Wilder Pfaff

Wilder Pfaff
Der Wilde Pfaff vom Sulzenauferner aus gesehen

Der Wilde Pfaff vom Sulzenauferner aus gesehen

Höhe 3458 m ü. A.
Lage Tirol, Grenze Österreich/Italien
Gebirge Stubaier Alpen
Dominanz 0,75 km → Zuckerhütl
Schartenhöhe 116 m ↓ Pfaffensattel
Geographische Lage 46° 57′ 57″ N, 11° 9′ 52″ O46.96583333333311.1644444444443458Koordinaten: 46° 57′ 57″ N, 11° 9′ 52″ O
Wilder Pfaff (Tirol)
Wilder Pfaff
Erstbesteigung 26. Juli 1870 durch Richard Gutberlet mit Führern Andrä Purtscheller und Alois Tanzer[1]
Normalweg Hochtour (vergletschert)

Der Wilde Pfaff ist mit 3458 m ü. A. einer der höchsten Berge in den Stubaier Alpen, Tirol und liegt direkt an der Grenze zwischen Österreich und Italien.

Der westliche Nachbar des Wilden Pfaffs ist das Zuckerhütl (3507 m ü. A.), das als höchster Berg der Stubaier Alpen das eigentliche Ziel vieler Bergsteiger ist. Der Wilde Pfaff wird fast ausschließlich im Rahmen einer Zuckerhütlbesteigung erstiegen und bietet einen beeindruckenden Blick auf seinen höheren Nachbarn. Vom Pfaffensattel (3340 m ü. A.), der sich zwischen beiden Gipfeln befindet, ist der Wilde Pfaff in gut 20 Minuten unschwierig über seinen Westrücken zu erreichen. Von der Müllerhütte ist er in wenig schwieriger, teils ausgesetzter Kletterei über seinen Ostgrat in 1 Stunde zu ersteigen (Schwierigkeitsgrad I UIAA). Die Zugänge zum Pfaffensattel von der Sulzenauhütte, der Dresdner Hütte oder der Hildesheimer Hütte wie auch der Zustieg zur Müllerhütte führen über Gletscher und erfordern entsprechende Erfahrung und Ausrüstung.

Einzelnachweise

  1. Heinrich und Walter Klier, Alpenvereinsführer Stubaier Alpen, Bergverlag Rudolf Rother, München 1988. ISBN 3-7633-1252-8

Weblinks

 Commons: Wilder Pfaff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien