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Werben vor dem Einkauf #

Kann Werbung (Zeitungswerbung im Besonderen) einen direkten Kaufanreiz bieten? Sie kann. Vor allem in der Zeitung, wie der Verlegerverband VÖZ in seiner Kampagne "Print Positionen" feststellt, die sich auf verschiedene Studien zum Thema stützt. 71 Prozent der Leser würden demnach ihre Zeitung bis 12 Uhr mittags lesen; fast 70 Prozent nehmen die Zeitung in die Hand, bevor sie ihre täglichen Einkäufe erledigen - das ergab eine 2005 von der Frankfurter Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) durchgeführte Befragung.

Dabei werden werbliche Inhalte nicht als störend empfunden - im Gegenteil: Zeitungswerbung ist interessant Für rund die Hälfte der Leser sind Anzeigen "genauso interessant wie die redaktionellen Beiträge" (ZMG-Monitor 2004). 80% der Befragten meinten, Anzeigen in Zeitungen würden helfen, preiswerte Angebote zu finden, 78% bezeichneten Print-Anzeigen als "glaubwürdig und zuverlässig". Der Image-Transfer von der Zeitung zur Werbung funktioniert: Bei der Frage nach der Seriosität erhielten Österreichs Kauf-Zeitungen laut Fessel-GfK-Umfrage 79% Zustimmung ("Image der Tageszeitungen 2004/2005"), 85% verbinden mit ihrer Zeitung einen hohen Informationswert, 78% schätzen die hohe Aktualität.Zeitungsbeilagen werden besser bewertet - und besser behandelt - als Prospekte und Informationen im Postwurf Während laut ZMG-"Prospektstudie" (2005) 82% der Befragten zumindest einmal pro Woche eine Tages- oder Wochenzeitung lesen, gaben nur 55% der über 2500 Befragten an, mindestens einmal wöchentlich Prospekte oder Flugblätter aus dem Briefkasten durchzublättern. Direkt in den Papierkorb Adressierte Direktwerbung nehmen nur 32% zur Hand.

Mehr als 80% der Zeitungsleser nehmen ihre Zeitung komplett - also mit allen enthaltenen Prospektbeilagen - mit in die Wohnung. Unadressierte oder adressierte Direktwerbung aus dem Briefkasten werde hingegen von 40% der Befragten teilweise oder zur Gänze direkt beim Briefkasten weggeworfen. http://www.meinekleine.at/multimedia/stories/153729/

Welche Werbung nervt? In einer Befragung welche von 1. Februar bis 20. April 1999 unter 651 Internet-Benützern durchgeführt wurde kam es zu folgenden Aussagen: Während 70,5% davon erklärten, dass ihnen die Fernseh- und Radiowerbung bereits auf die Nerven geht bezeichneten 74% der Internet-Benützer das Ausmaß der Zeitungswerbung als "gerade richtig". Hätten die Befragungsteilnehmer die Möglichkeit, Werbung gesetzlich zu reglementieren, würde mehr als die Hälfte von ihnen (54,4 %) die Werbezeiten in Radio und Fernsehen einschränken. Beibehalten würden 72,9% den Anteil an Zeitungswerbung. Rund die Hälfte der Teilnehmer (49,5%) meint, dass mit Zeitungswerbung am meisten zu erreichen sei. http://www.meinekleine.at/facts/stories/159906/ Autor: f50 2007/07/12


Zm Schmunzeln, als Kommentar dazu, ein Zitat aus Bronner+Qualtingers "Travnicek":

"Was lesen Sie?"
"Nex."
"Was no?"
"Tageszeitung."

-- Waldbär der VI, Montag, 28. Januar 2013, 12:25