Wolfgang Zanger

Wolfgang Zanger (* 4. Dezember 1968 in Knittelfeld) ist ein österreichischer Politiker (FPÖ).

Biografie

Von 1975 bis 1979 besuchte Wolfgang Zanger die Volksschule in Knittelfeld und von 1979 bis 1987 das Bundesgymnasium bzw. Bundesrealgymnasium Knittelfeld. Von 1987 bis 1989 studierte er Technische Chemie in Graz. Anschließend leistete er den Präsenzdienst und war ab 1990 als Bankangestellter tätig.

Er ist seit 1992 verheiratet und hat zwei Kinder.

Zanger ist Mitglied der Schülerverbindung Corps Austria Knittelfeld im ÖPR sowie des Corps Vandalia Graz im KSCV.

Politischer Werdegang

Im Jahr 2001 trat er in die FPÖ Knittelfeld als stellvertretender Bezirksobmann ein. Er war Ortsgruppenobmann in Großlobming; ab 2005 Gemeinderat in Großlobming und Bezirksobmann der FPÖ Knittelfeld.

Er wurde bei der Nationalratswahl 2006 für die FPÖ in den österreichischen Nationalrat gewählt.

Zanger sorgte am 7. November 2006 mit einem Interview in der ORF-Sendung Der Report für Aufregung, als er die Geschichte einer deutschen Zeitzeugin des NS-Regimes wiedergab, die nicht nur schlechte Seiten am damaligen Regime sah, sondern auch Positives berichtete. Auf die Frage, „ob es denn auch gute Seiten am Nationalsozialismus gegeben hat“, meinte Zanger: "Natürlich hat es gute Seiten am Nationalsozialismus gegeben, nur die hören wir heute alle nicht mehr. Alle lechzten nach Beschäftigung, nach ein bisschen Hoffnung, und als dann der Führer gekommen ist, der dann angefangen hat mit verschiedenen Bauideen oder Straßenbau – die Autobahnen sind damals entstanden -, das hat den Leuten Hoffnung gegeben. Und ich glaube schon, dass in so einer Situation, wo man wirklich ganz unten ist, die Leute dieses alles dankbar aufnehmen."

Weblinks