Wilfried Steiner

Wilfried Steiner (* 18. Dezember 1960 in Linz) ist ein österreichischer Schriftsteller.

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Leben

Wilfried Steiner studierte Germanistik, Anglistik und Amerikanistik an der Universität Salzburg. 1990 promovierte er mit einer Arbeit über die Vorläufer der literarischen Moderne zum Doktor der Philosophie. Seit 1977 veröffentlichte er literarische Texte in Zeitschriften. Ab 1987 war er Leiter des Salzburger Literaturcafés, von 1989 bis 1999 war er künstlerischer Leiter im Kulturzentrum ARGE Nonntal. 1993 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Seit 1999 ist er Bereichsleiter am Linzer Posthof.

Steiner lebt in Linz und verfasst Prosa, Lyrik und Theaterstücke.

Wilfried Steiner ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung und erhielt unter anderem folgende Auszeichnungen: 1989 den Georg-Trakl-Förderpreis, 1990 den Preis der Literaturzeitschrift Erostepost sowie 1994 den Förderpreis zum Rauriser Literaturpreis.

Werke

  • Hornissen in Aspik oder Der Zorn der Mänaden, Linz 1985
  • Neu-Fund-Land, Hofheim 1988
  • Scharlachflug, Hofheim 1990
  • Gelbfieber, Graz [u.a.] 1992
  • Rausch – Revolte – Resignation, Wien 1993
  • The visionary cosmos, Salzburg 1996
  • Sieben Jahre Glück, Innsbruck 1997
  • Der Weg nach Xanadu, Suhrkamp, Frankfurt am Main [u.a.] 2003
  • Bacons Finsternis, Deuticke, Wien 2010, ISBN 978-3-552-06144-6

Herausgeberschaft

  • Musik Macht Politik, Salzburg, Stuttgart 1994 (Co-Herausgeber)
  • Zensur oder freiwillige Selbstkontrolle?, Hamburg 1997

Weblinks