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Es geht weiter wie gehabt:

http://kurier.at/nachrichten/4483453-spoe-bockt-bei-orf-entpolitisierung.php

Die Parteien lassen nicht locker. Sie haben dem ORF doch nicht eben 160 Millionen Euro Steuergeld überwiesen, um dann keinen Einfluß auf ihn zu haben! Dass Wrabetz diese Zahlung(en) prolongiert haben will, um so auf Dauer gegenleistungslos Einnahmen zu lukrieren, passt da wunderbar ins Bild. Er wird das Geld - unser Geld - weiterhin kriegen, so leer können die Staatskassen gar nicht sein, als dass sich dieses nicht noch ausginge, und dafür weiterhin den braven Parteisoldaten geben.

Naja, der Nachwuchs des im ORF hyperpräsenten Pelinka-Clans ist halt grad ein bißchen ausgerutscht, die Scharte wird ausgewetzt und er anderswo angemessen untergebracht werden, die Laura läßt ihn nicht verkommen. Wobei diese Geschichte einen historischen Vorläufer - mit anderem Ausgang - hat:

Vor vielen Jahren, Fußballspiele wurden noch von hysterisch schreienden Reportern im Radio "übertragen", gab es den Edi Finger, die Nr. 2 unter den österr. Sportreportern (nach dem legendären Heribert Meisel). Edi Finger war offenbar "ein Schwarzer" (das war selbstverständlich damals schon so, dass jeder beim Rundfunk entweder "ein Schwarzer" oder "ein Roter" war) und hatte einen Sohn gleichen Namens (Edi Finger Junior geheißen), der natürlich auch einen Posten im Rundfunk brauchte. Der Papa wird bzw. würde es schon richten.

Besonders aufgeregt hat dieser Nepotismus den Gerhard Bronner. In einer Glosse (ich weiß nimmer, in welchem Medium) hat er geschrieben, dass es sich wohl um eine ÖVP-Sache handle, weil ja "ein Schwarzer" bzw. dessen Sohn was werden soll beim Rundfunk. An die Adresse der ÖVP richtete er daher die rhetorische Frage, ob es denn unbedingt der Rundfunk sein müsse, wo Edi Finger jun. unterkommen müsse. Und weiter wörtlich: "Sie werden doch innerhalb ihrer weit verzweigten Organe einen anderen Platz finden, wo sie den Finger hinstecken können".

Dieser Platz innerhalb der ÖVP-Organe hat sich bekanntlich nicht gefunden. Edi Finger jun ist bei Rundfunk gelandet.


Wo sonst hätte Finger mit seinem Können so viel verdienen können...; in Österreich fehlt der Qualitätsjournalismus wie ihn etwa die Schweiz und durchaus die USA haben. Nur: Was wäre denn Bronner ohne die protektion durch den ORF geworden.. -- Glaubauf Karl, Freitag, 3. Februar 2012, 17:06



Lernen sie das Mediengesetz lesen lieber Herr Wrabetz und verschonen Sie uns mit Ihren FB Plattitüden, in dem von politischen Zensur Stiftungsräten angefütterten ORF.

Sie füllen die Nachrichten größtenteils mit den unnötigen Details und sind in der Musik aus Bequemlichkeit der größte Wiederholungstäter auf Ö1. In Ihrer Quotenmanie sind bei Gräueltaten aufwendigste Teams vor Ort, das aktuelle innerpolitische Geschehen wird aber stark vernachlässigt. Ohne APA, Archiv - Wiederholungen, unangemessene Einspielungen bei Direktsendungen und Werken von Subfirmen und Freiberuflern, könnten Sie mehr Kreativität anbieten. Öffentlich ist zwar der ORF noch immer aber die Rechtlichkeit hat er dummerweise verspielt. Von der Unabhängigkeit träumen Sie als roter Erbprinz nur. In Wirklichkeit sollte der ORF mit seinem Gebührenzwang Monopol auf Steuergeldzuwendungen und illegale Webpräsenzen nicht angewiesen sein. Solange man noch, in der Information, auf ausländische Nachrichten angewiesen ist bleibt der ORF ein politischer Orakel Redaktion Funk. Wrabetz will Facebook-Verbot "mit allen Mitteln bekämpfen", also mit unseren Steuergeldern anstatt mit allen Mitteln sein Parteimedium zu verbessern. Im Standard sind 38 ORF FB Präsenzen dankenswerter Weise aufgelistet verboten sind jedoch 39 ?

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FORUM GESELLSCHAFT ORF AKTUELL User Mayer Bruno 2012-02-06