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Web 3.0 - geht die Zukunft weiter?#

Gerade erst haben wir uns daran gewöhnt nicht mehr im Internet sondern im Web 2.0 zu surfen, schon geht es weiter. Web 3.0 ist der neue Trendbegriff! Kaum einer kann was damit anfangen und viele halten es schlicht für ein Sequel, eine Benennung nach dem Motto: jedes danach schreit nach einer Bezeichnung. Letztlich sind sich die Experten uneinig. Ein Ansatz ist es handelt sich um eine technische Weiterentwicklung, eine strukturelle Entwicklung hin zum .semantischen. Web.

Schauen wir uns noch einmal kurz die Entwicklung an die zum Web 2.0 geführt hat: Der Anbieter von Inhalten musste sich immer mehr den bidirektionalen Plattformen geschlagen geben, welche eine Interaktion des Nutzers ermöglichten. Nicht die reine Informationsbeschaffung, sondern das Teilen von Wissen steht im Mittelpunkt des Web 2.0.

Ein Grundproblem konnte aber bisher nicht gelöst werden: Welche Relevanz hat nun diese Information? Erscheint ein Beitrag in einem Blog der z.B. technische Mängel bei einem bestimmten KFZ X anprangert, macht es sicherlich Sinn zu differenzieren ob der Verfasser ein Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung von X ist, oder der Verkaufsleiter eines Autohauses der Marke Y.

Diese semantische Verknüpfung wird in Zukunft den Unterschied zwischen Web 3.0 und Web 2.0 ausmachen. Es kann noch immer jeder alles veröffentlichen, jedoch muss er sich eine Bewertung gefallen lassen. Schon bisher werden auf bestimmten Plattformen Bewertungen durch ein Autorenteam oder andere Superuser vorgenommen. Im Web 3.0 soll das Ganze jedoch über das System an sich erfolgen.

Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz steckt noch in den Kinderschuhen, also kann auch keine Maschine diese Bewertungen vornehmen. Aber durch die Aufstellung von Regeln kann es doch zu einer relevanten Zuordnung von Inhalten kommen. Wenn ich in meinem Mailprogramm definieren kann, dass ein Mail mit dem Absender Kunde X sofort in den Ordner Kunden verschoben wird, warum soll nicht auch die Veröffentlichung eines Bloggers mit der IP Adresse der Firma Y mit der Information Ursprung = Firma Y verknüpft werden.

Ob nun eine softwareseitige und automatisierte Interpretation des Web tatsächlich ein Web 3.0 erschafft, oder doch nur ein Web 2.1, darüber wird viel geschrieben. Aber: Nix genaues was ma!

Hoffen wir nur dass die Definition Web 3.0 nicht den Beginn der 2 . Klassen Gesellschaft im Internet bedeutet wie das die Vision einiger Telekommunikationskonzerne zu sein scheint. Ein Web in dem nur die zahlungskräftigen Großen mit hohen Datenraten den Endverbraucher erreichen. Link: Der böse Traum vom Zwei Klassen Internet Autor: f50


Auf einer Tageszeitung-Online (www.hallburg.com) wurde mein Account manipuliert.

-- Unbekannt, Sonntag, 30. September 2012, 08:51