Viktor Aschenbrenner

Viktor Aschenbrenner (* 1. September 1904; † 2. Juli 1992 in Wiesbaden) war Vertriebenenpolitiker und Herausgeber zahlreicher Schriften.

Aschenbrenner war in der Tschechoslowakei seit 1937 Mitglied der Sudetendeutschen Partei von Konrad Henlein. Er befand sich in der Leitung von Organisationen wie Deutscher Kulturverband und Sudetendeutsche Kulturgesellschaft in Berlin. Weiterhin war er Leiter des Sudetendeutschen Referats im Volksbund für das Deutschtum im Ausland. 1940 fungierte er als NS-Gauwart.

Nach 1945 war er hauptberuflich als Regierungsrat der Hessischen Landesregierung tätig und ehrenamtliches Mitglied der Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Vorsitzender des Kulturausschusses des Bundes der Vertriebenen, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Ostmitteleuropäischen Schrifttums. Parteipolitisch engagierte er sich in der Gesamtdeutschen Partei, für die er 1961 zum Deutschen Bundestag kandidierte.[1]

Werke

  • Du mein Sudetenland. (1950) 78 S. mit vielen Abb. (17:23) Kart. « Heimat im Osten 1
  • Fruchtbares Erbe. 20 Jahre Sudetendeutscher Kulturpreis.(1974)
  • Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn. Ein Handbuch. Diesterweg Vlg. Frankfurt/M. 1967
  • Typisch Sudetendeutsch. Helmut Preussler Vlg. Nürnberg

Weblinks

Einzelnachweise

  1. www.kgparl.de/online-volksvertretung/pdf/mdb-a.pdf, Seite 33.