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Wer - wie die meisten - nicht gerade Millionär ist, sollte sich besonders um sein (knappes) Geld kümmern. Sonderbarerer Weise tun dies aber die wenigsten. Sie haben ein Sparbuch, ev. eine Anleihe oder ein paar Aktien (auf einem Wertpapierdepot ihrer Bank), eine Bankomat- und Kreditkarte. Und gut ist.

Es ist aber gar nicht gut. Denn was sie sonst noch haben: trotz hoher Inflation verschwindend geringe Zinsen für ihr Spargeld (das wissen sie), und gesalzene Spesen, wenn die Bank für sie "tätig" wird - das wissen sie meist nicht oder ignorieren es (weil sie glauben, "was kann denn das schon kosten") oder nicht bemerken, dass diese Spesen laufend "angepaßt" werden. Dass das geht steht - natürlich - im Kleingedruckten (Kleingedrucktes ist bekanntlich nicht grundlos kleingedruckt).

Ein Blick auf z. B. auf

http://www.arbeiterkammer.at/online/page.php?P=1240&searchInput=bankspesen

oder

http://www.arbeiterkammer.at/pictures/d177/Bankenmonitoring_Jun121.pdf

öffnet einem die Augen, was alles von den Bank verrechnet wird und wieviel. Und erst recht ein Blick auf die Spesenliste des eigenen Geldinstituts.

Da ist wundern erlaubt. Erlaubt ist auch, sich zu überlegen, ob man bei seinem Geldinstitut bleiben will oder von den div. Aktionen der Banken zur Neukundengewinnung Gebrauch macht und wechselt (Achtung: Die Übertragung von Wertpapieren auf ein Depot einer anderen Bank verursacht - "natürlich" - auch Spesen, u. U. gesalzene!). Das kann ein bißchen Mühe machen, aber es kann sich auch rentieren. Schon deswegen, weil plötzlich der Bankberater recht freundlich = nachgiebig werden kann wenn er merkt, dass ein Kunde ernsthaft beabsichtigt, sich zu vertschüssen. Die Sache mit den Spesen - kleingedruckt und still und leise und laufend "angepaßt" - gelingt ja vor allem, weil sich so viele Kunden nicht um ihr Geld kümmern.

Und was hat das alles mit den Haifischen zu tun? Bert Brecht sagt es uns: Der Haifisch trägt die Zähne im Gesicht.

Bankraub_brecht6.gif
Brecht hat recht.


zu verdanken ist das alles der eu, insbesondere merkel und juncker der offensichtlich als "erste ratte das s(t)inkende schiff verlässt, der angebliche mister euro, so seine konservativen gläubigen, den euro auf schulden eingeführt, noch dazu gleich auf dem weltmarktetc. die fremdwährungskreditnehmer erledigt, sollte so wie der kriegstreiber sarkoszy rasch vor gericht gestellt werden , aber vor ein amerikanisches...

-- Glaubauf Karl, Donnerstag, 6. Dezember 2012, 00:11


Goldmann & Sachs lenkt zwar nicht die Welt sondern manipuliert sie nun auch mit Nahrungsmittel - Spekulationen, so wie Monsanto mit den Samenbetrug. Diese Kapitalherrschaft gab es schon immer und war früher noch ärger. „Was der Sinn des Lebens ist, weiss keiner genau. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ustinov

-- Mayer Bruno, Donnerstag, 6. Dezember 2012, 01:16


@ Glaubauf Karl:

Danke für den schönen Satz "reichster Mann auf dem Friedhof ...".

Wenn ich auch auf Grund meiner stark verbesserungswürdigen finanziellen Situation nicht Gefahr lauf, wirklich der Reichste auf dem Friedhof zu werden, so werde ich den Satz doch beherzigen. Ab sofort wird nicht mehr gespart! So hab ich wenigstens das Vergnügen, meine paar Euros zu verjuxen, ehe dieses Unglücksgeld gar nichts mehr wert ist.

Dazu ein paar "Kostproben" gefällig:

1. Bei Ströck, Großbäckerei in Wien mit vielen Filialen, steht eine Schachtel mit Äpfel. Ganz gewöhnliche Äpfel. Dabei ein Schild:

Frische Äpfel Greifen Sie zu! Stück 0,70 €

Äpfel werden pro Stück(!) verkauft. Und das um 70 Cent. In richtigem Geld wären das immerhin fast 10 Schilling! Für EINEN Apfel.

Oder: Ein Häuptel Kohl bei INTERSPAR im Donauzentrum: 1,80 €.

Kohl. Das Arme-Leute-Essen. 170 € wären in richtigem Geld fast 25 Schillig. Für EIN Happel Kohl.

Beispiele wie diese belegen eindrucksvoll, dass - wie uns immer gepredigt wird - der EURO keinesfalls ein TEURO, sondern eine Erfolgsgeschichte ist ...

-- Lechner Peter, Donnerstag, 6. Dezember 2012, 08:13


@ SOrry!

Mein letzter Kommentar sollte an Mayer Bruno gerichtet sein. War ein Versehen, bitte um Nachsicht.

MfG PL

-- Lechner Peter, Donnerstag, 6. Dezember 2012, 08:16


es muss eben alles merkels wahn geopfert werden, siehe griechenland, spanien, portugal, das pleiteland slovenien, dazu kommt das dümmliche schklagwort der globalisierung, weltmarktpreise durch spekulation noch hochgetrieben für grundnahrungsmittel und unsere faulen bauern kassieren gemeinsam mit adel und kirche horrende brachegelder, größte brachekassiererin ist die englische königin, in österreich liechtenstein unddie kirche. immer weniger nahrungsmittel werde produziert um immer mehr brachegeld kassieren zu können, das ist nur eine facette der fratze der eu, die ihre kinder frisst..der eads skandal ist weltweiter deutscher skandal, eropa unter deutscher führung hat noch nie funktioniert...der euro hält sich nicht einmal gegenüber dem franken, die fremdwährungskreditnehmerzahlen, was absicht ist...

-- Glaubauf Karl, Donnerstag, 6. Dezember 2012, 09:31