Wolfgang Georg Fischer

Wolfgang Georg Fischer (* 24. Oktober 1933 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Leben

Der Sohn eines Kunsthändlers, dessen Familie 1938 nach Jugoslawien emigrierte, wo sie bis 1940 in Zagreb lebte, kehrte 1940 mit seiner Mutter nach Wien zurück, während der Vater weiter nach Großbritannien floh. Nachdem er das Realgymnasium absolviert hatte, studierte Wolfgang Georg Fischer Kunstgeschichte und Archäologie an Universitäten in Wien, Freiburg im Breisgau und Paris. Dieses Studium schloss er 1961 mit der Promotion zum Doktor der Philosophie ab. Es folgte eine Lehrtätigkeit in den Vereinigten Staaten. Ab 1963 lebte Fischer in Großbritannien, wo er Mitbegründer und -betreiber der Londoner Galerie "Marlborough Fine Art" war. Ab 1972 leitete er die Galerie "Fischer Fine Art". Daneben veröffentlichte er literarische Texte. 1982 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Seit 1995 lebt Fischer wieder in Wien.

Wolfgang Georg Fischer ist Verfasser von erzählerischen Werken und Gedichten.

Wolfgang Georg Fischer ist Mitglied des Österreichischen PEN-Clubs, dessen Vorsitzender er von 1998 bis 2001 war, und der IG Autorinnen Autoren. Er erhielt 1959 einen Förderpreis der Stadt Wien, 1970 den Charles-Veillon-Preis sowie 1981 das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.

Werke

  • Wohnungen, München 1969
  • Simplex Simplicius, Wien 1970
  • Möblierte Zimmer, München 1972
  • Die Zuckerzwerge aus dem Zwergenzuckerland, Freiburg im Breisgau 1977 (zusammen mit Monika Beisner)
  • Gustav Klimt und Emilie Flöge, Wien 1987
  • Die Mauer, Berlin 1990 (zusammen mit Fritz von der Schulenburg)
  • Egon Schiele, Köln 1994

Weblinks