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Streng genommen ist dieser Betrag hier fehl am Platz, da es sich beim Zeitdilatanten weder um eine Pflanze, noch ein Tier handelt und auch keine Übergangsform, sondern um ein Elementarteilchen.
Doch soll dem geschätzten Austria-Forum die Nachricht über seine Entdeckung nicht vorenthalten werden.
deshalb:

Tractor-tempi
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der Zeitdilatant

Eine gemischte Cern Forschergruppe trug dem Umstand Rechnung, daß sich manche Elementarteilchen anders verhalten, wenn sie nicht beobachtet werden.
Sie schauten ganz gezielt weg, aber, in vereinbarter, zeitlich genau festgelegt Reihenfolge, doch heimlich hin.
Dabei konnten sie erkennen, daß sie das Heimlich-Hinschau / Wegschau Zeitmuster nicht einhalten konnten.
Nach Verfeinerung der Meß- und Beobachtung-Wegschaumethode konnten sie ein neues Teilchen erkennen, das, in großer Menge vorhanden, dafür die Ursache war.
Es wurde "Tractor-tempi" bzw. "Zeitdilatant" benannt.

Wie wirkt der Tractor-tempi?

Innerhalb eines zu betrachtenden Zeitraums bremst der tractor den Zeitfluß ab. Die aufgestaute Zeit wird, wenn die Dilatationsmenge überschritten wird, teilweise schlagartig über die laufende Zeit überlagert, was zu einer Zeitmenge führt, die für Menschen nicht mehr verarbeitbar ist.
Es kommt so zum "Zeitparadoxon": zu viel Zeit wird als zu wenig Zeit bezeichnet.
Das Zeitparadoxon tritt meist während der Wegschau-Beobachung auf,
die Zeitdilatation während der Hinschau Phase.

Über einen längeren Zeitraum bleibt das Tractor-tempi-Teilchen der Konstante des Zeitflusses unterworfen, so die derzeitige Aussage aus Cern. Einige Mitglieder der Tractot-tempi Entdecker vermuten, daß diese Aussage durch längere und größer angelegte Versuchsbeobachtungen (bzw. Nichtbeobachtungen) widerlegt wird.

Es werden interessierte Beobachter, mit viel oder auch wenig Zeit, gebeten, für einen großen Feld-Beobachtungs-Versuch, ihre persönlichen Erfahrungen mit den Auswirkungen des Tractor-tempi hier im Comunity Bereich bekannt zu geben.
Bitte um rege Teilnahme!

Danke


Dieser hochinteressante Effekt scheinbarer Zeitproduktion bzw. Konsumation läßt sich auf verblüffend einfache Weise belegen.

Beobachtet man zum Beispiel Wasser unter Zufuhr thermischer Energie, scheint der Tractor-tempi einen Zeitüberfluß hervorzurufen, solang dieser Vorgang beobachtet wird. Das Wasser, zum Beispiel für das Wärmen von Würsteln, scheint trotz nachgewiesener laufender Energieaufnahme dann keine Reaktion zu zeigen, wenn man zuschaut, was nur durch Zeitdehnung erklärbar ist. Schaut man hingegen auch nur kurz weg, tritt sofort eine extrem beschleunigte Reaktion ein: das Wasser kocht sofort und so heftig, dass die Würsteln platzen. Grund: Die zuvor überproduzierte Zeit wird - ohne Beobachtung - quasi im Zeitraffer konsumiert.

Ähnliches bei Abkochen von Milch. Unter Beobachtung zeigt sich bei Zufuhr von Wärme kaum eine Reaktion, bei auch nur kurzem Wegschauen beschleunigt das System und die Milch kocht über.

Das Wirken des Tractor-tempi liefert endlich auch eine Erklärung für den bisher nur als Hypothese geltenden "Vierten Hauptsatz der Thermodynamik", der in seiner wissenschaftlichen Formulierung lautet: "Wie man es auch macht, es geht schief".

Durch diese neue Erkenntnis wird auch das schon seit langem angezweifelte 1. Gesetz von Dr. Murphy ("Alles, was schiefgehen kann, geht auch schief") endlich wiederlegt. Durch den Vierten Hauptsatz der Thermodynamik ist nunmehr bestätigt, dass überhaupt alles schiefgeht - also auch das, was zunächst als nichtschiefgehfähig angesehen wurde.

-- Lechner Peter, Mittwoch, 21. März 2012, 18:30