Viktor Afritsch

Viktor Afritsch (* 23. März 1906 in Graz; † 9. März 1967 in Berchtesgaden) war ein österreichischer Theater- und Filmschauspieler. Viktor Afritsch war der Sohn des Gründers der Kinderfreunde Österreich Anton Afritsch und der jüngere Bruder des vormaligen Innenministers Josef Afritsch. Viktor Afritsch war mit Josefine, geb. Ascherl (* 6. Juni 1912; † ca. 1960), verheiratet, mit der er zwei Söhne hatte.

Nach dem Gymnasium und Schauspielausbildung debütierte er 17-jährig am Grazer Stadttheater. Er ging dann ab 1924 mit Alexander Moissi und Max Pallenberg auf Tournee durch Südamerika. 1933 erhielt er wieder ein Festengagement an den Städtischen Bühnen von Graz.

Später arbeitete bis 1937 am Deutschen Theater in Prag. In Prag begann er auch seine Filmkarriere, die bis 1962 − mit Auftritten in über 70 Filmen − andauerte.

Sein Grab befindet sich auf dem Bergfriedhof von Berchtesgaden.

Filmografie (Auswahl)

  • 1938: Adresse unbekannt
  • 1940: Golowin geht durch die Stadt
  • 1941: Komödianten
  • 1941: Alarmstufe V
  • 1941: Geheimakte WB 1
  • 1941: Kleine Residenz
  • 1942: Einmal der liebe Herrgott sein
  • 1942: Der Hochtourist
  • 1942: Der unendliche Weg
  • 1943: Man rede mir nicht von Liebe
  • 1943: In flagranti
  • 1943: Ich bitte um Vollmacht
  • 1944: Schuß um Mitternacht
  • 1944: Münchnerinnen
  • 1944: Es lebe die Liebe
  • 1944: Der Fall Molander
  • 1945: Geld ins Haus
  • 1945: Dreimal Komödie
  • 1949: Der blaue Strohhut
  • 1949: Die Reise nach Marrakesch
  • 1950: Alles für die Firma
  • 1950: Skandal in der Botschaft
  • 1950: Czardas der Herzen
  • 1950: Schatten über Neapel

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