Wiener G’schichten

Filmdaten
Deutscher Titel Wiener G’schichten
Produktionsland Deutschland, Österreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1940
Länge 92 Minuten
Stab
Regie Géza von Bolváry
Drehbuch Ernst Marischka
Produktion Styria-Film (Heinrich Haas)
Musik Bruno Uher
Kamera Willy Winterstein
Schnitt Alice Ludwig
Besetzung

Wiener G’schichten ist ein Film des ungarischen Regisseurs Géza von Bolváry aus dem Jahr 1940 und spielt im Wien der Jahrhundertwende.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Man schreibt das Jahr 1905. Ferdinand und Josef sind zwei perfekte Wiener Kaffeehauskellner, die ihren Stammgästen jeden Wunsch von den Augen ablesen. Sie wetteifern allerdings auch um die Gunst ihrer Chefin, Christine Lechner, der verwitweten aber noch jugendlichen Besitzerin des Cafés. Der jüngere, fesche Ferdinand scheint dabei im Vorteil. Als er sich jedoch in väterlicher Art der Tochter eines verstorbenen Freundes annimmt, versteht Christine das falsch und es kommt zu einer Reihe von Missverständnissen, die darin kulminieren, dass Ferdinand seinen Posten verliert und nebenan ein eigenes Kaffeehaus eröffnet.

Auch der dubiose Baron von Brelowsky nimmt sich des naiven jungen Mädchens vom Lande an, aber in eigennnützigerer Absicht. Ferdinand kommt ihm freilich auf die Schliche, und als der Konflikt zwischen diesem und seiner Chefin eskaliert, tut der schusselige aber letztlich gutmütige Josef sein Bestes, um die beiden zu versöhnen. Natürlich kommt es zu einem Happy End, die kleine Mizzi vom Lande verlobt sich mit einem jungen Komponisten. Auch das streitbare Paar versöhnt sich, und es kommt zur Vereinigung der beiden Cafés.

Kritiken

„Milieuverliebte Lustspielunterhaltung“

Lexikon des internationalen Films

Auszeichnungen

Der Film erhielt 1940 die staatlichen Prädikate „künstlerisch wertvoll“ und „volkstümlich wertvoll“.

Weblinks