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Schubschraubtriebstarter#

Bei Otto- und Dieselmotoren muss eine Drehzahl von 40.200 1/min erreicht werden, damit sie anspringen. Das nötige Drehmoment wird mit kleinen Startermotoren aufgrund hoher Untersetzung erreicht.

Schubschraubmotoren sind eine Variante von Startermotoren mit einer Leistungsobergrenze von ca. 4,5 kW. Die wesentlichen Bestandteile sind Halte- und Einzugswicklung, die das Ritzel in Position bringen bzw. halten. Der Antrieb des Starters ist ein Gleichstrommotor. Er kann als Doppelschlussmotor (Reihen- und Nebenschlusswicklung) ausgelegt werden und hat somit eine niedrigere Leerlaufdrehzahl und bei Fehlstart ist eine schnelle Startwiederholung möglich.

Bild 'redak_hako142g'
Der Schubschraubtriebstarter arbeitet in 4 Phasen:

  1. Ruhestellung
    Wenn der Startschalter nicht betätigt wird, ist der Starter stromlos und das Ritzel ausgespurt.
  2. Einspurvorgang
    Bei betätigtem Startschalter werden Halte- und Einzugswicklung stromdurchflossen, wodurch der Kern des Einrückrelais angezogen wird. Dies drückt das Ritzel mittels Einrückhebel in den Zahnkranz.
  3. Zahn trifft auf Zahn
    Das Ritzel kann nicht sofort in den Zahnkranz einspuren, eine Feder wird vorgespannt.. Erst nach dem Schließen des Hauptkontaktes, wodurch der Anker zu drehen beginnt, spurt das Ritzel ein.
  4. Motor wird durchgedreht

Der Hauptkontakt des Einrückrelais schließt, bevor das Ritzel den Anschlag erreicht. Dadurch beschleunigt der Starter einige Winkelgrade unbelastet, was wiederum ein erhöhtes Losbrechmoment liefert. Bei geschlossenem Hauptkontakt ist die Einzugswicklung stromlos und die Haltewicklung hält das Ritzel im eingespurten Zustand

Literatur:

Gretzmaier F.: KFZ-Elektrik, KFZ-Elektronik


Da fehlts irgendwo bei mir um mir diese notwendige Mindestdrehzahl vorzustellen.

-- Kailbach Walter, Donnerstag, 7. Jänner 2016, 18:35