Wiener Fußballcup

Der Wiener Fußballcup (offiziell: Wiener TOTO-Cup) ist einer von neun österreichischen Fußball-Pokalwettbewerben auf Landesverbandsebene und wird vom Wiener Fußballverband ausgerichtet.

Der Wiener TOTO-Cup gelangt seit der Saison 1988/89 jährlich zur Austragung. Als Wettbewerbssponsor fungiert seit 1988 die Österreichische Lotterien GmbH. Weitere finanzielle Unterstützung wird durch die Gemeinde Wien gewährt.

Modus

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Beim Wiener TOTO-Cup handelt es sich um einen Fußballpokalwettbewerb auf Verbandsebene. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich dem Wiener Fußballverband angehörige Amateurvereine aus Wien und dem angrenzenden Niederösterreich. Vereine aus der Bundesliga und der Ersten Liga sind daher von der Teilnahme aufgrund ihres Profi-Status grundsätzlich ausgeschlossen. Der Wettbewerb wird nach einer Qualifikationsrunde über acht Runden ausgespielt. Die vier besten Vereine erhalten einen Erinnerungspokal und Sachpreise. Der Pokalsieger nimmt am nächstjährigen ÖFB-Cup teil.

Die Platzwahl wird durch das Los bestimmt, wobei niederklassige Vereine grundsätzlich Heimrecht besitzen. Das Cupkomitee behält sich das Recht vor zu werbewirksamen Zwecken ausgesuchte Spiele auf vorbestimmten Plätzen ausspielen zu lassen, wobei dieses Recht vorwiegend nur im Finalspiel angewendet wird, das alljährlich im Wiener Ernst-Happel-Stadion stattfindet.

In der aktuellen Saison nehmen am TOTO-Cup insgesamt 112 Vereine teil. Das sind 16 Vereine aus der Wiener Stadtliga, je 16 Klubs der Oberligen A und B, 28 Vereine der 1. Klassen, weitere 28 aus den 2. Klassen und acht Vereine die sich in der Vorrunde für den Hauptbewerb qualifizieren müssen. Zur Vorrunde sind vier Vereine des Reichsbundes, zwei der WVB und zehn Vereine aus der 3. Klasse zugelassen. Die acht Sieger der Vorrunde bestreiten gemeinsam mit den Vereinen der 1. und 2. Klassen die ersten beiden Hauptrunden. Die Klubs aus der Wiener Stadtligen und den beiden Oberligen steigen erst in der 3. Runde in den Bewerb ein.

Die Cupspiele werden ohne Rückspiele durchgeführt. Steht nach Ablauf der regulären Spielzeit kein Sieger fest kommt es zu einer Verlängerung von zweimal 15 Minuten und gegebenenfalls zu einem Elfmeterschießen. In den Finalspielen – das sind die Spiele um den ersten und den dritten Rang – entfällt bei Gleichstand nach der regulären Spielzeit die Verlängerung und wird sofort das Elfmeterschießen ausgetragen.

Finalspiele

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Saison Pokalsieger Finalist Resultat Anmerkungen
1989 WAFKL Wimmer ASKÖ Breitensee-Graphia 3:1
1990 SV Wienerberger WAFKL Wimmer 2:1
1991 OMV Stadlau FV Austria XIII Wien 3:1
1992 SV Wienerfeld FS Elektra Wien 5:0
1993 SV Gerasdorf () SC Ostbahn XI 5:1
1994 1. Simmeringer SC KDAG Phönix Wien 3:1 n.V.
1995 SC Wacker Wien Gersthofer SV 4:2
1996 Prater Memphis SKF Helfort 15 4:2
1997 FC Ajax/Grenzacker FC Austria 11/Moritz 5:2
1998 SK Rapid Amateure/Red Star OMV Stadlau 3:0
1999 Polizei/Feuerwehr SK Rapid Amateure 8:7 n.E.
2000 Polizei/Feuerwehr Wiener Sport-Club 6:0
2001 Polizei/Feuerwehr SV Essling 4:3 n. E.
2002 Gersthofer SV 1. Simmeringer SC 3:1
2003 Polizei/Feuerwehr FV Austria XIII Wien 7:1
2004 SV Wienerberger Liesinger ASK 2:1
2005 SR Donaufeld SK Slovan HAC Wien 3:0
2006 Post SV Wien Gersthofer SV 1:1; 3:2 n. E.
2007 First Vienna FC U-23 Gerasdorf/Stammersdorf
2008 SK Rapid Amateure SR Donaufeld 4:1 (2:0)
2009 Post SV Wien Stadlau 3:0
2010 Post SV Wien Stadlau 1:0
2011 Hellas Kagran Post SV Wien 2:0
2012 Wiener Viktoria Wiener Sportklub 1b 2:1

Wie obiger Tabelle zu entnehmen ist, hat Polizei/Feuerwehr bereits vier Mal den Cup gewonnen. Aufschließen konnte fast der Post SV Wien durch seine drei Siege und die Niederlage im Finale 2011. Zwei Cupsiege konnten bisher der SV Wienerberger sowie die SK Rapid Amateure erreichen, bei allen restlichen Mannschaften handelt es sich bislang um Einzelsiege.

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