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Literatur über Europa#

Siehe dazu auch die Web Books:

die mit einem Klick hier direkt abgerufen werden können.

Bücher zum Thema Europa#

Aktuell:

  • Michael Gehler, Österreichs Weg in die Europäische Union, Studienverlag, Innsbruck 2009
  • Heinrich Neisser, Europa, Eine kritische Zwischenbilanz, Edition Steinbauer, Wien 2014
  • Andreas Maurer, Heinrich Neisser, Johannes Pollak(Hg.), 20 Jahre EU-Mitgliedschaft Österreichs, Facultas Verlags- und Buchhandels AG Wien 2015
  • Regina Polak (Hg.): Zukunft. Werte. Europa

Von Werner Weidenfeld, Wolfgang Wessels
stammt das Buch "Europa von A-Z: Taschenbuch der europäischen Integration", Sonderausgabe
Nomos UTB 2011, Preis: EUR 19,90
Mit der Auseinandersetzung um die Ratifizierung des Lissabonner Vertrages steht die Europäische Union vor ihrer bislang größten inneren Zerreißprobe. Mit der anhaltenden Unsicherheit um die Reform der EU wird es immer schwieriger, sich zwischen den zahlreichen versuchten Vertragsrevisionen, Änderungen und Ausnahmeregelungen zurechtzufinden und ihre Hintergründe zu verstehen. Europa von A bis Z, das bewährte Taschenbuch der europäischen Integration, hilft, den Überblick zu behalten.

Die Neuauflage bietet:

  • einen umfangreichen Lexikonteil mit den wichtigsten Themen und Begriffen zum Nachschlagen
  • das Europa-ABC mit allen EU-Institutionen und Schlüsselbegriffen im Überblick
  • eine informative Einführung in die Geschichte der europäischen Integration
  • eine umfangreiche Linksammlung zu Europa
  • ausführliche Erläuterungen zum Vertrag von Lissabon
  • alle Hintergrundinformationen zur Europawahl

Daniel Cohn-Bendit, Guy Verhofstadt), Philipp Blom (Übersetzer)

Für Europa!: Ein Manifest
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Hanser 2012
Preis: EUR 8,00

Bis zum Herbst hat Europa Zeit: Wenn bis dahin kein Weg aus der Schuldenkrise gefunden wird, kollabiert der Euro-Raum. Starr vor Schreck blickt die Öffentlichkeit in einen Abgrund, während die Stimmen derer lauter werden, die das Projekt der europäischen Integration schon immer bekämpft haben. In dieser dramatischen Lage melden sich zwei überzeugte Europäer zu Wort: Nicht der Abschied von der europäischen Integration wird uns retten, vielmehr brauchen wir ein größeres, stärkeres, demokratischeres Europa. Die einzelnen Nationalstaaten sind viel zu schwach, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Gerade diese Krise zeigt, wie nötig wir eine starke EU brauchen: Um die Bürger vor der Willkür der Spekulanten zu schützen, die schon längst keine Staatsgrenzen mehr kennen.


Robert Menasse

Der Europäische Landbote: Die Wut der Bürger und der Friede Europas oder Warum die geschenkte Demokratie einer erkämpften weichen muss
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Zsolnay 2012
Preis: EUR 12,50

Robert Menasse reist nach Brüssel und erlebt eine Überraschung nach der anderen: offene Türen und kompetente Informationen, eine schlanke Bürokratie, hochqualifizierte Beamte und funktionale Hierarchien. Kaum eines der verbreiteten Klischees vom verknöcherten Eurokraten trifft zu. Ganz im Gegenteil, es sind die nationalen Regierungen, die die Idee eines gemeinsamen Europa kurzsichtigen populistischen Winkelzügen unterordnen. Damit werden sie zu Auslösern schwerer politischer und wirtschaftlicher Krisen in der EU. Menasses furioser, dem Geist Georg Büchners verpflichteter Essay fordert nichts weniger als "die Erfindung einer neuen, einer nachnationalen Demokratie".


Oskar Negt

Gesellschaftsentwurf Europa: Plädoyer für ein gerechtes Gemeinwesen
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Steidl/ifa 2012
Preis: EUR 14,00

Dieses Buch tritt all denen entgegen, die den Europadiskurs auf ein finanzpolitisches Problem reduzieren wollen. Oskar Negt gibt sich nicht mit dem Blick auf Währungskurse zufrieden. Er blickt auf Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Menschen in Europa. Was er da sieht, ist weit beunruhigender als Börsenentwicklungen es je sein könnten. Er sieht eine Kluft zwischen Reichen und Armen, zwischen politisch Mächtigen und politisch Ruhiggestellten.


Jürgen Habermas

Zur Verfassung Europas: Ein Essay (edition suhrkamp)
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Suhrkamp 2011
Preis: EUR 14,00

»Seine Schrift jedenfalls ist zugleich Arbeitsauftrag für die europäischen Bürger wie auch ein intellektuelles Vermächtnis einer Generation, inklusive utopischer Vision und kraftvollen Bekenntnisses zu Menschenwürde und Menschenrechten. Gut möglich, dass man wegen seines schillernden Charakters dereinst über diesen Essay sprechen wird wie heute über Immanuel Kants ähnlich programmatische, ähnlich unabgegolten visionäre Schrift Zum ewigen Frieden aus dem Jahr 1795. Faszinierend bleibt für die Nachgeborenen die nicht nachlassende Leidenschaft des Philosophen für seine politische Mission. We, the people: Ziehen wir also unsere Konsequenzen aus der Krise; engagieren wir uns nicht mehr nur gegen lokale Bahnhofsbauten, sondern auf der europäischen Demokratiebaustelle. Vertwittern wir nicht unsere knappe Zeit, sondern lassen uns ein bisschen vom konstruktiven Furor des Jürgen Habermas anstecken.« (Alexander Cammann Die Zeit )
Christoph Leitl / Günter Verheugen (Hg.):

"Europa? Europa! Wo liegt die Zukunft unseres Kontinents?"
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NOMOS Verlagsgesellschaft, 2011 314 S.

Zehn hochrangige Experten der EU-Politik – von Kommissionspräsident Barroso über Ratspräsident Van Rompuy bis hin zum Präsidenten der Eurogruppe Juncker - befassen sich in diesem deutsch-englischen Sammelband mit Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Europäischen Union.

Die Themen sind so vielfältig wie die Fachbereiche der Autoren. In ihren Beiträgen beschäftigen sich die Verfasser, erfahrene ehemalige Politiker wie amtierende Repräsentanten, mit aktuellen, grundlegenden Themen wie dem EU-Integrationsprozess, der Stabilität der Währungsunion, der Weltordnungspolitik, der EU-Nachbarschaftspolitik, den Grenzen der Europäischen Union und vielem mehr.

Die Publikation des Sammelbandes "Europa? Europa!" wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik unterstützt.