Wartmannstetten

Wartmannstetten
Wappen von Wartmannstetten
Wartmannstetten (Österreich)
Wartmannstetten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Neunkirchen
Kfz-Kennzeichen: NK
Fläche: 21,58 km²
Koordinaten: 47° 41′ N, 16° 4′ O47.68333333333316.066666666667419Koordinaten: 47° 41′ 0″ N, 16° 4′ 0″ O
Höhe: 419 m ü. A.
Einwohner: 1.599 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 74,1 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2620
Vorwahl: 02635
Gemeindekennziffer: 3 18 44
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wartmannstetten 100
2620 Wartmannstetten
Website: www.wartmannstetten.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Gneihs (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
15
4
15 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Wartmannstetten im Bezirk Neunkirchen
Altendorf Aspang-Markt Aspangberg-St. Peter Breitenau Breitenstein Buchbach Bürg-Vöstenhof Edlitz Enzenreith Feistritz am Wechsel Gloggnitz Grafenbach-St. Valentin Grimmenstein Grünbach am Schneeberg Höflein an der Hohen Wand Kirchberg am Wechsel Mönichkirchen Natschbach-Loipersbach Neunkirchen (Niederösterreich) Otterthal Payerbach Pitten Prigglitz Puchberg am Schneeberg Raach am Hochgebirge Reichenau an der Rax Scheiblingkirchen-Thernberg Schottwien Schrattenbach Schwarzau am Steinfeld Schwarzau im Gebirge Seebenstein Semmering St. Corona am Wechsel St. Egyden am Steinfeld Ternitz Thomasberg Trattenbach Warth Wartmannstetten Willendorf Wimpassing im Schwarzatale Würflach Zöbern NiederösterreichLage der Gemeinde Wartmannstetten im Bezirk Neunkirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Wartmannstetten ist eine Marktgemeinde mit 1599 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Wartmannstetten liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 21,44 Quadratkilometer. 53,68 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Sechs Katastralgemeinden: Diepolz, Hafning, Ramplach, Straßhof (mit den Ortschaften Straßhof, Gramatl, Weibnitz), Unter-Danegg und Wartmannstetten.

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Wartmannstetten wurde 1192 im „Formbacher Traditionskodex“ erstmals urkundlich erwähnt. Frühgeschichtliche Funde und Ausgrabungen zeigen, dass die Besiedelung im Gemeindegebiet jedoch schon viel weiter zurückreicht. Der Wartmannstetter Heimatforscher Michael Puhr hat u.a. Funde aus der Steinzeit (Feuerbohrer), Bronzezeit (Kupferschmelzöfen und Schmelzpfannen im Tobel bei Hafning), der jüngeren Eisenzeit (Funde von Resten keltischer Siedlungsstellen) und der Römerzeit (Ziegelöfen) dokumentiert.

Eingemeindungen

Am 1. Jänner 1971 wurden die Gemeinden Hafning, Ramplach, Straßhof und Unterdanegg zu Wartmannstetten eingemeindet.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Religion

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 85,9 % der Einwohner römisch-katholisch und 2,6 % evangelisch. 2,3 % sind Muslime, 0,1 % gehören orthodoxen Kirchen an. 7,6 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
78,09 %
(+7,55 %p)
21,91 %
(-7,55 %p)
2005

2010


Bürgermeister der Marktgemeinde ist Johann Gneihs, Amtsleiterin Rosemarie Baumgartner. Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung seit 2010: ÖVP 15, SPÖ 4, andere keine Sitze (alt: ÖVP 14, SPÖ 5).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 46, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 93. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 804. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,89 Prozent.

Weblinks

 Commons: Wartmannstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien