Wiener Stadtwerke

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Wiener Stadtwerke Holding AG
Logo Wiener Stadtwerke
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1999
Sitz Wien, Österreich
Mitarbeiter rund 16.000 (Jahresdurchschnitt 2011)[1]
Umsatz 3.058,7 Mio. EUR (GB 2011)[1]
Branche Energie, Verkehr, Bestattung & Friedhöfe
Website www.wienerstadtwerke.at

Die Wiener Stadtwerke Holding AG ist Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister und zählt zu den 25 größten Unternehmen Österreichs. Im Jahresdurchschnitt 2011 waren konzernweit rund 16.000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Konzern ist im Eigentum der Stadt Wien (Eigentümervertreterin: die amtsführende Stadträtin für Finanzen und Wirtschaft). Zum Konzern gehören die Unternehmen:

Management

Vorstand

  • Generaldirektorin Dr. Gabriele Payr (Geschäftsbereich: Generaldirektion, Bestattung & Friedhöfe Wien, Wiencom, Konzernkommunikation, Revision, Konzernprojektplanung, Recht, Vergabewesen, Logistik, HR-Strategie, Konzernstrategie und Nachhaltigkeit)
  • Generaldirektorin-Stv. Mag. Dr. Martin Krajcsir (Geschäftsbereich: Finanzen, EDV, WienIT, WSTW VV, GWSG, Rechnungswesen, Konzern -buchhaltung, -controlling, -organisation, Treasury, Asset Management)
  • Vorstandsdirektorin Dr. Gabriele Domschitz (Geschäftsbereich: Personalwesen, Wiener Linien, WLB, Wipark und Mobilität)
  • Vorstandsdirektor DI Marc H. Hall (Geschäftsbereich: Wien Energie, Wien Energie Stromnetz, Wien Energie Gasnetz und Forschung & Technologie)


Aufsichtsrat

Vorsitzender:

  • Magistratsdirektor Erich Hechtner, Stadt Wien

Vorsitzender Stellvertreter:

  • Finanzdirektor Richard Neidinger, Stadt Wien
  • Direktor-Stellvertreter Meinhard Eckl, Wirtschaftskammer Wien, Vorsitzender-Stv.

Mitglieder:

  • Direktorin Brigitte Jilka, MBA, Stadtbaudirektion
  • Michael Holoubek, WU Wien
  • Generaldirektor-Stv. Stephan Koren, BAWAG P.S.K.
  • Direktor Werner Muhm, Arbeiterkammer Wien
  • Direktorin Sigrid Oblak, Wien Holding GmbH
  • Andreas Bauer, Wien Energie Gasnetz GmbH
  • Michael Bauer, Wiener Linien GmbH & Co KG
  • Günter Koch, Wiener Stadtwerke Holding AG
  • Heinz Kollinger, Wien Energie GmbH

Geschichte

  • 2010: Fertigstellung der neuen Konzernzentrale TownTown in Erdberg.
  • 2007: Eröffnung Wien Energie Gasnetz-Direktion Simmering
  • 2002: Marktöffnung bei der Bestattung
  • 2000: Gasmarkt-Liberalisierung
  • 1999-2003: Strommarkt-Liberalisierung
  • 1999: Ausgliederung der Wiener Stadtwerke aus der Gemeindeverwaltung
  • 1970-1978: Umstellung auf Erdgas. Dazu mussten bei mehr als 750.000 Abnehmern rund 1,5 Millionen Gasgeräte umgestellt und angepasst werden.
  • 1986: Eröffnung des Straßenbahnmuseums. Heute gilt es mit 90 historischen Originalfahrzeugen als größtes Straßenbahnmuseum der Welt.
  • 1985: Gründung einer gemeinsamen Energieberatung der Wiener Stadtwerke und Heizbetriebe Wien (heute: Wien Energie Fernwärme) mit dem Ziel einer umfassenden un kompetenten Kundenbetreuung in allen Energiefragen. Heute präsentiert sich der gemeinsame Auftritt der Energieversorgungsunternehmen unter dem Namen Wien Energie nach wie vor als kundenorientierter Dienstleistungsbereich.
  • 1983: Heizbetriebe Wien (jetzt Fernwärme Wien) werden Unternehmen der Wiener Stadtwerke.
  • 1969: Gründung der Heizbetriebe Wien mit dem Auftrag die Fernwärmeversorgung aufzubauen, neue Städtische Wohnhausanlagen mit umweltfreundlicher Heizenergie zu versorgen sowie die Anlage Spittelau zu betreiben.
  • 1968: Am 26. Jänner fiel der Startschuss für den U-Bahn-Bau. Bereits ein Jahr später begannen die Bauarbeiten am Karlsplatz. Nach einer Bauzeit von 13 Jahren war 1982 das Grundnetz der Wiener Linien, bestehend aus 32 Kilometern Streckenlänge und den Linien U1, U2 und U4 fertiggestellt. Mitte der 80er Jahre wurde aus der Gürtellinie der Stadtbahn die U6.
  • 1953: Eingliederung der Städtischen Bestattung in die Wiener Stadtwerke.
  • 1949: Am 1. Jänner erfolgte durch die Zusammenfassung der drei Städtischen Unternehmen Elektrizitätswerke, Gaswerke und Verkehrsbetriebe die Gründung der Wiener Stadtwerke.
  • 1946: Errichtung einer gemeinsamen Generaldirektion für „Wiener Städtische Elektrizitätswerke", „Wiener Städtische Gaswerke" und „Wiener Städtische Verkehrsbetriebe" (im Ringturm).
  • 1924: Abschluss eines Pacht- und Betriebsvertrages zwischen der Gemeinde Wien und den Österreichischen Bundesbahnen. Er sah die Elektrifizierung der Stadtbahn und die Betriebsführung mit gemeindeeigenen Fahrzeugen vor.
  • 1903: Gemeinde Wien - Städtische Leichenbestattung nimmt ihren Betrieb auf.
  • 1902: Inbetriebnahme des Dampfkraftwerks Simmering, das erstmals Strom an das Wiener Straßenbahnnetz lieferte.
  • 1899: Inbetriebnahme des Städtischen Gaswerks in Simmering - mit dem Anheizen einer Ofenbatterie am 28. September wurde erstmals Leuchtgas in das Rohrnetz eingeführt.
  • Ende 19.Jh.: Energieversorgung, öffentlicher Verkehr und Bestattung waren bei privaten Unternehmen. Bürgermeister Dr. Karl Lueger, Exponent der christlich-sozialen Partei, kommunalisierte diese Bereiche. Alle noch bestehenden Pferdebahnlinien wurden auf elektrischen Betrieb umgestellt.

Einzelnachweise

  1. a b http://www.wienerstadtwerke.at
  2. http://www.wienenergie.at/eportal/ep/channelView.do/channelId/-22009/pageTypeId/11894
  3. http://www.wienenergie.at/eportal/ep/channelView.do/channelId/-19365/pageTypeId/11894