Werner Neubauer

Nationalratsabgeordneter Werner Neubauer 2011

Werner Neubauer (* 29. Oktober 1956 in Linz) ist ein österreichischer Politiker (FPÖ) und seit dem 30. Oktober 2006 Abgeordneter im österreichischen Nationalrat.

Inhaltsverzeichnis

Schule und Ausbildung

Werner Neubauer besuchte zunächst die Volksschule in Feldkirchen an der Donau (1963–1967) und wechselte danach ins Realgymnasium Linz, das er bis 1973 besuchte. Danach leistete Neubauer seinen Präsenzdienst ab. Während seiner Tätigkeit als Magistrats-Angestellter, absolvierte er zwischen 1981 und 1985 das Realgymnasium für Berufstätige, das er mit der Matura abschloss.

Beruflicher Werdegang

Werner Neubauer war von 1978 bis 2002 beim Magistrat Linz beschäftigt. Von 1986 bis 2000 arbeitete er als Fachreferent für Bau- und Gewerbeangelegenheiten. 2002 wechselte er in das Amt der Oberösterreichischen Landesregierung und war als Referent im Ressort Wasserrecht des Landesrates Dr. Hans Achatz (FPÖ) tätig. Zwischen 2003 und 2006 war Neubauer ebenfalls als Referent für Anlagenverfahren: Abfallwirtschaft, Abfallbeseitigung, Bezirksabfallverband, Wasserwirtschaft, Abwasserentsorgung, Deponien, Recyclinganlagen und Gewerbewirtschaft an der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung tätig. Seit 2002 ist Neubauer Generalsekretär des Österreichischen Seniorenringes.

Politik

Werner Neubauer stieg 1991 als Gemeinderat der FPÖ in der Stadt Linz in die Politik ein und war zwischen 1998 und 2005 Ortsparteiobmann der FPÖ Linz Mitte. Seit dem Frühjahr 2009 steht Neubauer der neuen FPÖ Ortsgruppe Linz-West vor. Zwischen 1991 und 2005 war Neubauer Mitglied der Bezirksparteileitung der FPÖ Linz, der er seit 2007 wiederum angehört. Seit 2002 ist Neubauer Generalsekretär des Österreichischen Seniorenringes. Seit 2005 ist er Mitglied im Bundesparteivorstand der FPÖ, seit 2006 auch Mitglied des Landesparteivorstandes der FPÖ Oberösterreich.

Bei den Nationalratswahlen 2006 trat Neubauer im Wahlkreis 4a an und wurde über den Bundeswahlvorschlag gewählt. Er zog am 30. Oktober 2006 in den Nationalrat ein. Schwerpunkte seiner Tätigkeit als Abgeordneter sind die Themen Südtirol, Soziales, Senioren, Umwelt und Vertriebenenverbände. Er ist Seniorensprecher der FPÖ. 2009 gründete Neubauer den Verein SOS-Abendland, dessen Bundesobmann er seitdem ist. Neubauer ist für die rechtsextreme[1][2][3] Zeitschrift Die Aula tätig und verfasste in der dortigen Publikation "1848 - Erbe und Auftrag" den Beitrag "1848 in Linz und dem Land ob der Enns".[4]

Werner Neubauer ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist Mitglied einer Mittelschulverbindung, Mitglied der Schützenkompanie "Major Josef Eisenstecken" Gries, Obmann des Bergiselbundes Österreich, Mitglied des Österr. Turnerbundes(ÖTB), Obmann des Vereins „SOS-Abendland-Österreich“. Neubauer kommentiert außerdem auf unzensuriert.at aktuelle Geschehnisse.

Auszeichnungen

  • Den Radetzky-Orden der Militärklasse Großstern

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Max Preglau: Rechtsextrem oder postmodern? - Über Rhetorik, Programmatik, Interaktionsformen und ein Jahr Regierungspolitik der (Haider-)FPÖS. In: SWS-Rundschau. Heft 2/2001, S. 193–213.
  2. Reinhold Gaertner: Die ordentlichen Rechten. Die Aula, die Freiheitlichen und der Rechtsextremismus. Pictus Verlag, Wien 1996.
  3. Aula. Im: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes.
  4. 1848 - Erbe und Auftrag, Aula Verlag, Graz, 1998