Wilhelm Fay

Wilhelm Fay (* 1. Juli 1911 in Sossenheim; † 7. Februar 1980 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Jurist und Politiker (CDU).

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Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1930 studierte Fay Rechtswissenschaften. Er legte 1934 das erste juristische Staatsexamen ab, promovierte 1937 zum Dr. jur. und beendete seine Ausbildung 1939 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen. Anschließend arbeitete er als Bankenberater. Er wurde 1942 als Rechtsanwalt zugelassen und 1945 zum Landgerichtsrat ernannt.

Partei

Während der Zeit der Weimarer Republik war Fay Mitglied des Windthorstbunds und der Zentrumspartei. Am 1. Mai 1937 wurde er Mitglied der NSDAP.[1]. Er schloss sich 1948 der CDU an und war von 1952 bis 1961 sowie 1972/73 Kreisvorsitzender der CDU Frankfurt. Von 1952 bis 1967 war er Landesvorsitzender der CDU Hessen. Anschließend war er Ehrenvorsitzender der hessischen Christdemokraten.

Abgeordneter

Fay gehörte dem Hessischen Landtag vom 5. November 1953, als er für die ausgeschiedene Abgeordnete Elisabeth Pitz nachrückte, bis 1970 an. Von 1962 bis 1970 war er Vorsitzender des Landtagshauptausschusses und von 1962 bis 1968 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion.

Öffentliche Ämter

Fay war von 1948 bis zu seinem Tode Mitglied des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main und hatte diese Funktion von 1956 bis 1966 hauptamtlich inne. Von 1966 bis 1972 amtierte er als Bürgermeister und Wirtschaftsförderungsdezernent der Stadt Frankfurt.

Auszeichnungen

Sonstiges

Er war Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Moeno-Franconia Frankfurt am Main (CV).

Weblinks

Einzelnachweise

  1.  Hans-Peter Klausch, Fraktion Die Linke im hessischen Landtag (Hrsg.): Braunes Erbe. NS-Vergangenheit hessischer Landtagsabgeordneter der 1.–11. Wahlperiode (1946–1987). Oldenburg/Wiesbaden 2011 (PDF 4,02MB).
  2. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952