Wolfgang Ziebart

Wolfgang Ziebart (* 30. Januar 1950 in Hannover) ist ein deutscher Manager.

Leben

Nach seinem Maschinenbau-Studium und anschließender Promotion an der Technischen Universität München war er beim Münchner Autohersteller BMW tätig. Dort arbeitete er zunächst im Bereich Fahrzeugvorentwicklung und in der Fertigung, bevor er 1992 die Leitung des Bereichs Karosserie und Fahrzeugelektronik übernahm. Ein Jahr später war er verantwortlich für die Entwicklung der „kleinen Baureihe“ und damit der 3er-Reihe (E46). 1999 wurde er in den Vorstand berufen, musste das Unternehmen jedoch ein Jahr später nach dem Rover-Debakel verlassen.

Daraufhin wechselte Ziebart zum Autozulieferer Continental nach Hannover. Dort war er für den Bereich Automotive Systems und damit unter anderem für die Fertigung elektronischer Brems- und Airbag-Systeme verantwortlich. 2000 wurde er Mitglied des Vorstandes, ein Jahr danach stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

Seit September 2004 war Ziebart Vorstandsvorsitzender von Infineon[1], der Vertrag wurde aber zum 1. Juni 2008 nach einer Aufsichtsratssitzung gekündigt.[2]

Im Dezember 2009 wurde bekannt, dass Ziebart der neue Geschäftsführer der Artega Automobil GmbH & Co. KG wird, Grund war die Übernahme von Artega durch den mexikanischen Investor Tresalia Capital.[3]

Ziebart ist verheiratet und hat drei Kinder.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Stern.de: Elektronikexperte ist neuer Infineon-Chef, vom 11. Mai 2004, Abgerufen am 26. Mai 2008
  2. ddp Deutscher Depeschendienst GmbH: Infineon-Chef Ziebart tritt zurück, vom 26. Mai 2008, Abgerufen am 26. Mai 2008
  3. KFZ-Betrieb Vogel: Mexikanischer Investor schluckt Artega, vom 16. Dezember 2009, Abgerufen am 18. Oktober 2010
  4. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952