Winfried Garscha

Winfried R. Garscha (* 1952) ist ein österreichischer Historiker.

Garscha studierte Geschichte, Slawistik und Germanistik und ist heute Mitarbeiter des DÖW (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes) in Wien. Hier hat er neben Tätigkeiten im Archiv die Leitung von Forschungsprojekten inne, wobei er sich unter anderem mit Themen wie dem „Umgang der österreichischen Nachkriegsgesellschaft mit NS-Verbrechen“ oder den „deutsch- österreichischen Beziehungen vor 1938 und nach 1945“ beschäftigt hat. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Forschung waren die Geschichte der KPÖ und die Arbeiterbewegung in der Ersten Republik; ein Thema zu welchem er die Bücher „Wien 1927. Menetekel für die Republik“ 1987 und „Februar 1934 in Österreich“ 1984 publiziert hat. Er ist Co- Autor vieler Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden und Mitherausgeber des Buches „Keine ‚Abrechnung‘. NS-Verbrechen, Justiz und Gesellschaft in Europa nach 1945“ (in Zusammenarbeit mit Claudia Kuretsidis-Haider). Weiters ist er wissenschaftlicher Co-Leiter der „Zentralen Österreichischen Forschungsstelle Nachkriegsjustiz“. Er hat Lehraufträge an den Universitäten Innsbruck, Linz, Marburg/Lahn, Leipzig und Rouen.

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