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Hühnercurry mag zwar das feinere Fleisch haben, Putencurry hat aber den Vorteil, dass das Fleisch viel "toleranter" ist in Bezug auf trockenwerden. Daher Pute, was auch für Geschnetzeltes u. ä. gilt.

Mein Strohwitwer-Express-Putencurry: Schnell, einfach, ungesund und gut. Und dann klappts auch mit der Nachbarin, was das Strohwitwerdasein doppelt attraktiv macht.
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Zutaten:

1/2 Packung Champignons, halbiert oder geviertelt, je nach Größe

2 mittelgroße Zwiebel

1/8 Liter Schlagobers

1/2 Kilo Putenbrust

Butter, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Curry, scharf, Schuss Weißwein
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So gehts in weniger als 10 Minuten:
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1. Champignons halbieren oder vierteln, je nach Größe

2. Zwiebeln grob schneiden

3. Putenbrust würfeln (Kantenläge ca. 2 cm

4. In einer heißen Pfanne Butter zerschleichen lassen und die Champignons heftig anschwitzen

5. Die Zwiebeln dazugeben und weiter schwitzen, bis sie glasig werden

6. Salz, Pfeffer, Cayennpfeffer und schon oderntlich Curry dazugeben, Curry ganz kurz heiß werden lassen

7. Mit wenig Weißwein ablöschen, dann Schlagobers dazugeben

8. Pfanne vom Feuer nehmen

9. In einen anderen heißen Pfanne Butter zerschleichen lassen und die Putenbrust ganz kurz, aber auch ganz heftig anbraten, dabei salzen, pfeffern, cayennepfeffern und nach Gusto & Laune mit Curry würzen. Man nehme vom Fleisch immer nur eine handvoll auf einmal; zu großes Fleischquantum kühlt die Pfanne aus, das Fleisch wird zu langsam heiß und verliert Flüssigkeit. Also nicht alles auf einmal anbraten und zwischendurch die Pfanne wieder Temperatur nehmen lassen.

10. Fleisch in die Champignons-Zwiebel-Schlagoberssauce kippen, ein paar Minuten köcheln lassen, ev. nachwürzen. Fleisch kosten: es soll natürlich schön weich, aber noch saftig sein und Biss haben.

Gut dazu passen Reis oder Erdäpfelpüree (Tipp: das Püree aus der Packung ist im Nu gemacht, ist nicht schlecht, wenn man es mit ordentlich Butter auffrisiert), weiters Bier oder Wein und ggfls. eine ebenfalls verstrohwitwete Nachbarin.