Vill

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Vill (DorfOrtschaft)
Katastralgemeinde Vill
Stadtteil Innsbrucks
Vill (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Innsbruck-Stadt (I), Tirol
Gerichtsbezirk Innsbruck (Stadt)
Pol. Gemeinde Innsbruck
Koordinaten 47° 14′ 9″ N, 11° 24′ 8″ O47.23583333333311.402222222222817Koordinaten: 47° 14′ 9″ N, 11° 24′ 8″ O
Höhe 817 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 512 (2001)
Gebäudestand 177 (2001)
Fläche d. KG 3,669 km²
Postleitzahl A-6080 Innsbruck
Vorwahlenf0 +43/(0)512 (Innsbruck)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16406
Katastralgemeindenummer 81103
Stadtteil Innsbrucks 7 Vill
Zählbezirk/Zählsprengel Vill (70101 70[0])
Bild
Von Nordwesten: Vill, dahinter Igls
Ehemalige Gemeinde (1942)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; Stadt Innsbruck[1]

Vill ist ein Dorf im Mittelinntal in Nordtirol, und Stadtteil, Katastralgemeinde und Ortschaft der Stadtgemeinde Innsbruck. 1942 wurde es nach Innsbruck eingemeindet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Ort liegt südlich vom Innsbrucker Zentrum, am Abhang einer Mittelgebirgsterrasse am Fuß des Patscherkofels, auf um 820 m Höhe. In Vill fließt der Viller Bach mit dem aus Igls kommenden, fünf Kilometer langen Ramsbach zusammen, und dann hinunter zur Sill in der Sillschlucht. Igls, der bekannte Wintersportort, welcher ebenfalls ein Stadtteil von Innsbruck ist, liegt 1,5 km südlich von Vill.

Vill bietet heute noch ein dörfliches Erscheinungsbild mit etlichen Bauernhöfen und hat etwa 540 Einwohner und um die 180 Gebäude.
Zum Stadtteil und Ortschaftsgebiet gehören auch Grillhof und Poltenhütte nordöstlich des Dorfs am Lanser Kopf (930 m ü. A.), und Handlhof südlich (bei Zenzenhof an de Sill unterhalb von Igls) und die Gemeindegebiete um den Ahrnwald bis an die Südgrenze Innsbrucks an der Stefansbrücke (Haltestelle).

Nachbarortschaften/-katastralgemeinden:

Wilten Pradl
Natters (Gem.) Nachbargemeinden Lans (Gem.)
Mutters (Gem.) Patsch (Gem.) Igls

Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Vill wurden Funde aus der La-Tène-Zeit gemacht, die vermutlich von einem illyrischen Stamm sind. Man fand auf dem Goarmbichl steinerne Überreste einer auf einem Hügel gelegenen ehemaligen Behausung.

Der Name hat eine romanische Sprachwurzel. 1251 wurde die villa Ville erstmals in einer Urkunde genannt. Daraus leitete sich der heutige Name des Dorfes ab.

Bedeutend war die Feste Straßfried, die aber schon im 16. Jahrhundert verfallen ist.

Die Pfarrkirche zum Hl. Martin ist seit 1397 durch eine Stiftungsurkunde nachweisbar. Sie zeigt noch den gotischen Stil ihrer Errichtung, wurde aber 1790 im Rokokostil umgestaltet.

Weblinks

 Commons: Vill – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Siehe Räumliches Bezugssystem, Referat Statistik und Berichtswesen, innsbruck.gv.at → Amt|Verwaltung → Statistiken|Zahlen; insbesondere die dort gegebenen Dokumente Räumliches Bezugssystem und Plandarstellung der Katastralgemeinden, der statistischen Stadtteile und der statistischen Bezirke