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Ulf Mayer#

Professor, Akademischer Bildhauer


Mayer, Ulf
Äolsharfe
Drei Grazien
Egeria Quellnymphe
Farbiges Objekt
Generationen
Kauender
Köpfe
Krippenausstellungen
Paar
Sirenengesang
Verkündigung
Weiblicher Akt
Weiblicher Kopf
Werkliste der Kirchlichen Aufträge
Werkliste für den Öffentlichen Raum


Geboren am 25. Mai 1926 in Kalwang, aufgewachsen in Weissenbach/Enns.

Wehrdienst endet durch Verwundung und führt später zur intensiven Beschäftigung mit dem Thema "Krippendarstellung" in künstlerischer Ausformung (thematischer Schwerpunkt jährlicher Personal ausstellungen zum gegebenen Anlaß)

Meisterschule f. Bildhauerei in Graz bei W. Ritter und A. Silveri

Studium und Diplom d. Bildhauerei (Akademie d. Bildenden Künste bei Fritz Wotruba)

Seit 1952 freischaffend, entstehen Auftagsarbeiten in Stein, Beton, später Keramik im öffentlichen Raum (Amtsgebäuden,Schulen, Vorplätzen, Kirchen) in Form von Plastiken, Reliefs, Brunnen und und Mosaiken (auch in Zusammenarbeit mit Gattin Edith)

In der künstlerischen Interpretation des "Kriegerdenkmals" vollzieht sich die Wandlung zum Mahnmal gegen den Krieg (Eisenerz, Judenburg u.a.)
1961 – 1988 Lehrtätigkeit an der HTL Ortweinplatz f. Plastische Formgebung 17 Jahre intensive Beschäftigung mit Keramik

Seit 1984 wieder zunehmende Beschäftigung mit dem Werkstoff Holz (bis zu skulpturalen Sitzmöbeln), das als Zuwachs im eigenen Skulpturengarten gleichzeitig Material und kreative Muße liefert:
"...Fritz Wotruba , mein Lehrer in Wien, schätzte es, wenn seine Schüler, wie er selbst, direkt in Stein arbeiteten. Nach einem abwechslungsreichen bildhauerischen Leben bin ich zu meinem ursprünglichen Material, dem Holz, zurückgekehrt; von meinem Lehrer ist mir die Freude am direkten Schaffen mit dem Werkstoff geblieben..."

Mehrere Jahre Mitglied des Kunstvereins Werkbund, war Ulf Mayer für 24 Jahre als Präsident auch künstlerischer Motor der Vereinigung Bildender Künstler Stmk.

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland bezeugen kontinuierliche künstlerische Entwicklung und schöpferische Entfaltung Die Arbeiten des Künstlerpaares Edith Mayer-Hammer und Ulf Mayer sind auch im Atelierhaus und Skulpturengarten in Graz-Wetzelsdorf (nach telefon. Vereinbarung) zu sehen.

Auszeichnungen:#

  • Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark
  • Österreichisches Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst I. Klasse

8052 Graz
Burgenlandstraße 9 / Endstation GVB Linie 7
Tel.: 0043 316 58 31 81


Kirchliche Auftäge#

  • 1955 Münzgrabenkirche, Münzgrabenstrasse 61; Gestaltung der Westempore und Kanzel (Relief aus rotem Kunststein)
  • 1957 Konvent der Franziskaner; Kirche Maria Himmelfahrt, Franziskanerplatz 14, Graz; Tabernakel
  • 1957 Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis in Vorau (dann Priesterseminar in Graz); "Immakulata" (Holzskulptur, Kupfer versilbert, Höhe 1,73m)
  • 1960 Diözese Graz/Rektoriat der Stiegenkirche, Sporgasse 21 – 23, Graz (derzeit Kapelle des Priesterseminars); "Kruzifix" (Lindenholz, Höhe 2,50m)
  • 1961 Kirchenbau Lustbühel/Rohrbach a .d. Lafnitz; "Tabernakel mit Korpus" (Stein) 6 Leuchter (versilbert), "Ewiges Licht" Flachrelief an der Kanzel
  • 1961 Rupertikirche in Hohenrain, Rupertistrasse 121. Altarkruzifix, Ewiglicht-Taube, Tabernakel
  • 1965 Kirche "St. Cristoph" in Thondorf, Liebenauer Hauptstrasse 289; "Kruzifixus" (Corpus aus Holz)
  • 1967 Caritas-Heim Schönaugasse, Graz (Borromäum), Messkapelle (Frauenhelferinnenschule). "Kruzifix“ (Birnenholz), "Madonna" (Terracotta), Tabernakel
  • 1972 Schulschwestern Eggenberg, Graz. Kreuzweg (Keramik), Krippe (Terracotta), Thronender Christus
  • Kirche St. Elisabeth, Webling, Werktagskapelle, Glesingerstrasse 36, Graz; "Kreuzigung mit Schächern" (Lindenholz, ungefasst)
  • 1988 Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz - Eggenberg; "Hl. Johannes von Gott" (Wandplastik aus Steinzeug; 2.75 x 2.45 m)
  • 1990 Kirche St. Vinzenz, Vinzenzgasse 42, Kapelle der Barmherzigkeit; Altar und Tabernakel (Holz)