Wege der Jakobspilger

Wege der Jakobspilger
Hauptartikel: Jakobsweg

Die Wege der Jakobspilger sind ein System von ausgeschilderten und in Führern beschriebenen Pilgerwegen, das quer durch Europa nach Santiago de Compostela führt. Sie orientieren sich in der Regel an den historisch nachweisbaren Routen mittelalterlicher Jakobspilger, ermöglichen aber auch ein ungestörtes Pilgern abseits verkehrsreicher Autostraßen. 1987 erhob der Europarat die Wege der Jakobspilger in Europa zur ersten europäischen Kulturstraße (Council of Europe Cultural Route). Die Bemühungen um eine Wiederherstellung des Wegenetzes wurden auch von der UNESCO gewürdigt: 1993 erhielten der Camino Francés und 1998 die vier französischen Hauptwege der Jakobspilger den Status eines Weltkulturerbes der Menschheit zuerkannt. Voraussetzung für diese Anerkennung war die Erwähnung im Liber Sancti Jacobi des 12. Jahrhunderts.

Inhaltsverzeichnis

Routenbeschreibungen

Wege der Jakobspilger in Spanien

Camino Francés

Hauptartikel: Camino Francés
Das Eiserne Kreuz (Cruz de Ferro) vor Ponferrada, an dem viele Pilger einen symbolischen Sorgenstein ablegen

Die Entstehung des Camino Francés, des klassischen Jakobsweges von den Pyrenäen nach Santiago, geht in die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts zurück. Seit dem 11. Jahrhundert bemühten sich die Herrscher sämtlicher christlichen Reiche in Nordspanien, durch die Gewährung von Freiheitsrechten, Privilegien und Steuerbefreiungen Siedler aus Frankreich anzuziehen, um den Camino Francés mit Marktsiedlungen auszustatten. Die Bezeichnung Camino Francés, erstmals für das 12. Jahrhundert in Astorga belegt, bezieht sich auf diese Siedler. Von etwa 1050 an häufen sich Hospitalstiftungen durch Könige, Fürsten, Geistliche, Mönchs- und Ritterorden. Um 1130 scheinen entlang des Camino Francés in Abständen von etwa 15 Kilometern Hospitäler bestanden zu haben. Ab dem 14. Jahrhundert wurde die karitative Infrastruktur durch private oder bruderschaftliche Stiftungen kleinerer Herbergen weiter verdichtet.

Der Camino Francés beginnt an den Pyrenäenpässen von Somport (Aragonien) und Roncesvalles (Navarra), von wo zwei Stränge nach Puente la Reina (Navarra) führen. Von dort führt der Weg über Burgos, León und Astorga nach Santiago de Compostela. Der Weg ist auch als spanischer Fernwanderweg GR-65 markiert.

Via de la Plata und Camino Mozárabe

Ein weiterer Weg, die Via de la Plata, hat römische Ursprünge und verband die Häfen Asturiens mit dem Süden Spaniens. In ihrem 900 km langen Verlauf führte sie von Gijón nach Sevilla über Oviedo, Pola de Lena, León, Astorga, Benavente, Zamora, Salamanca, Béjar, Plasencia, Cáceres, Mérida, Almendralejo, Zafra und Santa Olalla del Cala. Das Wort „Plata“ dagegen stammt nicht, wie man meinen könnte, von dem spanischen Wort für „Silber“ ab, sondern geht auf den Ausdruck „Bal´latta“ zurück, der soviel bedeutet wie „breiter gepflasterter Weg“. Der Name „de la Plata“ stammt damit wohl von den römischen Steinplattenbelägen aus der Zeit der Kaiser Tiberius, Trajan und Hadrian, die sich in etwa sieben Prozent des Straßenverlaufs erhalten haben.

Bis zur arabischen Invasion war die Vía de la Plata Hauptverbindungsroute zwischen dem Süden und dem Norden der iberischen Halbinsel. Es ist unsicher, ob die Straße nach der Rückeroberung Sevillas während der Reconquista als Pilgerstraße genutzt worden ist. In den letzten Jahren wurde sie jedenfalls zwischen Sevilla und Astorga als Jakobsweg ausgewiesen und zunehmend von Pilgern benutzt. Die Vía de la Plata ist auch unter der Bezeichnung GR-100 (einer von ca. 120 spanischen Fernwanderwegen) bekannt.

Der Camino Mozárabe beginnt in Córdoba und trifft in Mérida auf die Via de la Plata. Von da bis Granja de Moreruela (etwa 40 km nördlich von Zamora) ist es ein einziger Weg. In Granja de Moreruela zweigt der Camino Mozárabe westwärts ab und führt in allgemein nordwestlicher Richtung über Ourense nach Santiago de Compostela. (Es ist somit unkorrekt, aber üblich, die Strecke Sevilla–Santiago via Ourense als Via de la Plata zu bezeichnen.) Als Jakobsweg ist vor allem die Strecke von Sevilla her begangen. In Granja de Moreruela wählen die einen Pilger den nordwärts nach Astorga führenden Weg, der dort auf den Camino Francés trifft, die anderen folgen dem Weg durch das südliche Galizien über Ourense nach Santiago. Beide Wege sind tadellos markiert.

Wegschema der sogenannten „mozarabischen“ Wege nach Santiago de Compostela

Seit den 90er Jahren werden die Via de la Plata und der Camino Mozárabe mehr und mehr begangen. Es sind aber immer noch wenige Pilger, die diese Wege wählen.

Camino de la Costa / Camino del Norte – Der Küstenweg und der nördliche Weg

Hauptartikel: Camino de la Costa
Küstenabschnitt bei Liendo-Kantabrien

Der Küstenweg Camino de la Costa beginnt an der französisch-spanischen Grenze. Der Weg fängt bei Hendaya, der Brücke „Puente De Santiago“ an. Hier ist der Jakobsweg noch nicht so gut ausgebaut wie in Galicien. Man muss die gelben Pfeile noch suchen, anstatt wie in Galicien nach Monolithen mit der Jakobsmuschel und Kilometerangabe zu pilgern.

Der Küstenweg durchquert die spanischen Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien bis nach Galicien. Der Camino de la Costa durchquert die Orte: Hendaye, San Sebastián/Donostia, Zarautz, Deba, Marquina, Xemein, Gernika, Bilbao, Portugalete, Onton, Castro Urdiales, Islares, Laredo, Noja, Santander, Santillana del Mar, San Vicente de la Barquera, Comillas, Unquera-Bustio, Llanes, San Esteban, Ribadesella, Sebrayo, Vega de Sariego, Gijón, Avilés, Soto de Luiña, Cadavedo, Luarca, La Caridad, Almuna-Luarca, Tapia de Casariego.

Auf diesem Weg ist von San Vicente de la Barquera ein Abstecher nach Potes, zum Kloster Santo Toribio de Liebena, möglich. Hier wird als Reliquie der größte Teil des Kreuzes Christi aufbewahrt. Dieses Kloster ist neben Jerusalem, Rom, Santiago de Compostela und Le Puy einer der wenigen Pilgerorte mit dem Privileg eines Heiligen Jahres. 2006 war solch ein heiliges Jahr für Santo Toribio. Bemerkenswert auf diesem Weg sind auch die alten präromanischen Bauwerke der asturischen Romanik aus dem 9. Jahrhundert, die sich in der Nähe von Oviedo befinden. Ab Oviedo ist es auch möglich, auf dem Camino Primitivo weiter zu gehen (siehe dort).

Ab der Brücke in Ribadeo heißt der Küstenweg auch der Camino del Norte. Weiter auf dem Weg liegen die Ortschaften: Vilanova de Lourenzá, Ribadesella, Abadín, Mondoñedo, Vilalba, Baamonde und Sobrado dos Monxes. In Arzúa geht er in den französischen Weg nach Santiago de Compostela über.

Der Ursprung dieses Pilgerweges über die asturianisch-galicischen Küste nach Santiago de Compostela geht auf die Entdeckung des Apostelgrabes um 820 zurück. Die Wege des früheren Königreiches Asturien waren mit die ersten, über die Pilger nach Santiago pilgerten. Bevor die Monarchen im 11. und 12. Jahrhundert den Französischen Weg als Hauptweg förderten, um die christlichen Königreiche des Nordens zu verbinden, erfreute sich die Küstenstrecke einer ähnlichen Beliebtheit wie die anderen „ursprünglichen“ Pilgerwege. Während der Reconquista verlor der Küstenweg allmählich an Bedeutung.

Camino Vasco del Interior

Der Camino Vasco del Interior verläuft von der französisch-spanischen Grenzstadt Irun, wo er sich vom Camino de la Costa trennt, durch das Innere des Baskenlandes bis nach Santo Domingo de la Calzada, um sich dort mit dem Camino Francés zu vereinen. Etappen auf diesem Weg sind Irun, Andoain, Beasain, Zalduondo, Vitoria-Gasteiz, Lapuebla de Arganzón, Briñas und Santo Domingo de la Calzada. Der Weg überquert zwischen Beasain und Zalduondo den Aitzkorri-Gebirgszug durch den San Adrián-Tunnel.

Camino Inglés

Der Camino Inglés beginnt einerseits in Ferrol, andererseits in La Coruña. Von beiden Städten her führt der (gut markierte) Weg nach Betanzos und von dort südwärts nach Santiago de Compostela. Der etwa 100 km lange Weg wurde früher von den in den erwähnten Städten landenden Engländern begangen. Heute sind es nur wenige Pilger, die den "englischen Weg" gehen.

Camino Primitivo

Ein fast vergessenes Verbindungsstück zwischen dem Küstenweg und dem klassischen Camino Francés stellt dieser älteste Teil aus dem 9. und 10. Jahrhundert dar. Er wurde in seiner Bedeutung bald vom Camino de la Costa und dem Camino del Norte, sowie später vom Camino Francés überholt und nur noch gelegentlich als alternative Route genutzt. Vor wenigen Jahren wurde die 228 km lange Strecke durch das Engagement der Jakobusvereinigung von Oviedo und mit Unterstützung der asturischen Landesregierung ausführlich beschildert und mit Herbergen versehen.

Der Camino Primitivo führt von Oviedo über Grado, Salas, Tineo, Lago, Grandas de Salime, Fonsagrada und Castro Verde nach Lugo. Dabei werden verschiedene Pässe mit bis zu 1100 m Höhe überquert. Von Lugo führt ein Zubringer von 49 km über San Román bei Melide auf den Camino Francés. Es kann auch über Santa Eulalia de Bóveda nach Sobrado dos Monxes gegangen werden (56 km) und von dort aus den letzten Teil des nördlichen Weges zu beschreiten.

Camino Catalán

Als Camino Catalán (auch Ruta Catalana) wird der Jakobsweg durch Katalonien bezeichnet. Er zweigt in Perpignan von der Via Tolosana ab und führt über Barcelona und Lleida in Richtung Logroño und vereinigt sich dort mit dem Camino Francés.

Camino de Madrid

Der Camino de Madrid (auch Ruta Jacobea de Madrid) verbindet die spanische Hauptstadt Madrid mit dem Camino Francés. Er führt auf einer Länge von 354 Kilometern von Madrid über Valladolid nach Sahagún, wo er auf den Camino Francés trifft.

Camino de Invierno

Der Camino de Invierno (Weg des Winters) ist ein Pilgerweg nach Santiago de Compostela, der seit dem 12. Jahrhundert belegt ist und benutzt wurde, um das in den Wintermonaten kaum passierbare Bergmassiv des Cebreiro zu umgehen. Die Route verlässt in Ponferrada den Camino Francés und mündet in der Nähe von Lalín in den Camino Sanabrés. Durch diesen Weg sollen die letzten 100 Kilometer des Camino Francés entlastet werden.

Blick von den Mauern Valenças über den Rio Minho nach Tui

Wege der Jakobspilger in Portugal

Hauptartikel: Caminho Português

Durch Portugal führen zwei bekannte Jakobswege. Die küstennahe Strecke, der Caminho Português, nimmt seinen Ausgang in Lissabon und führt nordwärts über Coimbra und Porto nach Galicien. Zwischen Porto und Tui überquert der Weg die Flüsse Rio Lima und Rio Minho. Der Minho ist der Grenzfluss zwischen den beiden sich gegenüber liegenden Städten Valença (Portugal) und Tui (Spanien). Als letztes muss der Fluss Rio Ulla bei Padrón überschritten werden. Die Distanz von Porto nach Santiago beträgt 232 Kilometer, davon entfallen auf das portugiesische Teilstück 117 und auf die galicische Strecke 115 Kilometer. Auf spanischem Boden ist der Pilgerandrang erfahrungsgemäß wesentlich größer als in Portugal, da viele spanische Pilger ihre Pilgerreise erst in Tui beginnen. Dementsprechend voll sind die Pilgerherbergen in Galicien. [1][2]

Die weiter im Landesinneren Portugals gelegene Via Lusitana führt von Vila Real de Santo António im Süden Portugals kommend über Lamego, Chaves und das galicische Ourense nach Santiago.[3]

Wege der Jakobspilger in Frankreich

Saint-Guilhem-le-Désert
Saint-Guilhem-le-Désert

Der Pilgerführer im 5. Buch des Codex Calixtinus (12. Jahrhundert) nennt vier Jakobswege, die in Paris (Via Turonensis), Vézelay (Via Lemovicensis), Le Puy (Via Podiensis) und Arles (Via Tolosana) ihren Ausgang nehmen, um vor bzw. nach den Pyrenäen zusammen zu kommen. An ihrer Wegeführung lagen zahlreiche Gräber von Heiligen, so St. Martin in Tours, St. Hilarius in Poitiers und St. Eutropius in Saintes an der Via Turonensis, St. Leonhard in Saint-Leonhard-de-Noblat und St. Front in Périgueux an der Via Lemovicensis, die hl. Fides in Conques an der Via Podiensis oder St. Ägidius in St.Gilles und St. Saturninus in Toulouse an der Via Tolosana. Diese Streckenführungen hatten über Jahrhunderte Gültigkeit. Darüber hinaus entwickelte sich ein dichtes Netz weiterer Wege. Eine Pilgerlandkarte des Graphikers Daniel Derveaux aus dem Jahr 1975 hält die französischen Wege nach den Forschungen des langjährigen Präsidenten der französischen Jakobus-Gesellschaft, Marquis Renè de la Coste-Messelière, fest.

Auf diesen Grundlagen werden seit einigen Jahren die französischen Jakobswege als Fernwanderwege – „Sentiers de Grand Randonnée“ (GR) – wiederbelebt. Der GR 65 führt von Genf über Le Puy nach Saint-Jean-Pied-de-Port und entspricht im ersten Teil bis Le Puy der „Via Gebennensis“, ab Le Puy der „Via Podiensis“. Von Namur führt der GR 654/6542 („Via Lemovicensis“) über Reims, Vézelay und Limoges nach Montréal-du-Gers, wo er auf die Via Podiensis stößt. Der neu eingerichtete GR 655 verläuft von Tours entlang der Via Turonensis über Poitiers und Saintes nach Mirambeau. In Arles beginnt die Via Tolosana (als Fortsetzung einerseits des von Genf her durch das Rhonetal kommenden Weges und andererseits des Weges, der der italienischen Riviera und der französischen Côte d'Azur folgte (Voie aurélienne) bzw. der vom Col de Montgenèvre her kommenden Voie domitienne). Der Weg verläuft westwärts über Montpellier und Toulouse, von dort südwärts über Auch und Oloron-Ste-Marie und weiter über den Col du Somport nach Jaca, und von dort wieder westwärts, als Camino aragonés, nach Puente la Reina, wo er auf den Camino Francés trifft.

Im Elsass führt ein Jakobsweg von Wissembourg über Straßburg und Thann nach Belfort. Er ist beschrieben auf den Seiten der Amis de Saint Jacques en Alsace.

In Franche-Comté führt der Weg weiter nach Gy, wo er wahlweise in Richtung Vézelay oder über Dôle und Cluny in Richtung Le Puy weitergeht.

Wege der Jakobspilger in Belgien und den Niederlanden

Die Routen der Jakobspilger in Belgien verliefen entweder von dem niederdeutschen Sammelpunkt Aachen oder von den großen flämischen Handelsstädten Brügge, Gent und Antwerpen in südlicher Richtung nach Nordfrankreich und Paris, wo sie in der Via Turonensis mündeten. Hermann Künig von Vach beschrieb den Weg von Aachen nach Paris im ausgehenden 15. Jahrhundert und bezeichnete ihn als Niederstraße. Heute existieren auf dieser Grundlage zwei ausgeschilderte Wege in Belgien, die in „Topo-Guides du Sentier“ beschrieben sind:

  • Die „Via Gallia Belgica“ von Hélécine über Nivelles und Marolles nach Saint-Quentin, welche die beiden Hauptstädte Brüssel und Paris verbindet.
  • Die „Via Mosana“ als Fortsetzung der rheinischen Wege im Maastal. Sie führt von Aachen über Lüttich und Huy nach Namur, wo sie Anschluss an den nordfranzösischen Weg GR 654/6542 nach Vézelay findet.

In den Niederlanden besteht ein Weg entlang der Maas, der 2004 als gemeinsames niederländisch-deutsches Projekt eröffnet wurde. Er führt von Millingen am Rhein über Goch, Kevelaer, Venlo, Roermond, Maaseik und Maastricht nach Lüttich, wo er an die „Via Mosana“ anschließt. Grundlage für die Wegeführung war die historische Handelsstraße am östlichen Ufer der Maas.

Wege der Jakobspilger in Großbritannien

In Großbritannien kümmert sich die Confraternity of St. James (London) um die Erforschung der Pilgerwege nach Santiago de Compostela. Als erstes rekonstruierte sie den Pilgerweg von Droitwich, Worcestershire nach Bristol, der südwestenglischen Hafenstadt gegenüber der Südküste von Wales.

Der wichtigste Hafen, an dem sich die Pilger nach La Rochelle, Bordeaux oder A Coruña eingeschifft haben, war Southampton an der englischen Südküste. Ein vielgegangener, heute wieder ausgeschilderter Pilgerweg führt von London aus dorthin.

Ein weiterer, längerer Pilgerweg wurde von London über Canterbury nach Dover, wo man nach Calais übersetzen kann, ausgeschildert. Diese Route ist bereits im 14. Jahrhundert von Geoffrey Chaucer in seinen Canterbury Tales beschrieben worden.

Wege der Jakobspilger in Italien

Der wichtigste Pilgerweg in Italien ist die Via Francigena, die sowohl von Pilgern nach Rom wie nach Santiago de Compostela benutzt worden ist. Erstmals erwähnt wurde diese Straße von Sigerico, Erzbischof von Canterbury, der im Jahre 990 in 79 Tagen von Canterbury nach Rom reiste. Die Straße ist nach den Franken, d. h. Franzosen benannt, die auf dieser Route nach Rom unterwegs waren. In nördlicher Richtung nimmt sie von Rom aus folgenden Verlauf: Rom, Viterbo, Siena, San Gimignano, Lucca, Pontremoli, Parma, Piacenza, Pavia, Vercelli, Aostatal, Grosser Sankt Bernhard. Santiagopilger bogen in Richtung Genua ab, um in Arles auf die „Via Tolosana“ zu stoßen.

Neben Pilgern und Kaufleuten wurde die Straße auch von den römisch-deutschen Königen benutzt, die zur Kaiserkrönung nach Rom ritten. Die Via Francigena war daher einer der wichtigsten Kommunikationswege des mittelalterlichen Europas.

1994 wurde die Via Francigena nach dem Vorbild des Camino de Santiago feierlich vom Europarat zur „Kulturstraße Europas“ ernannt. Rechtzeitig zum Heiligen Jahr 2000 in Rom wurde die Route ausgeschildert.

Wege der Jakobspilger in der Schweiz

Beschilderung des Via Jacobi in der Schweiz von Santiago wegführend
Sicht vom Pilgersteg auf Rapperswil-Jona, links der Seedamm (September 2006)
St. Meinrad-Kapelle auf dem Etzelpass am Jakobsweg

Durch die Schweiz führt ab Konstanz der Schwabenweg via Fischingen (TG), das Tösstal im Zürcher Oberland nach Rapperswil-Jona. Dort oder auf dem Etzelpass vereinigt er sich mit dem St.Galler Weg, ehemals Appenzeller Weg genannt. Der St.Galler Weg nimmt die Pilger herkommend von München über Lindau oder Bregenz auf. Von Bregenz führt der Weg über St. Margrethen nach Rorschach. Dort stossen die Pilger von Lindau her dazu. Weiter führt der Pilgerweg nach St. Gallen, Herisau, St. Peterzell. Dort mündet der Appenzeller Weg ein. Er wurde am 1. Mai 2008 eröffnet. Der Weg beginnt im vorarlbergischen Rankweil und führt über Oberriet, Appenzell, Jakobsbad und Urnäsch. Ab St.Peterzell geht der Weg weiter nach Wattwil, Neuhaus SG. Ab Neuhaus gibt es zwei Varianten. Eine führt über Rapperswil, die andere über Schmerikon und Lachen zum Etzelpass nach Einsiedeln. Ab Rapperswil verläuft der Weg über die Holzbrücke Rapperswil-Hurden und den (Seedamm) nach Pfäffikon über den Etzel bis nach Einsiedeln. Von dort geht es weiter nach Schwyz und Brunnen. Der Bündner Weg übernimmt in Müstair die Pilger aus dem Südtirol und führt sie via über den Pass Costainas ins Engadin nach S-charl. Von dort weiter über Scuol, Zernez, Dürrboden nach Davos, Chur, Disentis und über den Chrüzlipass nach Amsteg. In Brunnen trifft der Bündner Weg auf den Schwaben- und Appenzeller- bzw. St.Gallerweg. ViaStans, Flüeli-Ranft und über den Brünigpass nach Interlaken (BE), Schwarzenburg (BE), Freiburg, Romont (FR), Moudon (VD), Lausanne erreicht man Genf. Eine Variante, der Luzerner Weg, verläuft ab Brunnen über Luzern, Wolhusen, Huttwil und Burgdorf und mündet in Riggisberg in den Weg herkommend vom Brünigpass ein. Von Konstanz bis Brunnen ist die Wegstrecke weitgehend identisch mit dem Europäischen Fernwanderweg E1. In der Schweiz sind die meisten Jakobswege als nationale Wanderroute 4 ViaJacobi von Wanderland Schweiz in beide Richtungen ausgeschildert. Der Heimweg von Santiago weg ist mit einem quadratischen grünen Kleber auf gelben Richtungsweisern gekennzeichnet. Der Weg in Richtung Santiago ist durch einen quadratischen grünen Kleber mit zwei blauen Rändern und der Aufschrift 'Wege der Jakobspilger' sowie dem internationalen Zeichen für die Jakobswege (Muschelstern) und der Zahl '4' signalisiert. Wo auf einer Kreuzung der Weg geradeaus führt, ist kein Kleber angebracht. Der Anschlussweg ab Genf führt nach Le Puy-en-Velay.

Wege der Jakobspilger in Deutschland

Spezielle Wege für Jakobspilger sind in Deutschland erst in der Neuzeit angelegt worden. Im Hochmittelalter und Spätmittelalter verwendeten die Pilger das bestehende Straßensystem. Es bestand aus den sogenannten Altstraßen; den Reichsstraßen, Weinstraßen, Heerstraßen und Hellwegen. Die Wahl der Wegstrecke wurde durch die Infrastruktur an diesen Wegen bestimmt. Von den Pilgern bevorzugt wurden Handelswege, an denen Klöster, Hospitäler und Herbergen die Versorgung gewährleisteten. Anhand von Belegungsverzeichnissen lassen sich die Wege der Jakobspilger in Deutschland rekonstruieren.

Süddeutschland

Jakobswege in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen, dem Saarland und der Pfalz.
Jakobusweg in Rottweil

In Franken und Schwaben wurde ein historisch belegter Weg der Jakobspilger von Nürnberg über Kalbensteinberg, Nördlingen, Ulm und Bad Waldsee nach Konstanz gekennzeichnet und der Anschluss an den schweizerischen Schwabenweg Konstanz–Einsiedeln geschaffen. Er wird seit 1997 von der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e. V. gepflegt. Für diesen Weg liegt ein Pilgerführer in vier Teilbänden vor. Das Teilstück zwischen Ulm und Konstanz wird als Oberschwäbischer Jakobsweg bezeichnet.

In Vorbereitung befindet sich derzeit die Verbindung von Mitteldeutschland (s. u.) nach Nürnberg auf zwei Routen: entlang der „Nürnberger Geleitstraße“ über Coburg, Lichtenfels, Bamberg und Forchheim nach Nürnberg bzw. entlang der via imperii über Hof, Bayreuth, Pegnitz und Gräfenberg nach Nürnberg.

Der Fränkische Albverein pflegt die Beschilderung zu einem fast 200 Kilometer langen Wanderweg von Ensdorf (Lkr. Amberg-Sulzbach) über Nürnberg und Ansbach nach Rothenburg ob der Tauber. Vor Ensdorf führt der Weg durch die Oberpfalz vom Grenzübergang Tillyschanz bei Eslarn an der tschechischen Grenze über Schwandorf nach Ensdorf. In Rothenburg ob der Tauber mündet der Weg in den Fränkischen Weg, der von Fulda über den Kreuzberg nach Würzburg und von dort über Ochsenfurt und Uffenheim nach Rothenburg führt.

Von Rothenburg führt seit 1999 der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg nach Süden über den Hohenberg, Gemeinde Rosenberg (Württemberg) nach Ulm, wo er auf den Weg von Nürnberg nach Konstanz trifft.

2004 wurde der durch Westböhmen und Ostbayern führende Jakobsweg (Prag-Regensburg-Eichstätt-Donauwörth) eingeweiht. In Donauwörth mündet der Ostbayerische Jakobsweg in den Bayerisch-Schwäbischen Jakobsweg.

Im Jahr 2008 erfolgte die durchgängige Markierung Nürnberg - Eichstätt. Damit ist eine Lücke zwischen der Goldenen Straße (Prag - Nürnberg) sowie dem Ostbayerischen Jakobsweg geschlossen.

Seit 2004 ist ein weiterer, 200 Kilometer langer Weg von Rothenburg ob der Tauber in südwestlicher Richtung über Langenburg, Schwäbisch Hall, Murrhardt, Oppenweiler, Winnenden, Kloster Denkendorf, Kloster Bebenhausen bis nach Rottenburg am Neckar, wo sich der Kinzigtäler Weg über den Schwarzwald anschließt, ausgeschildert.

Der Kinzigtäler Jakobusweg, im Jahre 1993 vom „Arbeitskreis der Jakobusfreunde“ angelegt, führt über Loßburg, Alpirsbach, Wolfach, Zell a. H., Gengenbach, Offenburg nach Schutterwald. Der bekannteste Verehrungsort des Apostels im Schwarzwald ist die St. Jakobkapelle bei Wolfach.

Im Jahre 1994 wurde der Jakobusweg Horb, Leinstetten, Loßburg initiiert. Zwischenzeitlich wurde der Jakobusweg Rottenburg am NeckarHorb am NeckarMühringen und HorbSalzstettenPfalzgrafenweiler sowie Pfalzgrafenweiler–Loßburg ausgeschildert. Pilgerherbergen befinden sich in Taberwasen bei Horb-Nordstetten und im Pfarrhaus Leinstetten. Ein Jakobuszimmer ist in Horb-Ihlingen zu besichtigen.

Seit 2004 besteht die 1510 als Jakobusbruderschaft Killer erstmals gegründete Hohenzollerische Jakobusgesellschaft wieder, die den Hohenzollerischen Jakobsweg, der von Rottenburg am Neckar über Hirrlingen, Rangendingen und Hechingen an Killer vorbei nach Burladingen, Sigmaringen, Meßkirch und Wald führt, auszeichnete. Der Weg von Pfullendorf über Überlingen und Konstanz zum Schwabenweg in die Schweiz wurde bereits 1998 ausgezeichnet. In Frommenhausen, wohin eine Wegvariante kurz nach Rottenburg am Neckar führt, wurde eine Pilgerherberge eingerichtet. Seit 2004 gibt es die Via Beuronensis (Beuroner Jakobsweg), die von einer Projektgruppe ausgeschildert und eingepilgert wurde. Der Pilgerweg verläuft von Tübingen über Hechingen und Balingen über den Lochen durch das Bäratal zur Erzabtei Beuron und von dort über Meßkirch nach Kloster Wald. Von dort führt sowohl der Linzgauer Jakobsweg über Pfullendorf und Überlingen als auch der Hegauer Jakobsweg über Stockach entlang des Untersees zur alten Bistumsstadt Konstanz.

Ein inzwischen vollständig markierter Jakobsweg verläuft längs der Route eines römischen Heerwegs bzw. der Schweizer Landstraße über Hechingen, Balingen, Rottweil, Villingen nach Schaffhausen und eine Variante über Waldshut nach Basel. Von dort geht er durch den Sundgau auf den französischen Jakobsweg über Belfort.

Außergewöhnliche Darstellung des Hl. Jakobus liegend am Ölberg in Wollmetshofen bei Augsburg

Neue Wege entstanden auch in Bayern. Von München aus führt seit 2003 ein Weg nach Lindau und Bregenz. Der Münchner Jakobsweg beginnt beim Jakobskloster der Armen Schulschwestern am Jakobsplatz, führt über den Marienplatz zur Isar. Isaraufwärts erreicht er als erstes Tagesziel das Kloster Schäftlarn. Von hier folgt er einem sehr alten Klosterweg, über Andechs, Dießen, Wessobrunn, Rottenbuch, der Wies nach Steingaden. Bei Lechbruck wechselt er nach Bayerisch Schwaben und über Teile des alten Römerweges nach Kempten, Weitnau und über die alte Salzstraße nach Weiler-Simmerberg. Hier führt der eine Weg nach Lindau (die Pilgerfahrt wird über den Bodensee und ab Rorschach auf dem Appenzeller Weg fortgesetzt) und der Landweg über den Pfänder nach Bregenz und von dort an die Schweizer Grenze nach St. Margrethen. Bei Wiggensbach-Ermengerst mündet der Münchner Jakobsweg in den Bayerisch-Schwäbischen Jakobsweg, welcher aus Augsburg kommt, ein. Seit 2005 ist der Jakobsweg Böhmen–Bayern–Tirol, beginnend in Krumau in Tschechien, von Passau nach Kufstein und von Salzburg zum Hohenpeißenberg hin ausgeschildert; in Breitenbach hinter Kufstein schließt er an den Tiroler Jakobsweg an. Der voralpine Weg von Salzburg her schließt am Hohenpeißenberg an den Münchner Jakobsweg an.

Die Jakobuspilgergemeinschaft-Augsburg pflegt die Beschilderung des Bayerisch-Schwäbischen Jakobswegs von Oettingen über Augsburg nach Lindau mit den Varianten Augsburg-Oberschönenfeld-Babenhausen-Memmingen und Augsburg-Türkheim-Bad Wörishofen-Ottobeuren. Beide Varianten treffen sich in Bad Grönenbach und führen über Buchenberg-Weiler-Lindenberg nach Lindau (Nonnenhorn St. Jakobus). Seit 2005 führt eine weitere beschilderte Route von Schrobenhausen nach Augsburg.

Rheinland

Im Rheinland gibt es seit 1999 in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland das Projekt „Wege der Jakobspilger im Rheinland“. Fünf Routen sind bisher ausgeschildert und in Führern beschrieben:

  • Weg 1 (Wuppertal-Beyenburg - Belgische Grenze)
Etappe 1: Wuppertal-Beyenburg - Wermelskirchen, 19 km; Etappe 2: Wermelskirchen - Odenthal, 19,5 km; Etappe 3: Odenthal - Köln, 18 km; Etappe 4: Köln - Kerpen, 30 km; Etappe 5: Kerpen - Düren, 20 km; Etappe 6: Düren - Schevenhütte, 17,5 km; Etappe 7: Schevenhütte - Aachen, 25,5 km; Etappe 8: Aachen - Belgische Grenze, 5 km.
Der Weg folgt weitgehend einem Teilstück der Hansestraße von Lübeck nach Brügge, die bereits für das 14. Jahrhundert nachgewiesen ist.
  • Weg 2 (Köln - Luxemburgische Grenze)
KölnPrümTrierMetz (Frankreich): Aus der Verbindung des Nachweises historischer Hospitäler und im Gelände sichtbarer Altstraßen konnte ein Weg quer durch die Eifel rekonstruiert werden.
  • Weg 3 (Millingen (NL) - Niederländisch-Belgische Grenze)
Millingen am Rhein (Niederlande) – KranenburgGochWeezeKevelaerStraelenVenlo (Niederlande) – Steyl (Niederlande) – Roermond (Niederlande) – Maaseik (Belgien) – Sittard (Niederlande) – Maastricht (Niederlande): Der Weg folgt dem Verlauf der historischen Maastalstraße, wie er um 1520 auf der mitteleuropäischen Wegekarte von Martin Waldseemüller eingetragen ist.
  • Weg 4 (Nimwegen - Köln, mit Anschlüssen von Emmerich und Wesel)
Nijmegen - Kranenburg - Kleve - Kalkar - Xanten - Rheinberg - Orsoy - Moers - Uerdingen - Neuss - Zons - Köln: Der Weg folgt der mittelalterlichen Handelsstraße am linken Niederrhein, die wiederum auf die römische Limesstraße zurückgeht. Zwei Zubringerwege von Emmerich und Wesel binden das rechtsrheinische Gebiet an.
  • Weg 5 (Marburg - Köln)
MarburgSiegenKöln: Die beiden Pilgerziele Marburg mit dem Grab der heiligen Elisabeth von Thüringen und Köln sind durch einen Pilgerweg, der dem originalen Verlauf der Brüderstraße folgt, miteinander verbunden. Der Wegverlauf folgt exakt einem Pilgeritinerar aus dem Jahre 1489. Dieser Weg ist auch als Elisabethpfad bekannt.

Pfalz - Saarland

Jakobspilger in Speyer (Bronze-Statue des Münchener Bildhauers Martin Mayer)

Westfalen

Die Jakobikirche in Herford. Im Mittelalter war sie eine reine Pilgerkirche für Jakobspilger

Im Jahr 1987 ging die Aufforderung des Europarates aus, den Verlauf der historischen Jakobswege wissenschaftlich zu dokumentieren und die alten Kulturwege wiederzubeleben. Die Erforschung der Wegstrecken in Westfalen wird von der Altertumskomission des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unter Leitung von Ulrike Spichal wahrgenommen. Derzeit (2008) ist der LWL mit der Aufarbeitung und Markierung von fünf historischen Wegstrecken betraut. Die Nummerierung entspricht der des Landschaftsverbandes:

  • Weg 1 (Osnabrück - Wuppertal-Beyenburg)

In Westfalen führt ein historisch belegter Jakobsweg in Nord - Süd Richtung. Er kommt aus Bremen und passiert:

Etappe 1: Osnabrück - Lengerich, 25,5 km; Etappe 2: Lengerich - Ladbergen, 14 km; Etappe 3: Ladbergen - Münster, 31 km; Etappe 4: Münster - Rinkerode, 17 km; Etappe 5: Rinkerode - Herbern, 15,5 km; Etappe 6: Herbern - Werne, 12 km; Etappe 7: Werne - Lünen - 15 km; Etappe 8: Lünen - Dortmund, 16 km; Etappe 9: Dortmund - Herdecke, 25 km; Etappe 10: Herdecke - Hagen, 9 km; Etappe 11: Hagen- Gevelsberg, 10 km; Etappe 12: Gevelsberg - Wuppertal-Beyenburg, 15 km.

Hier erhält er Anschluss an den rheinischen Weg. Seit Anfang April 2008 ist der Westfälische Jakobs-Pilgerweg durchgängig markiert und kann begangen werden. Archäologische und historische Spuren der alten Straße sowie Sehenswürdigkeiten am Wegesrand sind in den Weg einbezogen.

  • Weg 2 Der Hellweg (Höxter - Dortmund)

Der Hellweg ist eine Altstraße in Ost - West Ausrichtung, die bereits in vorchristlicher Zeit bestand. Die Strecke führt von Höxter - Corvey über Paderborn, Soest mit dem historischen „Pilgrim-Haus“ und Werl mit dem „Heiligen Kreuz“ in der Propsteikirche St. Walburga nach Dortmund, wo er in die Route von Osnabrück (Weg 1) mündet.

  • Weg 3 (Minden - Lippstadt)

Wegverlauf: Minden - Herford - Bielefeld - Rheda-Wiedenbrück - Lippstadt. Hier mündet er in den Hellweg ein.

Dieser Weg bildet in der alten Bischofsstadt Minden einen direkten Anschluss an die aus Lüneburg kommende Salzstraße bzw. an die aus Bremen, Hamburg und Lübeck kommenden Handelswege links und rechts der Weser. Bei Rehme, nahe dem heutigen Bad Oeynhausen befand sich eine wichtige Furt durch die Weser - ein Nadelöhr, das praktisch alle Händler und Pilger passieren mussten, die auf diesen Wegen reisten. Ein bedeutender Jakobspilger aus dem Bereich des heutigen Westfalen war Bischof Anno von Landsberg (auch Anno von Minden genannt). Der Bischof von Minden brach zum Jahreswechsel 1174/1175 nach Santiago de Compostela auf. Sein Weg verläuft jedoch nicht direkt entlang der bekannten Pilgerrouten, da er unterwegs zahlreiche Gebetsverbrüderungen mit bedeutenden Klöstern schließt.

Hinweistafel auf den Verlauf des Jakobsweg bzw. der Heidenstraße im Sauerland

Als bedeutender Sammelpunkt der Jakobspilger wird die Stadt Herford im nördlichen Westfalen angesehen. Am Kreuzungspunkt wichtiger Handelswege gelegen, war sie im Mittelalter mit einem sakralen Leben ausgestattet, das sich mit dem von Köln messen konnte. In Quellen tritt Herford als Sancta Herfordia oder Hilliges Hervede auf. Anziehungspunkte für die Pilger waren die Reliquien der Heiligen Pusinna und die Herforder Vision – der nördlichsten Marienerscheinung jenseits der Alpen. Von Herford nahmen die aus dem Norden kommenden Pilger den Weg in Richtung Osnabrück, Paderborn oder Soest auf. Es ist historisch belegt, dass die Herforder Jakobikirche wegen des großen Pilgerandrangs im späten Mittelalter durch den Bürgermeister Brutlacht geschlossen wurde.

In Bielefeld fanden die Händler und Pilger im heutigen Brackwede den niedrigsten Pass über den Osning, den Teutoburger Wald, in Rheda-Wiedenbrück eine befestigte Brücke über die Ems, die auch mit Fuhrwerken passierbar war. In Lippstadt befand sich ein Überweg über die Lippe.

  • Weg 4 (Warendorf - Wesel)

Der Weg verläuft in Ost - West Richtung von Warendorf über Münster - Coesfeld - Bocholt nach Wesel.

  • Weg 5 (Marburg - Köln)

Der Wegverlauf von Marburg über Siegen nach Köln entspricht einer Altstraße, die auch unter dem Begriff Brüderstraße bekannt ist. Die Ausarbeitung und Markierung entstand in Zusammenarbeit der Landschaftsverbände Ostwestfalen-Lippe und Rheinland sowie dem Elisabethverein Marburg e. V. Die Strecke ist durchgängig mit der stilisierten gelben Muschel auf blauem Grund markiert und kann begangen werden.

In Verbund mit den ebenfalls markierten Altstraßen, der Via Regia (Görlitz - Eisenach), der Altstraße Lange Hessen (Eisenach - Marburg) und der Brüderstraße (Marburg - Köln), ergibt sich ein durchgängig markierter und begehbarer Jakobsweg. Er verläuft in Ost-West Richtung und hat eine Länge von 850 km.

Ost- und Mitteldeutschland

Durch Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen führt ein Weg der Jakobspilger dem Verlauf der historischen Handelsroute Via Regia von Görlitz über Bautzen, Kamenz, Großenhain, Wurzen, Leipzig, Merseburg, Naumburg (Saale), Erfurt, Gotha, Eisenach und Vacha nach Fulda. Er hat eine Länge von 500 km. Am 6. Juli 2003 wurde das erste Teilstück bis Erfurt in Königsbrück eröffnet. Die Eröffnung des zweiten Abschnitts folgte am 11. Oktober 2003 in Vacha. Die Wegstrecke über die historische "Via Regia" ist auch als Ökumenischer Pilgerweg bekannt.

Als Verbindung nach Franken führt der Sächsische Jakobsweg an der Frankenstraße von Königsbrück über Wilsdruff nach Grumbach (alte Trasse bis 15.Jh.) bzw. von Bautzen über Bischofswerda, Dresden, Kesselsdorf, Grumbach, durch den Tharandter Wald nach Freiberg und weiter nach Chemnitz und Zwickau, um sich dort mit der von Leipzig kommenden Via Imperii für den weiteren Weg über Plauen, Hof und Bayreuth nach Nürnberg zu vereinigen. Die Markierung erfolgt 2009-13. Zwischen Wilsdruff und Grillenburg im Tharandter Wald verlief er im gleichen Altstraßenkorridor, wie der Heilige Weg von Böhmen nach Meißen, welcher ebenfalls wiederbelebt werden soll.

Ostdeutschland

Sachsen-Anhalt
Brandenburg

Jakobspilger, die sich in Polen oder weiter östlich auf den Weg gemacht haben, können den deutsch-polnischen Grenzfluss Oder entweder aus der nördlichen Woiwodschaft Westpommern bei Stettin oder aus der südlich gelegenen Woiwodschaft Lebus in Słubice/Frankfurt (Oder) überschreiten.

Pilger, die in Frankfurt (Oder)/Słubice die Grenze überschreiten, haben drei Möglichkeiten:

Sachsen

Ein kleines Stück durch Ostdeutschland führt der in Planung befindliche Jakobsweg von Posen (Polen) über Görlitz (Deutschland) nach Prag (Tschechien) – auch Zittauer Jakobsweg genannt. Die Streckenführung ist bereits bestimmt: Posen, Glogau, Bunzlau, Lauban, Görlitz, Kloster St. Marienthal, Zittau, Böhmisch Aicha, Münchengrätz, Jung-Bunzlau, Alt-Bunzlau, Prag. In Prag schließt sich der Jakobsweg über Pilsen nach Tillyschanz an.

In Planung befindet sich ein Weg entlang der "Via Imperii" (Reichsstraße) von Leipzig über Rötha, Borna, Altenburg, Gößnitz, Zwickau, Reichenbach und Plauen nach Hof. (Von dort auf oberfränkischem Gebiet weiter über Bayreuth nach Nürnberg zum Anschluss an den Fränkischen Jakobsweg, siehe oben unter Süddeutschland)

Norddeutschland

St. Jacobus im Bibelgarten des Bremer Doms

Die Jakobswege in Norddeutschland wurden im Mittelalter begangen und nach der Reformation nur noch wenig benutzt. Die Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft entwickelt und kennzeichnet wieder die beiden Hauptrouten.

  • Via Baltica

Eine Hauptroute beginnt als Via Baltica (Baltisch-Westfälischer Weg, Ostsee-Handelsstraße) in Usedom und führt über Rostock, Wismar nach Lübeck. Einen Zugangspunkt zu diesem Jakobsweg in Norddeutschland gibt es in der Hansestadt Lübeck an der Ostsee, wo mit den Koggen die Pilger aus Nord- und Nordosteuropa im Hafen anlandeten. Die Kirche St. Jakobi zu Lübeck und die mittelalterliche Gertrudenherberge sind Ziele der Pilger. [4]

Bereits in Rostock zweigt von der Via Baltica in südwestlicher Richtung ein Pilgerweg nach Perleberg ab, der über Bad Wilsnack, Havelberg, Tangermünde und Magdeburg letztendlich Anschluss an die Via Regia findet (siehe Abschnitt zuvor).[5] [6]

Von Lübeck ist eine Route unter Benutzung des Hanseatenwegs entlang der Trave, des Stormarn-Wanderwegs, des Alsterwanderwegs (gelbe Pfeile mit P für Poppenbüttel und O für Ohlsdorf) nach Hamburg markiert. In Hamburg ist der Weg jetzt ausgezeichnet[7] und führt vom Winterhuder Fährhaus über Leinpfad, östliche Außenalster, Lange Reihe zur Kirche St. Jacobi in der Nähe der Mönckebergstraße. Von dort führt der Weg zum Fischmarkt, Altonaer Rampe entlang des Elbewanderwegs zum Schulauer Fährhaus in Wedel, wo mit der Personenfähre Lühe-Schulau-Fähre über die Elbe nach Lühe übergesetzt wird. [8] Nächster Ort ist Stade.

  • Via Jutlandica

Die zweite Hauptroute, die Via Jutlandica (Jütländischer Weg, Ochsenweg) von Flensburg, Schleswig, Rendsburg über Itzehoe zur Elbfähre Glückstadt–Wischhafen nach Stade ist eine Fortsetzung der Jakobswege aus Dänemark.

In Zeven treffen sich die beiden Hauptrouten und führen gemeinsam nach Bremen. Von Lilienthal kommend geht es durch die Stadt seit Oktober 2010 auf geänderter Wegstrecke durch den Stadtwald und Bürgerpark in Richtung Weyhe. Die Bremer Wegstrecke beträgt jetzt 21 km, bis Santiago de Compostela sind es 3000  km.

Der historische Jakobspilgerweg zwischen Bremen und Osnabrück wird wiederbelebt. Freigegeben ist der Abschnitt zwischen Barrien und Wildeshausen, der im Herbst 2007 beschildert und im November offiziell eröffnet werden soll. Die Strecke zwischen Wildeshausen und Osnabrück verläuft über den Pickerweg, der früher auch als Handelsroute genutzt wurde.

  • Via Scandinavica

Routenführung: Lübeck-Krummesse-Ratzeburg-Fredeburg-Mölln-Lauenburg-Bardowik-Medingen-Bad Bevensen- Suderburg-Eschede-Altencelle-Celle-Hannover-Hildesheim-Marienrode-Diekholzen-Wernershöhe-Winzenburg-Klump-Bad Gandersheim-Northeim-Göttingen.

Die Strecke ist ausgeschildert.[9]

Wege der Jakobspilger in Österreich

Jakobsweg Tirol

Durch Österreich führen mehrere Wege der Jakobspilger:

  1. Der erste Hauptweg von Ost nach West (Jakobsweg Österreich), in den mehrere der nachfolgend genannten Wege einmünden, führt von der slowakischen Grenze bei Bratislava bzw. Wolfsthal über Wien, das Donautal, Linz, Salzburg, kleines deutsches Eck, Inntal, Innsbruck (eine wichtige Station auf dem Jakobsweg ist der Dom zu St. Jakob), Arlberg bis ins Rheintal mit Feldkirch. Der Jakobsweg Landeck–Einsiedeln bildet den Anschluss zur Via Jacobi.
  2. Der zweite Hauptweg von Südosten nach West führt von Graz über Maribor (Slowenien), weiter durch das Kärntner Drautal nach Lienz in Osttirol und weiter nach Südtirol (Italien) durch das Pustertal nach Innichen, Bruneck und Brixen in das Eisacktal, wo er auf den von Süden kommenden Jakobsweg trifft und ab Innsbruck in den Jakobsweg Österreich eingebunden wird. Die Jakobswege in Tirol wurden als Jakobsweg Tirol einheitlich beschildert.
  3. Weitere Wege führen, von Norden aus dem süddeutschen Raum kommend, von Rosenheim über Kufstein, durch das Inntal weiter nach Westen durch Innsbruck, wo sie auf den Jakobsweg Österreich treffen und gemeinsam mit diesem über den Arlberg durch Vorarlberg mit Bludenz nach Feldkirch führen und von dort weiter nach Liechtenstein und in das Berner Oberland.
    Jakobsweg Weinviertel
  4. Von Süden führt der Weg von der Salurner Klause nach Bozen und weiter über Brixen und Sterzing in das Wipptal. Vom Brennerpass führt der Weg nach Innsbruck.
  5. Ein weiterer Weg ist der Jakobsweg Weinviertel. Er führt vom Heiligen Berg bei Mikulov über Mistelbach und Stockerau nach Mautern und schließt an den Jakobsweg Österreich durch das Donautal an. Er wurde im April 2010 eröffnet und hat eine Länge von 162 km.[10]

Wege der Jakobspilger in Polen

Aus dem Süden des Königreichs Polen zogen die Pilger durch Böhmen und nahmen den Weg über Prag. Hingegen wurde aus den nördlichen Landesteilen der Seeweg ab den Küstenstädten an der Ostsee bevorzugt.

Aus Schlesien gelangte man auf der Via Regia nach Westen. In Jakubów (deutsch Jakobskirch), einem ehemals bedeutenden Wallfahrtszentrum in der Nähe von Glogau mit der über 1.000 Jahre alten Sankt-Jakobus-Apostel-Kirche, dem zweitältesten Sakralbau Schlesiens, beginnt ein Pilgerweg, der über 140 Kilometer über Bunzlau nach Zgorzelec führt. Dort knüpft er an den Ökumenischen Pilgerweg an, der im weiteren Verlauf der Via Regia in Richtung Hessen verläuft. Mit dem Projekt „Von Jakob zu Jakob“ wurde in Jakubow der bisher östlichste Ausgangspunkt Europas für eine ausgeschilderte Pilgerroute nach Santiago de Compostela geschaffen. Das Wegzeichen ist eine weiße Muschel mit rotem Jakobskreuz. Auch Herbergen am Wegrand beleben den Gedanken der mittelalterlichen Pilgerfahrt neu. In Jakubów entspringt auch die Heilige Jakobusquelle. In Jędrzychowice gibt es Funde mittelalterlicher Spuren von Jakobspilgern.

Die Pilger, die von Kolberg an der Küste entlang pilgern haben in Swinemünde die Möglichkeit, sich weiter über Greifswald bis Rostock zu bewegen, am Oderhaff/Zalew Szczeciński hinunter zu laufen und bei Stettin die Grenze auf dem Jakobsweg Stettin-Berlin zu überqueren oder auf polnischem Boden am östlichen Oderufer gen Süden bis Słubice/Frankfurt (Oder) zu pilgern.


Die Jakobswege in Lebus verlaufen von Bledzew und Łagów (Lagow) über Sulęcin, wo sie sich treffen und bis Ośno Lubuskie gemeinsam verlaufen. Von Ośno Lubuskie geht es getrennt weiter nach Górzyca im Norden und Słubice im Süden.

  • Bledzew - Słubice: Von Bledzew geht es über Lubniewice, Sulęcin, Smogóry (Schmagorei), Ośno Lubuskie, Rzepin, Kawalów, nach Słubice.
  • Alternativroute Łagów - Sulęcin: Von Łagów (Lagow) geht es in nordwestlicher Richtung über Walewice, Grabów und Ostrów nach Sulęcin, von wo es nach Ośno Lubuskie weitergeht.
  • Alternativroute Ośno Lubuskie - Górzyca: Von Ośno Lubuskie geht es in nordwestlicher Richtung über Sienno, Spudłów (Spudlow) bis Górzyca, wo die Oder mit der Fähre überquert wird.

Wege der Jakobspilger in Tschechien

  • Die Nordvariante beginnt in Prag und führt über Beroun, Plasy nach Stříbro und schließt in Tillyschanz an den deutschen Jakobsweg durch die Oberpfalz und Franken an. Die Länge beträgt 256 km.[11]
  • Eine südliche Variante beginnt ebenfalls in Prag und führt über Příbram und Klatovy nach Eschlkam an der deutschen Grenze.

[11]

  • Eine weitere südliche Variante führt von Olomouc über Brno nach Mikulov an der österreichische Grenze.

Wege der Jakobspilger in Dänemark

In Jütland verläuft der Jakobsweg auf dem Ochsenweg von Viborg über Vejen zur Eider und nach Hamburg. Dieser ist die historische Landverbindung über Flensburg, Schleswig, Rendsburg und Neumünster in Richtung Hamburg und Stade. Er bezeichnete keine befestigte Trasse, sondern ist teilweise ein Geflecht von nebeneinander herlaufenden Wegen. Seine Ursprünge liegen möglicherweise in der Bronzezeit. Später wurde er dann von Pilgern begangen. Seit 1998 ist der Ochsenweg als Radfernweg ausgewiesen.

Literatur

Ratgeber

Wegbeschreibungen

Länderübergreifend

  • Bert Teklenborg: Jakobsweg der Freude – von Strasbourg nach Santiago. Tyrolia, Innsbruck, 4. Auflage 2008, ISBN 3-7022-2625-7
  • Raimund Joos: Portugal, Spanien. Jakobsweg Caminho Portugues. Von Porto nach Santiago de Compostela. 5. Auflage, Stein, Welver 2012. ISBN 978-3-86686-383-5
  • Wolfgang W. Meyer: Jakobswege / Württemberg – Baden – Franken – Schweiz. Silberburg-Verlag, Tübingen (5. Auflage von 2006). ISBN 3-87407-726-8.
  • Landschaftsverband Rheinland/Stichting Pelgrimswegen naar St. Jacob (Hrsg.): Jakobswege. Wege der Jakobspilger zwischen Rhein und Maas. Band 3. In 12 Etappen zu Fuß und per Rad vom Niederrhein und von Aachen über Maastricht nach Belgien. J.P. Bachem Verlag, Köln 2004, ISBN 3-7616-1673-2
  • Michael Moll: Deutschland/Frankreich: Jakobsweg von Trier nach Vézelay. Stein, Welver 2006, ISBN 3-86686-194-X
  • Bert Teklenborg: Radwandern entlang des Jakobswegs: vom Rhein an das westliche Ende Europas. Tyrolia, Innsbruck, 3. Auflage 2007, ISBN 3-7022-2626-5
  • Bert Teklenborg: Auf Jakobswegen: von Süddeutschland durch die Schweiz nach Le Puy und Arles in Frankreich. Tyrolia, Innsbruck 2004, ISBN 3-7022-2627-3
  • Jens M. Warnsloh: Belgien Jakobsweg: Via Mosana: Aachen – Brûly. Conrad-Stein-Verlag, Welver 2004, ISBN 3-89392-539-2
  • J. Kaiser: Jakobswege in Europa. ISBN 978-3-8062-2103-9
  • Uwe Ziebold: Jakobsweg: Rhein-Maas-Weg: Von Millingen (NL) über Goch (D) nach Liège (B). Conrad-Stein-Verlag, Welver 2008, ISBN 978-3-86686-225-8
  • Walter Töpner: Wege der Jakobspilger: Rheinland, Eifel, Lothringen, Burgund: Köln - Trier - Metz - Vézelay. Paulinus Verlag GmbH, Trier 2003, ISBN 3-7902-1310-1
  • Berthold Burkhardt, Hans-Jörg Bahmüller: Der Jakobsweg vom Hochrhein bis Vézelay, Waldshut - Basel - Héricourt - Gy - Vézelay. Jakobsweg-Team Winnenden 2011, ISBN 978-3-9812350-7-4
  • Pilgerführer "Caminho Portugues" von Lissabon über Fatima nach Santiago de Compostela im Eigenverlager Sankt Jakobs Brudderschaft Österreich. Mit Koordinaten und GPS Daten, Muster unter http://www.radolf.at/auswahl_wege.htm

Spanien

  • José María Anguita Jaen: Der Jakobsweg. Ein praktischer Reiseführer für den Pilger. 4. Auflage, Editorial Everest, León 2007, ISBN 978-84-241-0422-1
  • Tobias Büscher: Galicien und der Jakobsweg, 4. Auflage, DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7701-5705-1
  • Joan Fiol Boada: Der Jakobsweg. Von Montserrat und von Saint Jean Pied de Port. Hampp, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-936682-10-6
  • Dietrich Höllhuber, Werner Schäfke: Der spanische Jakobsweg. Landschaft, Geschichte und Kunst auf dem Weg nach Santiago de Compostela. 2. Auflage, DuMont, Köln 2000, ISBN 3-7701-4862-2
  • Raimund Joos, Michael Kasper: Spanien. Jakobsweg, Via de la Plata. Mozarabischer Jakobsweg. 5. Auflage, Stein, Welver 2011, ISBN 978-3-86686-251-7
  • Raimund Joos, Michael Kasper: Spanien. Camino Francés. 15. Auflage, Stein, Welver 2012, ISBN 978-3-86686-381-1
  • Raimund Joos, Michael Kasper: Nordspanien. Jakobsweg. Camino Primitivo. 4. Auflage, Stein, Welver 2012, ISBN 978-3-86686-382-8
  • Raimund Joos, Michael Kasper: Nordspanien. Jakobsweg Küstenweg. 10. Auflage, Stein, Welver 2012, ISBN 978-3-86686-376-7
  • Cordula Rabe: Spanischer Jakobsweg. 4. Auflage, Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3-7633-4330-0
  • Cordula Rabe: Via de la Plata. Bergverlag Rother, München 2006, ISBN 3-7633-4333-4
  • Ulrich Wegner: Wandern auf dem Spanischen Jakobsweg. Dumont, Köln 1999, ISBN 3-7701-4770-7
  • Pilgerführer "Los Caminos del Norte", Camino la Costa, Camino Interno, Camini Primitivo.im Eigenverlager Sankt Jakobs Brudderschaft Österreich. Mit Koordinaten und GPS Daten, Muster unter http://www.radolf.at/auswahl_wege.htm

Frankreich

  • Chemin de Saint-Jacques de Genève au Puy-en-Velay / Jakobsweg Genf – Le Puy-en-Velay. Renseignements pratiques / praktische Auskünfte. Zweisprachig deutsch-französisch. Hrsg.: Association Rhône-Alpes des Amis de Saint-Jacques. Erscheint jährlich aktualisiert.
  • Berthold Burkhardt, Hans-Jörg Bahmüller: Der Jakobsweg von Breisach bis Taizé/Cluny. Jakobsweg-Team Winnenden 2009, ISBN 978-3-9812350-2-9
  • Berthold Burkhardt, Hans-Jörg Bahmüller: Der Jakobsweg vom Hochrhein bis Vézelay. Jakobsweg-Team Winnenden 2011, ISBN 978-3-9812350-7-4
  • Ursula Kopp, Heribert Kopp: Der Jakobsweg im Elsass von Wissembourg bis Belfort mit den Zubringerwegen Speyer–Wissembourg, Kehl–Strasbourg und Breisach–Notre-Dame de Schauenberg. Jakobsweg-Team Winnenden 2009, ISBN 978-3-00-022723-3
  • Ursula Kopp, Heribert Kopp: Le Chemin de Saint-Jacques Wissembourg–Cluny. Jakobsweg-Team Winnenden 2009, ISBN 978-3-00-020957-4
  • Berthold Burkhardt, Charles Milhé, André Ethevenaux: Le Chemin de Saint-Jacques Thann-Cluny & Thann-Vézelay. Jakobsweg-Team Winnenden 2010, ISBN 978-3-9812350-6-7
  • Frankreich: Jakobsweg GR 65, Via Gebennensis, Via Podiensis von Birgit Götzmann. Beschreibung des Französischen Jakobsweges von Genf über LePuy nach Saint Jean Pied de Port. Erschienen im Conrad Stein Verlag 2007, ISBN 978-3-86686-128-2
  • Frankreich: Jakobsweg GR 653, Via Tolosana von Birgit Götzmann. Beschreibung des Jakobsweges von Arles bis zur spanischen Grenze auf den Col de Somport. Erschienen im Conrad Stein Verlag, ISBN 978-3-89392-562-9
  • Frankreich: Jakobsweg Via Lemovicensis von Randolf Fügen. Beschreibung des Jakobsweges von Vézelay nach Saint Jean Pied de Port. Erschienen im Conrad Stein Verlag, ISBN 978-3-89392-566-7
  • Frankreich/Deutschland: Jakobsweg von Trier nach Vézelay von Norbert Rother. ISBN 978-3-86686-194-7 Neuauflage erscheint Ende 2008 oder Anfang 2009.
  • Frankreich/Deutschland: Jakobsweg von Trier nach Le Puy von Ingrid Retterath. ISBN 978-3-86686-211-1 erscheint Oktober 2008
  • Heinrich Wipper: Wandern auf dem Französischen Jakobsweg. Via Podiensis. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7701-8009-7
  • Pilgerführer "Via Gebennensis & Podiensis" von Genf nach Le Puy en Vezlay bis Saint Jean Pied de Port, im Eigenverlager Sankt Jakobs Brudderschaft Österreich. Mit Koordinaten und GPS Daten, Muster unter http://www.radolf.at/auswahl_wege.htm

Deutschland

Allgemein
  • Jürgen Kaiser: Jakobswege in Deutschland. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-1965-6
  • Christoph Kühn: Pilgerwege in Deutschland – Eine Zwischenbilanz 1987–2007. In: Margot Käßmann (Hrsg.): Mit Leib und Seele auf dem Weg. Handbuch des Pilgerns in der hannoverschen Landeskirche. Hannover 2007, S. 204-209. ISBN 978-3-7859-0946-1
Süddeutschland
  • Maximilian Bogner: Auf dem Jakobsweg durch Südost-Bayern. Passau – Altötting – Kufstein. Salzburg – Chiemsee – Hohenpeißenberg. Tyrolia-Verlag Innsbruck Wien 2004, ISBN 3-7022-2565-X
  • Berthold Burkhardt, Renate Florl, Centa Schmid: Der Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber bis Rottenburg am Neckar. Jakobsweg-Team Winnenden 2010, ISBN 978-3-00-014351-9
  • Renate Florl: Der Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber bis Speyer. Jakobsweg-Team Winnenden 2010, ISBN 978-3-9812350-5-0
  • Renate Florl: Der Jakobsweg von Neresheim bis Rottenburg mit dem Göppinger Gesundheitspfad. Jakobsweg-Team Winnenden 2009, ISBN 978-3-9812350-4-3
  • Gerhilde Fleischer (Hrsg.): Jakobusweg I, 1: Nürnberg – Gunzenhausen ISBN 978-3-7966-0945-9
  • Gerhilde Fleischer (Hrsg.): Jakobusweg I, 2: Ulm – Oberdischingen – Äpfingen – Biberach – Steinhausen – Bad Waldsee, Stuttgart 2006, 4. Auflage, ISBN 3-7966-0905-8
  • Gerhilde Fleischer (Hrsg.): Jakobusweg II: Ulm – Bad Waldsee ISBN 3-7966-0905-8
  • Gerhilde Fleischer (Hrsg.): Jakobusweg III: Bad Waldsee – Konstanz ISBN 3-7966-0798-5
  • Renate Florl: Der Jakobsweg von Rottenburg am Neckar bis Thann im Elsass. Jakobsweg-Team Winnenden 2010, ISBN 978-3-00-020868-3
  • Monika Hanna: Der fränkische Jakobsweg. Wandern auf dem Pilgerweg von Kronach über Lichtenfels nach Nürnberg. Langen Müller, München 2007, ISBN 978-3-7844-3047-8
  • Monika Hanna: Der Münchner Jakobsweg. Wandern auf dem Pilgerweg von München an den Bodensee. Langen Müller, München 2004, ISBN 3-7844-2978-5
  • Wolfgang Lipp: Der Weg nach Santiago. Jakobuswege in Süddeutschland, Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1991, ISBN 3-88294-164-2
  • Fredy Meyer: Du stellst meine Füße auf weiten Raum (Psalm 31,9). Jakobswege zwischen Neckar und Bodensee. Konstanz 2007, ISBN 978-3-921413-96-8
  • Wolfgang W. Meyer: Jakobswege / Württemberg – Baden – Franken – Schweiz. Mit den neuen Wegen über die Schwäbische Alb. Silberburg-Verlag, Tübingen (5. Auflage von 2006). ISBN 3-87407-726-8.
  • Hans J. Kolbinger: "Auf dem Jakobsweg von Prag über Regensburg und Eichstätt bis Donauwörth", Tyrolia-Verlag, 2006, ISBN 3-7022-2728-8
Rheinland
  • Annette Heusch-Altenstein, Karlheinz Flinspach: Jakobswege. Bd. 1: In 8 Etappen von Wuppertal-Beyenburg nach Aachen [mit 25 Rad- und Wanderkarten] Mit Beitr. von Robert Plötz und Franz Schneider. Unter Mitarb. von Wilfried Maria Koch und Falke Wendebourg. Verlag J. P. Bachem, Köln 2001, 176 S., zahlr. Ill., graph. Darst., Kt. ISBN 3-7616-1465-9
  • Annette Heusch-Altenstein, Karlheinz Flinspach: Jakobswege. Bd. 2: In 13 Etappen zu Fuß und per Rad von Köln und Bonn über Trier nach Perl/Schengen am Dreiländereck von Deutschland, Luxemburg und Frankreich [mit 28 Rad- und Wanderkarten]. Mit einem Beitr. von Jutta Grimbach. J. P. Bachem, Köln 2002, 255 S., Ill., Kt. ISBN 3-7616-1600-7
  • Landschaftsverband Rheinland/Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft (Hrsg.): Jakobswege. Wege der Jakobspilger im Rheinland. Band 4: In 10 Etappen von Nimwegen über Kleve und Xanten nach Köln, mit Anschlüssen von Emmerich und Wesel. Köln 2009 ISBN 978-3-7616-2191-2
  • Landschaftsverband Rheinland/Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Jakobswege. Wege der Jakobspilger in Rheinland und Westfalen. Band 5: In 7 Etappen von Marburg über Siegen nach Köln. Köln 2007 ISBN 978-3-7616-2065-6
  • Landschaftsverband Rheinland/Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Jakobswege. Wege der Jakobspilger in Rheinland und Westfalen. Band 9: In 9 Etappen von Dortmund über Essen und Düsseldorf nach Aachen. Köln 2010 ISBN 978-3-7616-2381-7
  • Michael Moll, Bianca Schumann: NRW: Jakobsweg von Paderborn nach Aachen. Conrad Stein Verlag, Welver 2005, 157 Seiten, ISBN 3-89392-547-3
  • Uwe Ziebold: Jakobsweg: Via Colonensis. Pilgerweg von Köln nach Trier. Conrad-Stein-Verlag, Welver 2009, ISBN 978-3-86686-241-8
  • Karl-Josef Schäfer, Wolfgang Welter: Ein Jakobsbweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier. Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino. 2009, ISBN 978-3-8334-9888-6
Saarland
  • Paul Burgard, Ludwig Linsmayer (Hrsg.): Jakobswege an Saar, Blies und Mosel. Wanderführer für die Region (Reihe ECHOLOT des Landesarchivs Saarbrücken), Saarbrücken 2006, ISBN 3-9808556-5-1
Westfalen
  • Annemarie Schmoranzer: Wege der Jakobuspilger im Kurkölnischen Sauerland. Dietrich-Coelde-Verlag, Werl 1994, ISBN 3-87163-206-6
  • Jakobswege: Wege der Jakobspilger in Westfalen. Band 6. Von Ulrike Spichal und Horst Gerbaulet. Bachem Verlag, 2. Auflage, 2008. ISBN 978-3-7616-2210-0
Mittel- und Ostdeutschland
  • Der Ökumenische Pilgerweg durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, hrsg. vom Ev.-luth. Landesjugendpfarramt Sachsen. Dresden 2003.
  • Auf dem Jakobsweg durch Brandenburg. Von der Oder bis nach Berlin Von Lina Lisa Kolbitz, Laura Murzik, Hrsg. Knefelkamp, Ulrich
  • Franke, Lars/Priebe, Michael: Auf den Spuren vom Jakobsweg Mecklenburg-Vorpommern. Steffen Verlag, Friedland 2011, 176 Seiten. ISBN 978-3-940101-92-1
Norddeutschland
  • Wege der Jakobspilger in Norddeutschland "Soroptimistweg": Von Itzehoe über Stade nach Bremen von Margot Käßmann (Vorwort), Heidrun Konrad (Vorwort), Ingeborg Helms (Bearbeitung), Eigenverlag Ingeborg Helms, Mai 2008, ISBN 978-3-00-024776-7
  • Jakobswege: Jakobswege 07. Wege der Jakobspilger in Bremen und Niedersachsen. Mit 36 Rad- und Wanderkarten. … von Bremen über Vechta nach Osnabrück: Bd 7 von Axel Fahl-Dreger, Petra Rörsch, und Lukas Aufgebauer, Bachem, Köln, Mai 2008, ISBN 978-3-7616-2171-4

Österreich

  • Peter Lindenthal: Auf dem Jakobsweg durch Österreich. Von Preßburg über Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck und Feldkirch nach Maria Einsiedeln. Tyrolia Verlaganstalt, Innsbruck, 2003, ISBN 3-7022-2199-9
  • Helmut Betz: Der Erde nah - dem Himmel entgegen. Ein Pilgerführer für die Alpen. München 2009
  • Ingrid und Werner Kraus: Der Jakobswegweiser - Jakobsweg Weinviertel, Poysdorf, St. Pölten 2010, Weinviertel Tourismus GmbH (Medieninhaber, Herausgeber und Verleger), ISBN 978-3-7056-1672-1
  • Fritz Peterka: Jakobs- und Marienpilgerweg Mähren - Weinviertel, Brno - Krems/Mautern, Langenzersdorf 2010, ISBN 978-3-900451-46-2 (deutsch) und ISBN 978-3-900451-47-9 (tschechisch)
  • Pilgerführer "Jakobswege durch Österreich" Bratislava nach Feldkirch und "Jakobswege durch Süd-Österreich" Graz über Marburg oder über weiststeirischen Jakobsweg (Koralpe nach Lavamünd (Slovenien). Weiter uber Kärnten, Osttirol nach Brixen (Italien, über den Brenner nach Innsbruck, weiter nach Feldkirch zum Anschluss an die Schweizer Jakobsweg.Im Eigenverlager Sankt Jakobs Brudderschaft Österreich. Mit Koordinaten und GPS Daten, Muster unter, http://www.radolf.at/auswahl_wege.htm
  • Pilgerführer "Jakobswege durch die Schweiz" von Feldkirch (Österreich) über Liechtenstein nach Einsiedeln, über die Zentralschweiz nach Lausanne und Genf zum Anschluss an die Via Gebennensis (Frankreich. Im Eigenverlager Sankt Jakobs Brudderschaft Österreich. Mit Koordinaten und GPS Daten, Muster unter http://www.radolf.at/auswahl_wege.htm

Polen

  • Stiftung Franziskanerdorf (Hrsg.): Der Jakobsweg, ein ökumenischer Pilgerpfad. Via Regia Niederschlesien. Lubomierz-Janice 2007, 108 S., ISBN 978-83-924296-2-3

Portugal

  • John Brierley: "A Pilgrim's Guide to the Camino Portugues: Lisboa, Porto, Santiago", Findhorn, 2011, ISBN 978-1-84409-530-8
  • Kathrin Hützen: "Caminho Português|Der portugiesische Weg: Von Lissabon nach Santiago de Compostela, Hützen & Partner Verlag, 2011, ISBN 978-3-9523633-4-8
  • Raimund Joos: "Jakobsweg Caminho Português von Porto nach Santiago de Compostela", Stein Verlag, 2011, ISBN 978-3-86686-337-8

Tschechien

  • Hans-Jörg Bahmüller, Jirí Podlesný und andere: Der Jakobsweg von Prag bis Tillyschanz/Eslarn, Jakobsweg-Team Winnenden 2008, ISBN 978-3-9812350-3-6
  • Fritz Peterka: Svatojakubská a Mariánská poutní cesta, Wienerland 2010, ISBN 978-3-900451-47-9
  • Fritz Peterka: Jakobs- und Marienpilgerweg, Mähren und Weinviertel Brno - Krems/Mautern, Wienerland 2010, ISBN 978-3-900451-46-2

Schweiz

  • Engel, Hartmut: Schweiz: Jakobsweg vom Bodensee zum Genfer See. Outdoor-Handbuch, Band 117. 4. Aufl. Conrad Stein Verlag, 2007. ISBN 978-3-86686-117-6
  • Witschi, Hartmut: Wandern auf dem Jakobsweg. Vom Bodensee zum Vierwaldstättersee, Appenzeller Verlag, Herisau 1998. ISBN 3-85882-210-8
  • Blum, Jolanda: Jakobswege durch die Schweiz. 7. Aufl. Thun: Verlag Ott, 2007. (Ott Spezial Wanderführer). ISBN 3-7225-0089-3
  • Trachsler, Dieter: Pilgerwege der Schweiz: Jakobsweg, Schwabenweg: Konstanz - Einsiedeln, unter besonderer Berücksichtigung des Zürcher Oberlandes. Hrsg. von den Zürcher Wanderwegen (ZAW). 2. Aufl. Wetzikon: ZAW, 2000
  • Ein gutes Stück Weg: auf dem Jakobsweg von Einsiedeln nach Rüeggisberg. [Text: Stefan Gribi … et al.]. Luzern: Caritas-Verlag, 1999. ISBN 3-85592-057-5
  • Hörer, Wolfgang: Unterwegs sein auf dem Jakobsweg: auf den Weg gehen, Wegbeschreibung von Rorschach nach Romont durchs Berner Oberland [Leitung: Joe Weber, Jacques Krähenbühl]. Interlaken: Volkswirtschaftskammer Berner Oberland, 2000.
  • Pilgerwege der Schweiz: Schwabenweg. Auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela: Konstanz - Einsiedeln. Hrsg. von Hans Peter Mathis. Frauenfeld: Thur Druck, 1993. Reihe Pilgerwege der Schweiz, 1.


Pilgerberichte

  • Hans Aebli: Santiago, Santiago… Auf dem Jakobsweg zu Fuß durch Frankreich und Spanien. Klett-Cotta, Stuttgart 1990, ISBN 3-608-95396-5
  • Thomas Bauer: 2500 Kilometer zu Fuß durch Europa: Auf Jakobswegen vom Bodensee zum Ende der Welt. Wiesenburg-Verlag, Schweinfurt 2006, 1. Aufl. ISBN 3-937101-86-1
  • Dorothea Braun: Santiago, westwärts. 2. Auflage, M. Zentgraf, Volkach 2005, ISBN 3-928542-34-6
  • Ueli Brunner: Ultreïa – immer weiter! In zehn Monaten auf Pilgersfüssen von Zürich nach Santiago de Compostela und zurück. Ultreïa, Zürich 2000, ISBN 3-9521534-1-9
  • Camino del Norte | Camino de la Costa: Jakobsweg-Küstenweg, Hützen & Partner Verlag, 2010, ISBN 978-3-9523633-0-0
  • Camino del Norte | Camino de la Costa: Der Jakobsweg für Motorradfahrer - In acht Tagen bis ans Ende der Welt, Hützen & Partner Verlag, 2011, ISBN 978-3-9523633-1-7
  • Caminho Portugues: Von Lissabon nach Santiago de Compostela, Hützen & Partner Verlag, 2011, ISBN 978-3-9523633-1-7
  • Günter Fandel: Gemeinsam auf dem Jakobsweg – Eine Familie pilgert nach Santiago. Peter Lang, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-631-54689-0
  • Nancy Louise Frey: Santiagopilger unterwegs und danach. [Originaltitel: Pilgrim stories]. Volkach/Main: Zentgraf, 2002. Dissertation University of California, Berkeley. ISBN 3-928542-50-8
  • Markus Frohn: Der Traum vom Sternenweg. Zu Fuß von Aachen nach Santiago de Compostela. Verlag Markus Frohn, Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-1495-2
  • Franz Gattinger, Reinhard Gattinger: Buen Camino – Der Jakobsweg. E. Denkmayr, Linz 2003, ISBN 3-902257-38-5
  • Rudolf Gruber: Tagebuch eines Pilgers nach Santiago de Compostela. Linz: Wimmer, 1976.
  • Barbara Haab: Weg und Wandlung; zur Spiritualität heutiger Jakobspilger und -pilgerinnen. Freiburg (CH): Universitätsverlag, 1998. = Praktische Theologie im Dialog, Band 15. Dissertation Universität Zürich, 1996. ISBN 3-7278-1159-5
  • Christian Haase: Pilgern auf Jakobswegen, "Pilgern auf dem Jakobsweg. Unterwegs auf dem ökumenischen Pilgerweg. Meine Pilgerwanderung von Görlitz nach Vacha" E-Book erhältlich auf XINXII: [1]; Dazugehöriger Pilgerblog: [2]
  • Ulrich Hagenmeyer: Das Ziel ist der Weg. Auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Kreuz Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-7831-2205-8
  • Gerhard Jansen: Einfach hin und weg. Auf dem Jakobsweg bis ans Ende der Welt. tredition, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86850-121-6
  • Stephan Jürgens: Vom Einzelpilger zum Stammtischpilger : Mein Camino des Santiago; Als Wanderer auf dem Jakobsweg. Books on Demand, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-6436-5
  • Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg. Malik, München 2006, ISBN 3-89029-312-3
  • Hanspeter Kindler: Mit Schopenhauer auf dem Jakobsweg. Eine unartige Winterreise durch die Schweiz. Chaitanya-Verlag, Zürich 2007, ISBN 3-9522787-8-5
  • Elisabeth Klose: Raum in der Herberge – Hospitalera am Jakobsweg. projekte verlag, 2004, ISBN 3-937027-61-0
  • Hermann Küng von Vach: Die Straß und Walfart zu sant Jacob. 1495 (historischer Pilgerführer mit Wegstrecken, Tipps, Kapellen durch einen deutschen Mönch, mehrere Auflagen).
  • Ferdinand Ledwig: Auf dem Jakobsweg. Tagebuch einer spirituellen Reise zu den vorchristlichen Kultstätten. Schirner, Darmstadt 2004. ISBN 3-89767-184-0
  • Shirley MacLaine: Der Jakobsweg – eine spirituelle Reise. Goldmann, München 2001, ISBN 3-442-44906-5
  • Reinhard Mandl, Peter Lindenthal: Jakobsweg Österreich. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2006, ISBN 3-7022-2794-6
  • Jochen Mangelsen, Philipp Alexander Schmitt: Chorizo, Sirenen und wilde Gänse – Der Jakobsweg. Ein Tagebuch, M. Zentgraf, Volkach 2006, ISBN 3-928542-58-3
  • Hans-Walter Mende: Pedro, das Pilgerpferd. 3200 Kilometer Wanderritt von Deutschland nach Spanien - erzählt aus der Sicht des Pferdes." - Fölbach, Koblenz 2006 (3. Auflage). ISBN 978-3-923532-78-0
  • Tim Moore: Zwei Esel auf dem Jakobsweg. Covadonga Verlag, Bielefeld 2005, ISBN 3-936973-18-0
  • Arthur W. Müller: 81 Tage auf dem Jakobsweg – von Reinach/Basel nach Santiago de Compostela pro sana, Basel 2010, ISBN 978-3-9523684-0-4
  • Adrien Ries: Camino de Santiago. Ein Pilgergang von Bivels nach Santiago de Compostela. Editions Saint-Paul, Luxemburg 2000, ISBN 2-87963-078-9
  • Klaus Schönberg: Hungrig ist meine Seele. Ein geistlicher Pilgerführer für den Jakobsweg. R. Brockhaus Verlag, Wuppertal 2007, ISBN 978-3-417-26708-2
  • Bettina Selby: Der Jakobsweg. Mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela. Piper, München 2002. ISBN 3-492-24140-9
  • Stefan Selle: Camino Francés - 888 Kilometer in 88 Stufen, Selbstverlag, Saarbrücken, 2008. ISBN 978-3-00-024137-6
  • Heidi Beate Strobel: Buen camino, peregrina. Schritte auf dem Jakobsweg. Verlag Books on Demand, Norderstedt 2005. ISBN 3-8334-3426-0
  • Martin Thull: !Achtung PILGER Achtung! – Notizen vom Jakobsweg 2000–2007. M. Zentgraf 2007, ISBN 3-928542-48-6
  • Christian Wittenberg: Lenke meine Füße, Herr. Als Pilger zum "Wahren Jakob" und ans "Ende der Welt" – Verlag Monika Fuchs, Hildesheim 2008, ISBN 978-3-940078-03-2

Sprachführer

  • Raimund Joos: Kleiner Pilgersprachführer - Spanisch und mehr für den Jakobsweg. Conrad Stein Verlag, Welver 2009, ISBN 978-3-86686-914-1

Landkarten

  • Santiago en los caminos históricos de la Península Ibérica 1:1.000.000. Instituto Geográfico Nacionál 1994
  • El Camino de Santiago 1:500.000 – Spanische Karte mit den Wegen in Nordwestspanien. Centro Nacionál de Informacion Geográfica, Madrid o. Jahr
  • Jakobsweg – Camino de Santiago – Chemin de Saint-Jacques 1:350.000 Nordspanien mit eingezeichnetem Hauptweg Camino francés und komplettem Itinerar. Volkach 2004, ISBN 3-928542-54-0
  • Jakobswege in Frankreich – Les Chemins de Saint-Jacques en France – The Ways of St. James in France 1:800.000. Die vier Hauptwege mit komplettem Itinerar und viele Nebenwege sind eingezeichnet. 2. Auflage. Volkach 2006, ISBN 3-928542-55-9
  • Nordspanien, Jakobsweg 1:350.000. Verlagsgruppe Reise Know-How 2007, ISBN 3-8317-7079-4
  • Wege der Jakobspilger in Deutschland 2010. Zentgraf, Volkach 2010. Diese Karte zeigt die aktuellen Jakobswege in Deutschland; dazu die Logos aller deutschen Jakobus-Vereinigungen, deren Sitz und deren Internet-Adresse. In drei Größen verfügbar: DIN-A3, 49x69 cm, 69x99 cm.

Einzelnachweise

  1. Artikel über den Portugiesischen Jakobsweg
  2. Raimund Joos: Caminho Português: von Porto nach Santiago de Compostela, 3. Auflage 2010
  3. Hermann Hass: 'Portugal Spanien: Jakobsweg Ostportugal: Via Lusitana von der Algarve nach Ourense', 1. Auflage 2009
  4. Sankt Jakobi: Ziel und Herberge. In: Lübecker Nachrichten vom 26. November 2010, Beilage Schöne Adventszeit, S. 21
  5. Internetseite der Sektion Norddeutschland in der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e.V.
  6. Internetseite der St. Jakobus Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.
  7. Hamburger Jakobsweg ist jetzt ausgeschildert. In: Hamburger Abendblatt vom 23. Juli 2008, S. 15
  8. Internetseite der Lühe-Schulau-Fähre
  9. www.verkehrsverein-freden.de
  10. Jakobsweg Weinviertel abgerufen am 6. April 2010
  11. a b Der Jakobsweg von Prag bis Tillyschanz/Eslarn abgerufen am 10. April 2010

Weblinks

 Commons: Jakobsweg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Jakobsweg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen