Wassermannsloch

Das zwischen den Ortschaften Hieflau und Eisenerz gelegene Wassermannsloch (Kat.Nr.:1741/6), auch Schwarze Lacke genannt, ist die bedeutendste Karstquelle im Südwesten des Hochschwabmassivs in Österreich.

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Beschreibung

Das Wassermannsloch befindet sich östlich von Oberjassingau im Tal des Erzbaches auf Privatgelände. Die mittlere Schüttung der Quelle beträgt 480 l/s (min. 20 l/s, max. 20.000 l/s). Mit einer Gesamtlänge von 1.084 m stellt das Wassermannsloch die zurzeit längste hinter einem permanenten Siphon vermessene Höhle Österreichs dar.

Geschichte

Der wohl seit sehr langer Zeit bekannte, zeitweise sehr starke Quellaustritt erweckte bereits 1747 erstes höhlenkundliches Interesse. Der Gesandte des Kaisers, Joseph Anton Nagel untersuchte das Karstobjekt und verfasste eine Handschrift darüber. Seit 1995 wird die Höhle von Mitgliedern des Vereins für Höhlenkunde in Obersteier im Rahmen des Projektes „Aquarius“ erforscht.[1]

Einzelnachweise

  1.  Robert Seebacher: Zwischenbericht über die aktuellen Forschungen in der Schwarzen Lacke bei Eisenerz, Steiermark. In: Verband Österreichischer Höhlenforscher, Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. (Hrsg.): Die Höhle – Zeitschrift für Karst und Höhlenkunde. 56, Nr. 1–4, 2005, ISSN 0018-3091, S. 90–95 (2.64MB PDF, abgerufen am 2. September 2012).

Weblinks

47.58194444444414.826666666667600Koordinaten: 47° 34′ 55″ N, 14° 49′ 36″ O