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Rosenburg am Kamp
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© Presseamt der Niederösterreichischen Landesregierung, Wien.Rosenburg.
Rosenburg, Niederösterreich, Bezirk Horn, Dorf, 268 m, an der Mündung der Taffa in den Kamp, Katastralgemeinde der Gemeinde Rosenburg-Mold. Schloss (urkundlich 1117), eines der bekanntesten in Österreich ("Es liegt ein Schloss in Österreich"). Die mittelalterliche Burg wurde 1593-97 vergrößert und nach 1659 weiter ausgebaut. Um 1800 Zerstörung durch Brand, 1859 wiederhergestellt. Vom Turnierhof gelangt man durch den 1583 erbauten Torturm in den Vorhof, über eine Treppe in die Prunkräume und die Bibliothek, durch ein weiteres Tor in die an den Burgfelsen angebaute 2-geschossige Hochburg mit unregelmäßigem Viereckhof; Bergfried mit Galerie auf Konsolen; Innenausstattung aus dem 15./16. Jahrhundert; von 2 Söllern Blick in das Kamptal; im Schloss prähistorische Sammlung Engelhofen. Archäologische Ausgrabungen von linearbandkeramischen Objekten bei Rosenburg.

Die Burg dominiert diesen Ort, obwohl auch die Uferlandschaft der Thaya sehensert ist. Die genaue Geschichte der Rosenburg ist nicht bekannt, aber unten sind einige Eckdaten, die vor allem den stürmischen Besitzerwechsel zwischen 1433 und 1678 dokumentieren!




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Rosenburg vom Ort aus
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1175: Gozewin von Rozenberg erstmals erwähnt

1433: Die Rosenburg geht an Herzog Albrecht von Österreich über

1480: Neuer Besitzer: Martin von Neudegg

1467: Neuer Besitzer: Johann von Winden

1475: Neuer Besitzer: Caspar Freiherr von Riggendorf

1487: Neuer Besitzer: Jakob und Christoph Grabner

1569: Erstmals taucht der Name "Rosenburg" auf

1604: Sebastian Grabner verkauft die Rosenburg an Freiherr Hans Jörger

1610: Zwei evangelische Herrenstände übernehmen die Burg und verkaufen sie schon ein Jahr später an Kardinal Franz Fürsten von Dietrichstein, Bischof von Olmütz

1620: Verkauf der Rosenburg an K.u.K. Hofkammer durch Einziehung

1640: Peter Ernst Freiherr von Mollart kommt in den Besitz der Rosenburg durch Heirat von Katharina Freiherrin von Muschinger

1657: Neuer Besitzer: Johann Ignaz Freiherr von Spindler

1676: Neuer Besitzer: Ferndinand Maximillian Graf von Sprinzenstein

1678: Graf Leopold Karl von Hoyos wird durch Heirat mit von Sprinzenstein der Besitzer. Bis heute ist die Burg im Besitz der Familie Hoyos.


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