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Sturm, Susanna#


Sturm, Susanna

Geboren in Wien

Arbeitet in der Kommunikationsabteilung eines Technikkonzernes.

Ausstellungen in WIFI Wien, Fotostudio Lightbox Project, Fortuna in Wien.

Mitglied bei der Biennale Austria.

Kunstrichtung: Handgefertigte Scherenbilder oder Collage, 3 D-Themenboxen mit LED-Beleuchtung, Website: www.cutpicsart.com.

Ich finde meine Motive entweder spontan aus dem Alltag, aus der Literatur, aus der Kunst, manchmal durch eine Bemerkung von Jemanden, aus der Natur, aus der Gesellschaft, aus der Welt. Andere „purzeln“ einfach intuitiv aus meinem Kopf. Fertigung von rund 500 Objekten bisher.

Artist Statement#

Bei einem leeren Papierblatt bekomme ich Herzklopfen.

Ich mache manuelle Collagen oder auch Papierschnittbilder. Das notwendige Material dazu bekomme ich aus Hochglanzmagazinen, Zeitungen, anderen Druckwerken oder aus dem Internet. Das sind unter anderem Objekte, Figuren und andere Motive, die ich ausschneide, anschließend auf Papier oder anderen Untergründen arrangiere und aufklebe.

Ich finde meine Motive entweder einfach spontan aus meinem Alltag, aus der Literatur, aus der Kunst, manchmal durch eine Bemerkung von jemanden, aus der Natur, aus der Gesellschaft, aus der Welt. Andere purzeln einfach intuitiv aus meinen Kopf. Manchmal ist es umgekehrt: Ich sehe ein Motiv in einem Magazin und das Bild kommt dann. Was dahinter steckt, kann ich Ihnen nicht wirklich sagen, ich weiß es selbst nicht. Bei der Motivwahl sprechen mich besonders Themen an, die mir durch ihre Besonderheiten alleine Lust auf ein Bild machen.

Eine exakte Schnitttechnik muss unbedingt sein, um eine hohe Qualität beim Endprodukt zu erreichen. Und das Bild anschließend so anzuordnen und fertig zu stellen, um exakt dem Charakter und der Aussage zu entsprechen, wie ich mir das vorgestellt habe, ist manchmal schwierig. Ich lege dann so lange und entferne wieder, bis es für mich passt. Es gibt schon sehr lange verschiedene Traditionen in dieser Technik, unter anderem war der Scherenschnitt – auch Psaligraphie genannt - eine der ältesten Volkskünste Chinas. Auch in Europa gab es diese Technik im 19. Jahrhundert bereits. Unvergesslich sind auch die Scherenschnittgeschichten für Kinder im TV der Sechzigerjahre. Collagen waren auch im Kubismus üblich, Picasso hat sie gemacht oder auch im Surrealismus, wie durch Dali oder der Pop Art durch Rauschenberg.

In unserer digitalen Welt könnten derartige Scherenschnittbilder einfach mit Grafikprogrammen durch „Copy & Paste“ erstellt werden. Der Reiz in den handgemachten Bildern liegt in der Originalität und Individualität. Damit kommt die Persönlichkeit des Schaffenden in das Kunstwerk. Das ist mit elektronisch erstellten Objekten nicht möglich.

Ich möchte in Galerien im Ausland ausstellen und bereite dazu gerade ein konkretes internationales Projekt vor. Außerdem würde ich gerne Buchcover mit meinen Bildern gestalten.

Insgesamt habe ich rund 500 Collagen, meist im Format 50 x 70 cm, es gibt aber auch kleinere und größere und die Entwicklung der Sujets hat sich im Lauf der Zeit von einfachen Bildern mit einigen wenigen Beklebungen, über Sprechblasenvarianten, bis zu mehrschichtigen, äußerst aufwändigen, themenbezogenen, erotischen, gesellschaftsaktuellen, sozialkritischen bis zu literarischen Themencollagen gewandelt. Seit kurzem finden sich auf meinen Bildern auch LED Beleuchtungen oder 3 D Figuren. Als nächstes plane ich ein großformatiges Bild mit einer Videoinstallation.

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