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Einstieg in die Pädagogik#


Der Ursprung Das Wort Pädagogik stammt aus dem Griechischen (pais=Kind; again=führen, leiten, ziehen).

Als "paidagogos" wurde ursprünglich jener Diener bezeichnet, der das Kind bei seinen Gängen, zum Beispiel zur Schule, zu begleiten hatte. Dieses "Führen der Kinder" erhielt zunehmend die Bedeutung von Erziehen in einem umfassenden Sinn. Zunächst war der Begriff Pädagogik eine Sammelbezeichnung für alle Formen, die das praktische Erziehungsgeschen betraf( - Erziehungspraxis).

Erst im 19. Jahrhundert formierte sich aus dem Nachdenken über die Erziehung, über Regeln für erzieherisches Handeln eine eigene Wissenschaft. Dadurch bekam der Begriff Pädagogik eine doppelsinnige Bedeutung (einerseits die Praxis und andererseits die wissenschaftliche Erhellung). Als Wissenschaft musste sich die Pädagogik von subjektiven Meinungen abgrenzen und eigene und eindeutige Begriffe entwickeln.

Trennung der wichtigen Begriffe Daraus ergibt sich, dass das Erziehungsgeschehen aus 2 unterschiedlichen Standpunkten betrachtet werden kann.

  1. Das konkrete Erziehungsgeschehen, die ERZIEHUNGSPRAXIS
  2. Das Nachdenken, das Reflektieren über das praktische Erziehungsgeschehen; das Bemühen Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge zu erkennen, Theorien zu finden - eben die WISSENSCHAFTLICH ERHELLUNG

Pädagogen müssen sich mit einem äußerst komplexen Gebiet auseinandersetzen. Sie müssen sowohl allgemeine und grundlegende Belange klären, als auch zu Konkreten, anwendungsbezogenen Fragen Stellung beziehen. Dabei wird afu Kentnisse anderer Wissenschaften zurückgegriffen (Psychologie, Soziologie, Philosophie, Biologie,...)

Autor: Sabine