Volksküche (Linz)

Die Front zum Herbert-Bayer-Platz

Die ehemalige Linzer Volksküche befindet sich in der Linzer Prunerstraße 12.

Inhaltsverzeichnis

Ursprünglicher Nutzungszweck

In den Jahren 1888 bis 1970 wurde das Haus als Verpflegungseinrichtung für Bedürftige genutzt. Sein heutiges Erscheinungsbild hat es seit dem Jahr 1926 und gilt als bemerkenswertes Bauwerk des damaligen Stadtbaudirektors Kurt Kühne. Das Haus wurde in Anlehnung an die deutsche Backsteingotik sowohl unter Verwendung gotischer Formen als auch von Elementen des Expressionismus gestaltet.

Derzeitige Nutzung

Das im Eigentum der Stadt Linz befindliche denkmalgeschützte Gebäude beherbergt das Architekturforum Oberösterreich und die Galerie MAERZ. Im Jahr 2009 anlässlich des Europäischen Kulturhauptstadtjahres Linz 09 beherbergt es zusätzlich ein Zimmer des Pixelhotels - Unverwechselbar wird dieses durch originell verlegten Eternitplatten, die ergänzt werden durch die Lichtmalereien der einfallenden Lichtstrahlen.[1]

Ab Mitte Dezember 2001 wurde das 1.338 m² große Gebäude neu adaptiert, wobei auch Trennwände entfernt werden mussten, die komplette Haustechnik erneuert wurde und ein neues Stiegenhaus errichtet werden musste. Dies wurde von der Stadt Linz gemeinsam mit dem Land Oberösterreich (280.500 bzw. 536.000 €) finanziert. Der daran beteiligte Architekt war der Linzer Dipl.Ing. Bernhard Rosensteiner.[2] Bei der Außenrestaurierung konnte der originale eingefärbte Naturputz durch Reinigungsverfahren und angepasste Putzergänzungen in Bestand und Erscheinung erhalten werden und es wurde dafür der Denkmalpflegepreis des Landes Oberösterreich 2004 verliehen.[3] Das Haus wurde am 14. November 2003 neu eröffnet.

Weblinks und Quellen

Einzelnachweise

  1. Foto 360 über pixel-Volksküche
  2. Linz aktuell 20. November 2001
  3. Webseite des Bundesdenkmalamtes

48.30677777777814.291527777778Koordinaten: 48° 18′ 24″ N, 14° 17′ 30″ O