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Bley, Jürgen#

Grafikdesigner - Maler - Zeichner#

Biografie#

Jürgen Bley
Jürgen Bley

Geboren am 4. September 1970 in Steyr, Oberösterreich. Der Grafiker und bildende Künstler arbeitet selbständig, ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Neuzeug bei Steyr. Bley arbeitet mit Acryl, Ei-Tempera, Öl, Kohle, Kreide und verschiedensten Mischtechniken. Der Künstler ist Autodidakt. Er hat einen Hang zum Surrealismus. Mit seinen düsteren Figuren und finsteren Darstellungen will Bley das morbide Unfassbare sichtbar machen. Die Bruchstellen zwischen Realem und Surrealem üben eine eigentümliche Faszination auf ihn aus. Die häufigsten Themen sind aus der Welt der Mystik und des Traumes und immer wieder ein Abtriften in das Ungewisse. Sexuelle Anspielungen verschmelzen im Zusammenspiel mit Darstellungen von Tod und Leben zu einem Stil, der sich mit dem ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens, Schaffens und Zerstörens beschäftigt.

Fortbildungen#

  • Akademie Geras – Intuitives Malen; ONA B.
  • Malwoche Traumnetz mit ONA B

Ausstellungen#

  • 15. April 2016, VERNISSAGE BLI-ART, Atelier / Galerie im Weinlager, Scheurlstr. 5, 90478 Nürnberg, Deutschland
  • 7. April 2016 – GASTSPIEL Gruppenausstellung der Biennale Austria, Steinbach a. d. Steyr, MEHR-INFO
  • 2015 /2016 STORYTELLER Online Ausstellung der Biennale Austria
  • 2015 DUTTELMONSTER, Pastellkreide-Zeichnungen, Pils Werke, Steinbach a. d. Steyr, OÖ
  • 2015 GROUPSHOW mit ONA-B, Burg Feistritz, Feistritz am Wechsel, NÖ
  • 2015 POLARITÄTEN, Galerie am Färbebrach, Steinbach a. d. Steyr, OÖ
  • 2014 UND EWIG LOCKEN DIE WÄLDER Galerie Kunststück Berlin, Berlin, Deutschland
  • 2011 AUSSTELLUNG, BLI-ART Pils Werke, Steinbach a. d. Steyr, OÖ
  • 2011 METAMORPHOSE, Galerie am Färberbach, Steinbach a.d. Steyr, OÖ
  • Div. Private Ausstellungen

Mitglied der BIENNALE AUSTRIA Verein zur Förderung zeitgenössischer KünstlerInnen

Künstlerstatement#

Der Reiz an der Kunst ist nicht der, die Dinge gefällig darzustellen, wie es die Werbung fordert, wo grafisch an der Illusion des schönen Scheins gefeilt wird. Beim Malen liegt der Fokus auf der Kehrseite der Gefälligkeit und dem Bestreben, dem Brachialen Ausdruck zu verleihen. Unsere Welt ist nicht am Reißbrett designed, sauber und korrekt geformt worden. Sie hat sich aus einem Urknall entwickelt. Diese Entwicklung war stets von gewaltigen Umbrüchen begleitet, von etwas Ungestümem, Rohem und Groben, das in seiner Ungeschminktheit aufwühlt und berührt. Malen ist eine spannende Entdeckungsreise, ein Eintauchen in die Welt der Schöpfung. Man weiß nie genau, was am Ende rauskommt. Nur die Hand, die Farbe, die Leinwand. Aus der Struktur treten Schatten hervor, Andeutungen von Figuren und Dingen. Eine Vorstellung baut sich auf. Dem wird nachgegangen. Und ganz wie bei einem echten Abenteuer steht man unvermittelt vor Herausforderungen, mit denen man fertig werden muss. Vielleicht spüren die Betrachter auch die Faszination, die von diesen Untiefen und Überraschungen ausgeht und fühlen sich dadurch zu diesem Stil hingezogen.

Werdegang des Autodidakten#

  • Volksschule
  • Hauptschule (während dieser Zeit war ein Großteil der Freizeitbeschäftigung das Zeichnen mit Bleistift und Tusche)
  • 1986 – 1993 Lehre und Praxis – (Maschinenschlosser, Reparatur von Bearbeitungszentren in der Industrie)
  • 1993 – 1997 Handelsakademie (2. Bildungsweg, anschließend Angestellten Tätigkeiten in der Druck- und Verpackungsbranche)
  • 2003 – 2005 Akademie für Mediendesign & Werbung (Ausbildung zum Grafikdesigner und diplomierten Werbefachmann, ab dieser Zeit wieder vermehrt mit Zeichnung auseinander gesetzt, Hautsächlich Zeichnungen aus Kohle, Sepia, Ocker, Rötel)
  • 2005 Nebenberuflich kleines Gewerbe als Grafiker angemeldet
  • Seit 2011 Übergang in die volle Selbstständigkeit als Grafiker
  • vermehrte Aufmerksamkeit an der bildenden Kunst, 2012 beginn mit Acryl-, Ölmalerei und verschiedenen Mischtechniken
  • Seit 2015 Mitglied der Biennale Austria

Kontakt#