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Sie sind aufmerksame Jäger.

Als ob sie ihre Jagdtechnik von allen dreien, Wöfen, Eisbären und Orkas, erlernt hätten, gehen sie vor.
Mit feinem Geruchsinn spüren sie ihre Beute auf, riechen den Angstschweiß ihrer Beute und fressen gierig.
Aber sie töten ihre Beute nicht, sie lassen sie leben, damit diese sich wieder erholen kann.
So geschwächt, kann sich das Opfer ohnehin nicht mehr gegen sie wehren, geschweige denn entkommen.

Die anderen Mitglieder der Herde haben bis heute noch keine wirksame Strategie, keine gemeinsame Wehrhaftigkeit entwickelt -
- ihre Gehirne sind dazu noch zu primitiv.
Würden die Jäger ein Mitglied ihrer Herde einfach niedermachen und auffressen, so könnten erkennen, in welcher Gefahr sie sind.
Aber die Jäger sind schlauer und gehen nicht so weit, den Verteidigungsreflex bei der Opferherde zu provozieren.
SIE haben gelernt!
Früher, als ihre Opfer noch klein und kaum nahrhaft waren, da waren sie noch zerstritten und stahlen von einander.
Aber eine Notsituation hat sie aufmerksam gemacht: als sie noch gezähmt waren und knapp daran, Hungers zu sterben,
da hatten ihre heutigen Opfer sie mit dem eigenen Überschuß am Leben gehalten. Damals haben sie erkannt,
daß ihre Beute Überschuß produzieren KANN.

Und darauf haben sie es heute abgesehen.
Die Gier der Jäger ist erwacht, wehe ihrer Beute!


Wer sind die Jäger, wer ihre Beute?