unbekannter Gast
Geben Sie diesem Artikel Ihre Stimme:
5

Der Gender Mainstream hat uns ja so manches schon beschert, z. B. das beliebte "Binnen-I". Bald wird es wohl auch BüstenhalterInnen geben. Es ist doch unerhört, dass dieser attraktive Beruf eine ausschließliche Männerdomäne bleiben soll.

Gestern, 3. März 2013 hat der im ORF omnipräsente Politologe Peter Filzmaier genderisch ein neues Kapitel mit einer sensationellen Wortschöpfung aufgeschlagen. In einem seiner unzähligen (überabzählbaren?, überzähligen?) Kommentare zu den Wahlergebnissen in Kärnten und Niederösterreich sprach er von einer "Milchmann/Milchmädchenrechnung" (den "/" musste man quasi mithören).

Dafür hätte er bestimmt den "SprachverhunzerInnenaward 2013" verdient - wenn, ja wenn er nicht doch einen fundamentalen Fehler begangen hätte, denn: es müsste korrekt entweder

"Milchknabe/Milchmädchenrechnung"

"Milchknaben/Milchmädchenrechnung"

"Milchbub/Milchmädchenrechnung"

"Milchbuben/Milchmädchenrechnung"

"Milchjunge/Milchmädchenrechnung"

"Milchjungen/Milchmädchenrechnung"

"Milchmann/Milchfraurechnung"

"Milchmänner/Milchmädchenrechnung"

am genauesten wohl

"Milchjüngling/Milchmädchenrechnung" oder "Milchjünglinge/Milchmädchenrechnung"

allenfalls, im Sinne der Kürze, auch "MilchmenschInnenrechnung" heißen.
\

Also, frei nach Bruno Kreisky "lernens Deutsch, Herr Professor!" Erst dann red ma über den Award.


oder die Awardin.

-- Waldbär der VI, Montag, 4. März 2013, 12:39


Das ist sowieso nur ein Streit um der Kaiserin ihren Bart ...

-- Lechner Peter, Montag, 8. April 2013, 12:36


Die AGG (Antiheteronormative Gender Gerechtigkeitsbehörde) muss den Hersteller der MANNerschnitten zur Verantwortung ziehen!

-- Unbekannt, Samstag, 23. November 2013, 14:14