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Great Balls of Fire - Tiramisu ohne Eier, dafür mit Eierlikör wurde in der Kochecke ja schon beschrieben. Doch die Welt dreht sich weiter, und darum gibt es jetzt eine neue Version. Version 2.0 sozusagen.

Pate gestanden für die neue Version haben Albert Einstein, der Volksmund und ich selber.

"Mach es so einfach wie möglich, aber nicht einfacher." - das hat Albert Einstein gesagt (und das war noch bevor er die Glühbirne erfunden hat).

"Vollendet ist es, wenn nichts mehr weggelassen werden kann." (Volksmund)

"Vollendet ist es, wenn nicht einmal ich was daran auszusetzen habe" (Peter Lechner).

Bitte machen Sie sich mit dem Rezept der Ur-Version vertraut. Das ist bei der Version 2.0 anders, einfacher & besser:

1. Das Schlagobers wird einfach weggelassen. Durch den intensiven Geschmack der anderen Zutaten geht das Schlagobers sozusagen unter. Also weglassen und Kalorien sparen (keine Sorge, es bleiben noch genug Kalorien über ...)

2. Marcarpone verrühren: das muss grundsätzlich behutsam geschehen. Durch zu intensives Rühren kann der Mascarpone plötzlich flüssig werden und das Tiramisu kann man dann mit dem Strohhalm genießen (ich habe noch nicht herausgefunden, warum sich das verflüssigt, aber es ist wirklich so). Daher: Eierlikör und Zucker getrennt intensiv verrühren und dann erst dieses Gemisch behutsam in den Mascarpone einrühren.

3. Biskotten: Statt sie im Kaffee-Rum-Bad zu tränken (wodurch sie zerquatschen können) werden sie trocken in die Form eingeschichtet. Und nun kommt der Oberclou: Die Biskotten werden mit dem Kaffee-Rum-Gemisch BESPRÜHT!! Dafür verwende ich eine Sprühflasche von IKEA um 1 Euro/Stück. Es ist wunderbar einfach, den Biskotten mittels Sprühnebels das richtige (sehr ordentliche) Quantum dieser guten Tinktur zu verpassen.

Thats it!

Viel Spaß bei Great Balls of Fire 2.0. Der Hammer bei allen Gästen. ACHTUNG: NICHTS FÜR KINDER! -- Peter Lechner