Werner Boote

Boote bei der Premiere von Plastic Planet (Wien 2009)
Boote (r.) während der Dreharbeiten zu Plastic Planet (Dachstein 2008)

Werner Boote (* 2. Juni 1965 in Wien, Österreich) ist ein österreichischer Filmregisseur und Autor, der von 1993 bis 2002 in Amsterdam arbeitete und heute in Wien wohnt.

Einen Namen machte sich Boote durch seinen Film „Kurt Rydl – Der Gladiator“ aus dem Jahre 2003, der den ORF bei den Emmy Awards vertrat und bei der FIPA Biarritz für den europäischen Filmpreis nominiert war.

Seit 1993 dreht er Filme, die vor allem im Musikbereich angesiedelt sind. Darunter „Anouk – Sacrifice“ (1999) für das er den TMF Award erhielt, sowie „Andrea Bocelli – Cieli di Toscana “ (2002) oder die Filme seiner Reihe „Opera Quest“ wie „Der Fliegende Holländer – Feuer und Eis“, der die Anerkennung „Best Of INPUT“ erhielt, und „Parsifal – Richard Wagner und Indiana Jones“ (2005). 1996 drehte er die Politdokumentation „Südtirol – Alto Adige“.

Er erhielt zahlreiche Preise darunter zwei Mal den „Delphin“ in Frankreich, „Best Tourism Film of the World“, "Certificate For Creative Excellence“ beim US Filmfestival und World Medals beim New York Filmfestival.

Als 2nd. Unit Regisseur hat er sich auf Stunt- und Massenszenen mit bis zu 26.000 Statisten - zum Beispiel beim Bibelepos „Die zehn Gebote“ von Robert Dornhelm - spezialisiert.

Am 15. September 2009 fand die Premiere seines Kinodokumentarfilms über Kunststoff „Plastic Planet“ (mit Neue Sentimental Film und Oscarpreisträger ARSAM „Die Reise der Pinguine“) statt, an dem er rund 10 Jahre gearbeitet hatte.

Weblinks

 Commons: Werner Boote – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien