Wolfsberger AC

RZ Pellets WAC
Das Vereinslogo
Voller Name Riegler & Zechmeister Pellets
Wolfsberger Athletik Club
Gegründet 1931
Vereinsfarben Schwarz-Weiß
Stadion Lavanttal-Arena
Plätze 7.300
Präsident Dietmar Riegler
Trainer Nenad Bjelica
Homepage rzpelletswac.at
Liga Bundesliga
2011/12 1. Platz (Erste Liga)
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts
Die Mannschaft des Wolfsberger AC/SK St. Andrä am 8. Juni 2010 im Relegationsspiel beim SC-ESV Parndorf 1919.

Der Riegler & Zechmeister Pellets Wolfsberger Athletik Club, kurz RZ Pellets WAC, ist ein österreichischer Fußballverein aus der Stadt Wolfsberg in Kärnten. Der Verein hat 20 Saisonen in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse vorzuweisen. Durch eine Kooperation mit dem SK St. Andrä trat der Verein von 2007 bis 2012 unter den Namen Wolfsberger AC/St. Andrä in der Ersten Liga an und spielt nach dem Aufstieg ab der Saison 2012/13 in der Bundesliga, der höchsten Spielklasse im österreichischen Fußball.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Wolfsberger AC wurde 1931 von den Herren Adolf Ptazcowsky, Karl Weber, Hermann Maierhofer, Franz Hafner und Michael Schlacher gegründet. 1946 stieg er erstmals in die Kärntner Landesliga auf, musste aber ohne Punktegewinn wieder absteigen. 1952 gelang die Rückkehr und bereits 1955 beendeten die Wolfsberger die Liga auf dem zweiten Endrang. Dieser war gleichbedeutend mit der Teilnahme an der Relegation zur zweitklassigen Tauernliga, die mit 4:3 und 3:2 gegen den SV St. Veit/Glan erfolgreich abgeschlossen wurde. Nachdem der Klub hier mit den Magnesitlern von der WSG Radenthein 1956/57 um den Aufstieg in die A-Liga-Qualifikation kämpfte und letztlich Zweiter wurde, folgte nur ein Jahr später der Abstieg aus der Landesliga.

Nachdem der Wolfsberger AC lange Zeit keine bedeutende Rolle in der Landesliga gespielt hatte, kam unter Sektionsleiter Hugo Reinprecht ein neuer Aufschwung und schließlich gelang 1968 der erste Platz und damit der Aufstieg in die neue zweitklassige Regionalliga Mitte. Die Schwarz-Weißen mauserten sich bald zum Stamminventar der zweiten Spielstufe und konnte nach Ablöse der drei Regionalliga durch die neue eingleisige Nationalliga auch hierfür die Qualifikation schaffen. Auch der Abstieg im neunten Zweitligajahr in Serie 1976/77 konnte mit dem sofortigen Wiederaufstieg und überlegenen Gewinn der Landesliga mit nur zwei Niederlagen abgefedert werden. In den anschließenden Aufstiegsspielen setzte man sich gegen den FC Union Wels und Red Star Knittelfeld durch.

In der 2. Division, wie die Nationalliga nun hieß, blieben die Wolfsberger, auch wenn sie nicht um den Aufstieg mitspielten, weitere sieben Jahre erhalten, ehe 1984/85 der zweite Abstieg erfolgte. Zweimal gelang es den Wölfen noch als Kärntner Landesmeister in die 2. Division zurückzukehren (beide Male in der Relegation gegen den steirischen Meister TSV Hartberg und den oberösterreichischen Meister SV Ried), diese erwies sich aber sowohl 1988/89 als auch 1990/91 als zu stark. 1994 wurde der Verein Gründungsmitglied der neuen Regionalliga Mitte als dritte Leistungsstufe. Der WAC fand sich in den Anfangsjahren zumeist im Aufstiegsrennen wieder, musste aber letztlich 2002 absteigen.

Die Rückkehr gelang zwar nicht mehr, 2007 wurde aber eine Kooperation mit dem Nachbarn SK St. Andrä beschlossen. Die beiden Vereine arbeiten eng zusammen, bleiben aber eigenständig: „Zentrale Bereiche beider Vereine wie Administration, Verwaltung, Wirtschaft, Marketing, Gastronomie sowie der sportliche Bereich als Herzstück (Kampfmannschaften und Nachwuchszentrum) werden zentral von der ebenfalls neu geschaffenen Geschäftsstelle des WAC|ST.ANDRÄ von Wolfsberg aus geleitet.“[1] Somit spielte das Gemeinschaftsprodukt WAC/St. Andrä zunächst wieder in der Regionalliga Mitte und nach dem Aufstieg 2010 in der Ersten Liga. In der Saison 2011/12 wurde der WAC eine Runde vor Schluss Meister der Ersten Liga und schaffte den Aufstieg in die Bundesliga. Gleichzeitig wurde die Kooperation mit dem SK St. Andrä beendet. Somit wird der Verein in der Bundesliga als Wolfsberger AC auftreten.

Kader zur Saison 2011/12

Stand: 14. April 2012[2][3]

Kader Saison 2011/12
Nr. Spieler Nationalität Geburtstag beim Verein
seit
vorheriger Verein
Torhüter
1 Christian Dobnik Österreicher 10.07.1986 2010 FC Lustenau
21 Max Friesacher Österreicher 06.07.1990 2010 eigene Jugend
30 Marco Knaller Österreicher 26.03.1987 2012 1. FC Kaiserslautern
Abwehr
4 Gernot Suppan Österreicher 18.11.1985 2007 SCR Altach
12 Maximilian Ritscher Österreicher 11.01.1994 2012 eigene Jugend
7 Dario Baldauf Österreicher 27.03.1985 2007 FC Lustenau
5 Christian Thonhofer Österreicher 26.05.1985 2012 SK Rapid Wien
15 Rene Gsellmann Österreicher 16.04.1985 2007 SV Horn
17 Nenad Jovanović Österreicher 09.11.1979 2007 FC Red Bull Salzburg II
26 Michael Sollbauer Österreicher 15.05.1990 2007 SK Austria Kärnten
28 José Antonio Solano Spanier 04.02.1985 2011 CD Badajoz
Mittelfeld
3 Manuel Kerhe Österreicher 03.06.1987 2011 SV Grödig
8 Gernot Messner Österreicher 10.10.1980 2007 FC Kärnten
20 David de Paula Spanier 03.05.1984 2012 SD Lemona
11 Jacobo Ynclán Spanier 04.02.1984 2011 RSD Alcalá
18 Mario Kröpfl Österreicher 21.12.1989 2011 SK Austria Kärnten
19 Roland Putsche Österreicher 22.03.1991 2010 SK Austria Kärnten
10 Michael Liendl Österreicher 25.10.1985 2012 FK Austria Wien
23 Sandro Zakany Österreicher 23.09.1987 2010 FC Admira Wacker Mödling
27 Michele Polverino Liechtensteiner 26.09.1984 2012 Steel Azin FC
Sturm
6 Christian Falk Österreicher 01.04.1987 2009 SV Bad Aussee
9 Rubén Rivera Spanier 03.05.1985 2012 Deportivo La Coruña B
22 Stephan Stückler Österreicher 31.10.1985 2009 FC St. Veit
29 Mihret Topcagić Österreicher Bosnier 21.06.1988 2011 FC Admira Wacker Mödling

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vereinswebsite (abgerufen am 30. April 2010)
  2. wac-standrae.at: Kaderliste WAC (abgerufen am 14. April 2012)
  3. transfermarkt.at: WAC/St.Andrä (abgerufen am 14. April 2012)