreichÖsterreich Stefan Thurnbichler 186,7 113,5 m 108,0 m
29 KasachstanKasachstan Nikolai Karpenko 185,5 114,5 m 105,5 m
30 DeutschlandDeutschland Richard Freitag 183,1 114,5 m 105,0 m

Tournee-Zwischenstand

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse von Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck ergibt sich folgender Zwischenstand in der Tournee-Gesamtwertung (angeführt sind die zehn besten Starter):

Bischofshofen

Die Paul Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen

Das Springen in Bischofshofen fand am 6. Januar 2010 auf der Paul-Ausserleitner-Schanze statt, die einen Hillsize von 140 Metern, einen Kalkulationspunkt von 125 Metern, eine Aufsprungneigung am K-Punkt von 35,0°, eine Turmhöhe von 52,0 Metern, eine Anlauflänge von 118,5 Metern und eine Gesamtlänge bis zum Beginn des Auslaufs von 362 Metern, aufweist. Offizieller Schanzenrekordhalter ist der Japaner Daiki Itō, der am 6. Januar 2005 eine Weite von 143,0 Metern erreichte; den inoffiziellen Rekord hält der Österreicher Gregor Schlierenzauer mit 145,0 Metern (aufgestellt in der Qualifikation am 5. Januar 2008).

Platzierungen

Rang Name Punkte Weite 1 Weite 2
01 OsterreichÖsterreich Thomas Morgenstern 264,7 133,0 m 136,0 m
02 FinnlandFinnland Janne Ahonen 264,0 134,0 m 133,5 m
03 SchweizSchweiz Simon Ammann 261,5 136,0 m 131,5 m
04 OsterreichÖsterreich Wolfgang Loitzl 260,9 130,5 m 135,0 m
05 OsterreichÖsterreich Andreas Kofler 255,0 129,0 m 133,5 m
06 OsterreichÖsterreich Gregor Schlierenzauer 253,5 128,5 m 134,0 m
07 RusslandRussland Dmitri Wassiljew 250,2 130,0 m 131,5 m
08 OsterreichÖsterreich Martin Koch 245,1 128,5 m 131,0 m
09 DeutschlandDeutschland Pascal Bodmer 236,9 127,0 m 128,5 m
10 NorwegenNorwegen Anders Jacobsen 233,4 126,5 m 126,5 m
11 FinnlandFinnland Harri Olli 231,5 127,0 m 125,5 m
12 DeutschlandDeutschland Michael Neumayer 230,0 125,0 m 127,5 m
13 DeutschlandDeutschland Michael Uhrmann 227,3 120,0 m 131,0 m
14 NorwegenNorwegen Bjørn Einar Romøren 226,9 133,0 m 127,5 m
15 OsterreichÖsterreich Mario Innauer 224,8 124,0 m 124,5 m
Rang Name Punkte Weite 1 Weite 2
16 RusslandRussland Pawel Karelin 224,3 124,0 m 124,5 m
17 FrankreichFrankreich Emmanuel Chedal 223,1 124,0 m 125,5 m
18 PolenPolen Adam Małysz 222,1 123,0 m 124,0 m
19 JapanJapan Noriaki Kasai 221,1 121,5 m 125,5 m
20 SlowenienSlowenien Robert Kranjec 221,0 123,5 m 124,0 m
21 DeutschlandDeutschland Martin Schmitt 218,8 122,5 m 123,5 m
22 OsterreichÖsterreich Stefan Thurnbichler 215,6 121,5 m 123,0 m
23 SlowenienSlowenien Jernej Damjan 215,3 121,5 m 124,5 m
24 TschechienTschechien Martin Cikl 214,2 122,0 m 122,0 m
25 PolenPolen Stefan Hula 212,4 118,5 m 124,5 m
26 JapanJapan Daiki Itō 211,5 119,0 m 123,5 m
27 NorwegenNorwegen Tom Hilde 211,0 122,0 m 120,5 m
28 OsterreichÖsterreich Lukas Müller 208,7 122,0 m 119,5 m
29 TschechienTschechien Lukáš Hlava 206,7 119,5 m 122,0 m
30 SlowenienSlowenien Mitja Mežnar 205,4 120,0 m 120,5 m

Tournee-Endstand

Rang Name Punkte
01 OsterreichÖsterreich Andreas Kofler 1027,2
02 FinnlandFinnland Janne Ahonen 1013,9
03 OsterreichÖsterreich Wolfgang Loitzl 1011,6
04 OsterreichÖsterreich Gregor Schlierenzauer 1011,1
05 SchweizSchweiz Simon Ammann 1008,3
06 OsterreichÖsterreich Thomas Morgenstern 987,1
07 DeutschlandDeutschland Pascal Bodmer 936,2
08 OsterreichÖsterreich Martin Koch 935,0
09 PolenPolen Adam Małysz 932,9
10 NorwegenNorwegen Anders Jacobsen 927,5
11 JapanJapan Noriaki Kasai 914,6
12 FinnlandFinnland Harri Olli 884,7
13 JapanJapan Daiki Itō 881,4
14 SlowenienSlowenien Robert Kranjec 864,8
15 OsterreichÖsterreich Stefan Thurnbichler 849,5
16 NorwegenNorwegen Johan Remen Evensen 798,3
17 NorwegenNorwegen Bjørn Einar Romøren 796,2
18 SlowenienSlowenien Jernej Damjan 777,4
19 OsterreichÖsterreich Lukas Müller 774,4
20 FrankreichFrankreich Emmanuel Chedal 750,8
21 DeutschlandDeutschland Martin Schmitt 739,9
22 TschechienTschechien Lukáš Hlava 738,0
23 NorwegenNorwegen Roar Ljøkelsøy 734,7
24 RusslandRussland Dmitri Wassiljew 701,9
25 DeutschlandDeutschland Michael Neumayer 670,1
26 TschechienTschechien Jakub Janda 632,4
27 ItalienItalien Sebastian Colloredo 611,2
28 DeutschlandDeutschland Michael Uhrmann 605,7
29 SlowenienSlowenien Mitja Mežnar 598,3
30 PolenPolen Kamil Stoch 540,3
31 RusslandRussland Pawel Karelin 525,9
32 TschechienTschechien Martin Cikl 506,0
Rang Name Punkte
33 RusslandRussland Denis Kornilow 502,4
34 DeutschlandDeutschland Andreas Wank 491,5
35 PolenPolen Stefan Hula 486,8
36 FinnlandFinnland Kalle Keituri 460,9
37 FinnlandFinnland Matti Hautamäki 456,2
38 DeutschlandDeutschland Richard Freitag 453,1
39 OsterreichÖsterreich Mario Innauer 448,5
40 SchweizSchweiz Andreas Küttel 448,4
41 SlowenienSlowenien Peter Prevc 421,6
42 JapanJapan Taku Takeuchi 394,6
43 NorwegenNorwegen Tom Hilde 392,8
44 OsterreichÖsterreich Michael Hayböck 313,6
45 TschechienTschechien Jan Matura 300,6
46 KasachstanKasachstan Nikolai Karpenko 294,9
47 OsterreichÖsterreich Manuel Fettner 290,5
48 ItalienItalien Andrea Morassi 284,9
49 FinnlandFinnland Ville Larinto 277,1
50 Korea SudSüdkorea Kim Hyun-ki 276,4
51 JapanJapan Shōhei Tochimoto 233,7
52 DeutschlandDeutschland Maximilian Mechler 188,4
53 RusslandRussland Ilja Rosljakow 185,9
54 FinnlandFinnland Kai Kovaljeff 179,5
55 UkraineUkraine Witalij Schumbarez 169,4
56 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nicholas Alexander 161,9
57 PolenPolen Krzysztof Miętus 155,5
58 OsterreichÖsterreich Markus Eggenhofer 101,2
59 OsterreichÖsterreich David Unterberger 97,0
60 DeutschlandDeutschland Severin Freund 92,4
61 NorwegenNorwegen Kenneth Gangnes 78,9
62 DeutschlandDeutschland Stephan Hocke 67,6
63 JapanJapan Fumihisa Yumoto 45,7

Weblinks

Einzelnachweise

  1. „BAUHAUS“ FIS World Cup Ski Jumping 2009/2010 World Cup Standings
  2. Ein Duell in vier Akten erwartet
  3. Ahonen: „Beste Form meines Lebens“
  4. Kalte Füße und Überraschungseffekt
  5. a b c Schmitt und Bodmer Hoffnungsträger
  6. Deutsche Skisprung-Wunder dauern etwas länger
  7. Janne Ahonen gegen Österreich
  8. Vorfreude auf die Vierschanzen-Tournee: Schlierenzauer und Ammann die Favoriten
  9. Nationale Gruppen von Deutschland und Österreich