Walter Pilar

Walter Pilar (* 1948 in Ebensee) ist ein österreichischer Schriftsteller, Grafiker und bildender Künstler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Walter Pilar absolvierte eine Ausbildung zum Lehrer an Volks- und Hauptschulen. Seit 1968 tritt er mit Performances, Aktionen, Ausstellungen und Publikationen auf. Er lebt in Linz. Im Jahr 1990 erhielt er den oberösterreichischen Landespreis für Kultur.

Charakteristische Stilmerkmale Pilars sind Collagetechnik und Wortschöpfungen, teils in Verbindung mit dialektalen Elementen.

Am Beginn der schriftstellerischen Laufbahn standen die Gedichtbände Klupperl & Düsenjäger (1982), Jederland (1983) An sanften Samstagen (1986) und Eingelegte Kalkeier (1993). Das erste größere und selbständig publizierte Prosawerk folgte 1996 unter dem Titel Lebenssee ~ Eine skurreale Entwicklungsromanesque (ein „autoautopsisches Biografföweak“)[1]. Von dem auf mehrere Bände angelegten autobiographischen Projekt erschien der zweite Band Lebenssee ≈ Gerade Regenbögen (2002).

In W. P. in Krumau & anderswo. Achsen des Augenblicks (2007) verarbeitet Pilar Reiseerlebnisse in Böhmen, Litauen und Slowenien sowie in mediterranen und heimatlichen Landschaften (Kreta und Salzkammergut).

Werke

  • Einbilder & Aussätze zur geistigen Umtagung. BMT Bild Manufaktur, Traunsee 1981.
  • Klupperl & Düsenjäger. herbstpresse, Wien 1982.
  • Jederland. herbstpresse, Wien 1983.
  • An sanften Samstagen. Gedichte. herbstpresse, Wien 1986.
  • pOÖsie. Werkstatt-Druck U’berg, 1988.
  • Der Mooswoche 7. & 8. Tag. Edition Mohs, Wien 1989.
  • Augen auf Linz (mit Herbert Vorbach). Landesverlag, Linz 1990.
  • Eingelegte Kalkeier. Kollektion Dieter Scherr, Wien 1993.
  • Lebenssee ~ Eine skurreale Entwicklungsromanesque. Ritter Verlag, Klagenfurt 1996.
  • Lebenssee ≈ Gerade Regenbögen. Ritter Verlag, Klagenfurt 2002.
  • W.P. in Krumau & anderswo: Achsen des Augenblicks. Ritter Verlag, Klagenfurt 2007.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Rezensionsnotiz, Neue Zürcher Zeitung, 7. Juni 2003