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Grundlagen der Pädagogik#


Um pädagogisches Handeln und die Reaktion darauf verstehen zu können, ist es wichtig die Grundlagen zu erkennen.

Der Gegenstand (Objektbereich) der Pädagogik ist die Erziehngswirklichkeit.

Erziehung ereignet sich immer zwischen Menschen. Erziehung ist ein wechselseitiger Prozess zwischen jemjenigen, der erzieht und demjenigen, der erzogen wird. Wesentlich dabei ist, dass in diesem Prozess immer GEGENSEITIGE BEEINFLUSSUNG statt findet. Nicht nur der Pädagoge nimmt Einfluss auf den Klienten sondern auch umgekehrt.

Weiters geschieht Erziehung nicht um ihrer selbst Willen, sondern verfolgt immer bestimmte Absichten und Ziele. Es geht dabei um die Vermittlung von Inhalten (Erziehungsinhalte). Pädagoge und Klient stehen jeweils mit den Erziehungsinhalten in einem wechselseitigen Verhältnis. Im Erziehungsprozess verändern sich die Menschen durch die zu vermittelnden Inhalte, die Inhalte können durch die Menschne verändert werden.

Und last but not least findet Erziehung immer in einer konkreten Situation statt, die von der Umwelt und den darin agierenden Menschen bestimmt und beeinflusst wird. Erziehung findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern sie ist vielen Einflussfaktoren ausgesetzt . Diese bestimmen den Erziehungsprozess erheblich.

Es kann einem als Pädagoge oder aber auch als Eltern, Tante, Schwester, Bruder,... passieren, dass man auf ein und die selbe Situation gleich reagiert oder denkt gleich reagiert zu haben, der Klient oder das Kind aber ganz anders als beim letzten Mal reagiert.
Daraus ergibt sich das Theorie-Praxis-Problem, welches ich gerne in der nächsten Woche ansprechen möchte. Die hier erklärte Theorie wird dadurch sicher noch transparenter.

Autor: Sabine