Wolfram Martini

Wolfram Martini (* 15. September 1941 in Hamburg) ist ein deutscher Klassischer Archäologe.

Wolfram Martini machte am Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart das Abitur und studierte in Heidelberg, Lawrence (USA), Mainz, Rom und Hamburg Klassische Archäologie, Klassische Philologie, Alte Geschichte, Ur- und Frühgeschichte und Kunstgeschichte. 1967/68 promovierte er in Hamburg mit der Arbeit Die etruskische Ringsteinglyptik. Anschließend war er von 1968 bis 1982 Assistent in Kiel und von 1969 bis 1979 im Auftrag des Deutschen Archäologischen Instituts an der Ausgrabung eines Bautenkomplexes im antiken Stadtgebiet von Samos beteiligt. In Kiel erfolgte 1977/78 die Habilitation mit der Arbeit Das Gymnasium von Samos I. Die hellenistische Anlage und die kaiserzeitlichen Thermen. Von 1983 bis 1985 lehrte er als Professor an der Universität Kiel. Von 1985 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2006 war er Professor für Klassische Archäologie an der Universität Gießen.

Martini ist Mitglied der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin und seit 1975 korrespondierendes Mitglied des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI).

Schriften

Monografien
  • Das Pantheon Hadrians in Rom. Das Bauwerk und seine Bede. Stuttgart 2006, ISBN 3-515-08859-8.
  • Die archaische Plastik der Griechen. Darmstadt 1990, ISBN 3-534-03175-X.
  • Das Gymnasium von Samos. Die hellenistische Anlage und die kaiserzeitlichen Thermen. Kiel 1978.
Herausgeberschaften
  • Architektur und Erinnerung. Göttingen 2000, ISBN 3-525-35420-7.
  • Die Jagd der Eliten in den Erinnerungskulturen von der Antike bis in die frühe Neuzeit. Göttingen 2000, ISBN 3-525-35422-3.

Weblinks